lahme DIALOGE - krumme MONOLOGE!
wie sähe wohl der islamisch-christliche dialog aus, wenn sämtliche äusserungen, die von christlicher seite zum islam gemacht werden, zuerst einmal von muslimischer seite gegengelesen würden?
mit anderen worten: was würde passieren, wenn von christlicher seite auf jegliche kritik am islam verzichtet würde?
aber, warum frage ich? schon jetzt wird ja fast jede islamkritische äusserung bei uns als "islamophob" hingestellt.
aus dem dialog würde sehr schnell ein monolog werden, der von muslimischer seite dominiert wird. man mag auf islamischer seite noch so viel und ungeniert von den "ungläubigen" sprechen - melden sich diese - in ihren augen ungläubigen - zu wort, haben sie dazu überhaupt keine legitimität. es wäre also vielleicht gut, wenn die muslims unter sich diskutieren würden. allerdings müssten sie sehr schnell feststellen, dass auch auf diese weise nicht immer ein konsens hergestellt werden kann.
es ist schon erstaunlich, wie selbstzensur der westlichen intellektuellen und lobbyarbeit der muslims dazu führen, dass kritik - wenn überhaupt - nur noch vorsichtig und wie entschuldigend vorgebracht wird. von christlicher seite will man um gottes willen nicht beleidigen. die vorgebliche sachlichkeit aber verkommt zur selbstverbiegung. am ende steht dann die vorauseilende entschuldigung - weil man einen dialog nicht belasten will, der jedoch nichts mehr ist als ein mittel der rechtfertigung und ausdruck der überlegenheit des muslimischen glaubens in der welt.
