kommunistische lumpen - oder WAS?
zur erinnerung: in den 70er jahren des 20. jahrhunderts forderten die JUSOS (und nicht nur sie) die verstaatlichung der banken. in ihnen, so das argument, konzentriere sich zu viel macht, die - missbräulich angewendet - grössten volkswirtschaftlichen schaden nach sich zöge. mehr noch: dass dies alles zu machtmissbrauch und einer gefährdung der demokratisch verfassten gesellschaften führen könnte.
damals ging ein aufschrei durch deutschland. man beschimpfte diejenigen, die diese thesen formulierten, als kommunistische lumpen, die in der DDR besser aufgehoben wären.
und heute - man staunt - erwägt die amerikanische regierung die verstaatlichung der banken. in island und england ist dies bereits zu teilen geschehen.
schade, dass es die DDR nicht mehr gibt. da könnten der amerikanische präsident, der englische premier und der isländische ministerpräsident in erich honeckers lampenladen doch ganz prächtig auf ihre geniale idee anstossen.
... und angela merkel macht am ende das licht aus.
