krabben auf reisen!
darüber, dass krabben zum pulen nach marokko gebracht werden, habe ich schon mehrmals berichtet. tonnenweise landen die kleinen tiere auf den tischen der fabriken im norden marokkos, wo sie verzehrfertig gemacht und wieder zurück nach europa geschickt werden.
soetwas nennt man globalisierung.
die klimasituation auf der erde erfordert jedoch ein umdenken. um den schadstoff-ausstoss zu verringern, müssen die transportkosten teurer werden. nur so ist es zu erreichen, dass ökologisch sinnlose wege vermieden werden. für die krabbe bedeutet das: gepult wird sie über kurz oder lang teurer werden.
und was heisst das für die marokkaner?
sie werden sich mehr und mehr auf das besinnen müssen, was ihr land an rohstoffen und produkten hergibt - vor allem aber: sie müssen lernen, die rohstoffe an ort und stelle weiterzuverarbeiten. dadurch entstehen arbeitsplätze und ein immenser mehrwert. die rohstoffe im eigenen land zu verarbeiten und zu veredeln, bedeutet ja auch, sie teurer auf dem weltmarkt verkaufen zu können.
um schliesslich noch einmal auf die krabbe und ihre europäischen konsumenten zurückzukommen:
pult sie oder lasst es ganz!
p.s. nur der bayerische yogurt, den ich hier in bremen kaufe - und der bremische yogurt, der in bayern verkauft wird, mögen unangetastet bleiben ...
denn das ist freie (yogurt) marktwirtschaft ... also so etwas ähnliches wie quark!
