marokko - vom IRRSINN kuriert!
machen wir uns nichts vor: viele deutsche, die in marokko "ihr glück" suchen, sind die reinsten HALLODRIS. ich weiss nicht, warum das so ist. aber wenn man ihnen einmal begegnet - zwischen tanger und zagora - erzählen sie uns märchen von grossen plänen und manchmal dem geld, das sie - aus EG-töpfen schöpfend - in die hand nehmen.
sie bauen brunnen und häuser, beraten kooperativen und planen windanlagen, sie plakatieren die deutsche wertarbeit und managen ein häuslein in marrakesch, das sie - wenn vier zimmer tapeziert sind -als "riad" ins internet stellen.
hasadeure, glückritter, taschenspieler ... einige werden auch von der deutschen justiz gesucht.
sie geifern gegen die GTZ, weil sie nichts aus deren töpfen bekommen und stellen stattdessen zwei "quads" vors haus. damit sollen die touristen in die wüste fahren. sie stellen sich auch manchmal in die wüste, schreiten ein quadrat von 200x200 metern ab und sagen: das ist ein neuer campingplatz ... oder: hier wachsen ab morgen 1000 olivenbäume.
wenn sie einen "nissan patrol" besitzen, ist es noch einfacher. sie fahren damit nach tanger, holen touristen von der fähre ab und begleiten sie (1195,00 euro pro woche) durch marokko ... der nissan vorweg, die womos hinterher. im internet heisst das:
"many ways to orient - one step to maghreb".
nach ende ihrer arbeit suchen sie sich einen jungen marokkaner (das tourismus-geschäft in agadir ist anstrengend genug - nicht wahr?) und hoffen, dass es etwas "fürs leben" sei. die heterosexuellen - und schon ernüchterten - greifen nach einem nüttchen und suchen sich ein hotel, wo niemand nach den verwandtschaftlichen verhältnissen fragt.
sie sind allein, geschieden, einsame wölfe, schwul, vom leben enttäuscht ... und suchen in marokko eine heimat.
... mit einem nissan patrol, dem campingplatz in der wüste, einem agadir und marrakesch-touristenservice, den windrädern im kopf und mit projekten in der tasche, für die sich noch kein EG-topf fand.
das sind die goldgräber in marokko, die zu spät kamen - aber immer noch hoffen, dass ihnen irgendwann ein goldklumpen vor die füsse rollt.
sie betrinken sich, vögeln, kiffen - und retten sich auf diese weise von einem tag zum anderen. sie haben eine mission im kopf ... eine wichtige mission ...
marokko soll sie von ihrem irrsinn kurieren!

Aber dieser "Herr" aus Chefchaouen kuriert seine Neurosen und seinen Verfolgungswahn wohl in diesem Forum "Nr.1".
Ich frage mich als Frau und Mutter nur, was er wohl für eine Ehe führt respektive warum er eigentlich Vater geworden ist.
Wenn mein Mann soviel sinnlose Zeit am PC verbringen würde, dann wäre er schnell wieder Single.