KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

03.06.2007 um 09:46 Uhr

mascha kaléko!

es ist zeit, an mascha kaléko zu erinnern, die 1907 geboren wurde, als jüdin deutschland 1933 verlassen musste und nach dem krieg in israel und berlin lebte. 1975 ist die lyrikerin gestorben, deren gedichte grossen widerhall fanden.

Kurzer Dialog

Du und ich, lieber Gott,
wir beide wissen es,
Daß deine Welt noch lange nicht
Fertig war, als der siebente Tag
Anbrach.

Du hattest dich dazumal
Darauf verlassen,
Daß deine Geschöpfe
Gehilfen dir würden.
O weh.

Leiden läutern uns nicht,
Und durch Schaden wird man nicht klug.
Nur gerissen.
- Herr, du gabst uns die Welt, wie sie ist.
Gib uns doch bitte dazu
Das seinerzeit leider
Nicht mitgelieferte
Weltgewissen!

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenbuchzeiger schreibt am 03.06.2007 um 09:50 Uhr:Sehr schön!
    Ich habe auf meiner Lesezeiten-Seite auch schon Etliches von ihr vorgestellt.
  2. zitierenschokoperle schreibt am 03.06.2007 um 10:16 Uhr:ja ich hab auch zufällig schon einiges über sie gelesen.....sehr hübsche frau....trauriges schicksal
  3. zitierenleo14 schreibt am 03.06.2007 um 11:14 Uhr:Ja, eine ganz Große, die kaum jemand kennt - vor allem die spielerische Leichtigkeit, mit der sie die Probleme der Zeit anspricht und mahr Nachdenklichkeit erzeugt als Tiefschürfendes, lassen mich immer wieder zu ihren Texten greifen.

    Wie kommt Rolfs Ragebuch auf sie? Wegen des runden Geburtstags?

    Gruß
    leo14
  4. zitierenManuela schreibt am 05.06.2007 um 13:41 Uhr:..... fand ich soeben in der *FAZ* - http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc~E7C23F7B7311C49DEB8CD43E4486648EF~ATpl~ Ecommon~Scontent.html

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