paula becker-modersohn und ÄGYPTEN!
eine ganz und gar ungewöhnliche ausstellung ist zur zeit in bremen zu sehen. es geht um die porträts von paula becker-modersohn, die kurz nach der jahrhundertwende entstanden und von ägyptischen mumien aus der oase fayum inspiriert sind.
paula fand diese porträts in einem französischen museum, als sie ihren aufenthalt in paris nahm. diese ägyptischen mumien, die mit realistischen gesichtern bemalt sind, stammen aus römischen gräbern des (späten) alten ägypten - und stellen eine sensation dar - denn niemals zuvor fand das menschliche abbild so realitätsnah und lebendig eingang in die weltliche oder sakrale kunst. in diesem sinne wirken die porträts von fayum auch zeitlos und fast modern.
paula faszinierte die aufs wesentliche konzentrierte porträtkunst der fast 2000 jahre alten römischen abbilder. sie liess sich davon zu ihren eigenen porträts inspirieren.
beides - die ägyptischen bilder wie auch die porträts von paula - sind jetzt in einer ausstellung in bremen gegenübergestellt und erlauben den direkten vergleich.

eine einführung (mit bildbeispielen) gibt die
