KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

15.03.2007 um 20:11 Uhr

nazis ... stopp!

es musste erst die letzte instanz - der bundesgerichtshof - angerufen werden, um endlich festzustellen, dass ein solches symbol das glatte gegenteil jeglicher naziverherrlichung ist.

man stelle sich nur einmal vor, dass ein neonazi so ein button als armbinde trägt ...

er wäre endlich kuriert, würde ich meinen.

zu dieser einsicht brauchte es - in deutschland - allerdings einen langen (sehr langen) rechtsweg!

und wir dürfen erst heute - ohne juristische konsequenzen befürchten zu müssen - den umstrittenen button zeigen!

WEITERE INFORMATIONEN - in diesem kontext liest es sich (wenigstens für mich) allerdings ein wenig problematisch!

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierentrin schreibt am 15.03.2007 um 20:17 Uhr:Ich liebe das Ding... wurde allerdings bei uns in der Schule verboten, ebenso das Bild, auf dem ein Hakenkreuz von einer Faust zerschlagen wird.
  2. zitierenHannelore schreibt am 15.03.2007 um 20:23 Uhr:wollen wir hoffen, daß dieses urteil ein präjudiz für alle anderen anhängigen verfahren zu diesem thema sein wird.
  3. zitierenHannelore schreibt am 15.03.2007 um 21:18 Uhr:"WEITERE INFORMATIONEN - in diesem kontext liest es sich (wenigstens für mich) allerdings ein wenig problematisch!"

    das versteh ich nicht, was ist für dich problematisch?
  4. zitierenrolf schreibt am 15.03.2007 um 21:49 Uhr:ich sehe es nicht gern, wenn das hakenkreuz aus indischen oder indogermanischen symbolen abgeleitet und auf diese weise gegen den nationalsozialismus in schutz genommen wird. symbol hin oder her - das hakenkreuz wurde in deutschland gründlich missbraucht und sollte deswegen als das gesehen werden, was es ist: als ein - von mir aus pervertiertes - symbol des schrecklichen unrechts und massenmords.
  5. zitierenManuela schreibt am 15.03.2007 um 22:01 Uhr:Was war ich doch so verdammt froh, als ich heute in den Nachrichten von dieser BGH-Entscheidung hörte! Endlich hat dieser anti-faschistisch gesonnene Händler diese absurde Last vom Hals, etwas nicht zeigen zu dürfen, was er ja tatsächlich mit seiner Symbolverfälschung beanstanden will. Sowieso ist es einfach nur bizarr, wieviel und um welche Themen hierzulande herumprozessiert wird. *tock-tock am Kopfi*
  6. zitierenminaretta schreibt am 16.03.2007 um 17:47 Uhr:Als ich gestern dieses urteil vernahm, dachte ich: es ist doch wirklich sehr verwunderlich, daß man für so etwas ein hohes gericht braucht. Manche dinge sind wirklich so einfach. Ein durchgestrichenes hakenkreuz oder eines, das soeben in den mülleimer wandert, ist doch mehr als eindeutig. Und damit mehr als erfreulich.
    Mir wäre es allerdings lieber, wenn hakenkreuze und alle anderen einschlägigen nazi-symbole für immer aus meinem blickfeld verbannt wären. Denn das würde zeigen, daß das damit verbundene gedankengut auch aus den köpfen verschwunden ist. Aber das ist beim heutigen "volksempfinden" wohl nur ein naiver wunsch.
    Immerhin beruhigend, daß auch so einfache sachverhalte, die normalerweise mit dem sogenannten gesunden menschenverstand auch nicht anders beurteilt würden, jetzt richterlich auch zementiert worden sind.
    Danke Rolf, daß du auf deiner seite hier über aktivitäten gegen alte und neue nazis berichtest. Aufklärungsarbeit ist sehr wichtig.
  7. zitierenManuela schreibt am 16.03.2007 um 20:23 Uhr:Was wäre das schön, wenn der ach-so-tolle-gesund-Menschenverstand überhaupt einmal funktionieren würde! Aber nein: der tritt ja meist nur auf den Plan, wenn es darum geht, den scheinheiligen Biederleuten Beifall zu klatschen! *grusel* So vernahm ich denn gestern noch in der ehrenwerten Sendung 'Panoroma', daß der absolut mutige Photograph XYZ, der seit ca. 11 Jahren die TV-Anstalten mit unter größtem Risiko heimlich gefilmtem Material von livehaftigen Faschoveranstaltungen versorgt hat, nun mangels Nachfrage seinen Dienst quittieren mußte, weil ihm niemand mehr seine Berichte abkauft. WEIL NÄMLICH DA DER GEWÖHNUNGSFAKTOR SICH SCHON SO BREIT GEMACHT HAT, DAß KAUM NOCH JEMAND BEDARF SIEHT, ÜBER DIESES NAZIGEWESE ZU BERICHTEN.

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