myanmar - das ist BIRMA!
um unrecht, terror und willkür zu vertuschen, gab die militärjunta dem (von ihr selbst korrumpierten) staat BIRMA einen neuen namen. er hiess fortan MYANMAR.
das militär herrscht dort, seitdem die engländer (1948) das land verliessen. demokratie, freie wahlen? nichts davon ...
als die demokratischen parteien in BIRMA die wahlen gewonnen hatten, wurde das wahlergebnis kurzerhand kassiert und die opposition unter hausarrest gestellt.
BIRMA ist weltweit isoliert - unterhält aber immer noch wirtschaftliche beziehungen zu china. es ist nicht zu viel gesagt, BIRMA als einen vasallen chinas zu betrachten. ein wort des grossen nachbarn - und die militärjunta in birma müsste klein beigeben.
aber- china spricht kein machtwort. im gegenteil: es unterstützt politisch und wirtschaftlich ein regime, das die freiheit ihrer menschen missachtet. das alles geschieht vor dem hintergrund, dass china überhaupt kein interesse daran hat, demokratische freiheiten in seinen nachbarländern oder gar im eigenen land zu gewähren.
unter diesem gesichtspunkt gewinnt auch der konflikt um TIBET noch einmal grösste aktualität.
china kann das eine nicht tun (tibet verschlingen) - und das andere lassen (birma einen eigenen weg gehen lassen).
china tut nichts anderes, als an seinen grenzen für ordnung zu sorgen. allerdings ist das eine ordnung nach pekings sinn. die machthaber in china gruseln sich geradezu davor, dass die machtsphäre an den rändern ihres reiches zerbröseln könnte.
china wird an seinen grenzen jedoch (wir sehen es in diesen tagen auf brutale weise) immer stellvertreter finden, die jedes aufbegehren im keim ersticken ...
BIRMA ist ein opfer chinas ... noch viel mehr: die menschen dort sind die betrogenen einer hegemonialen, das menschenrecht mit füssen tretenden macht - CHINA.
