KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

25.02.2008 um 17:37 Uhr

schmerz ohne herz - und der ganze TERROR!

millionen deutsche fragten sich: "sucht angelika merkel einen neuen mann?" was war passiert. im online-magazin SCHMERZ SUCHT HERZ hatte die bundeskanzlerin ein sogenanntes profil angelegt. dort schrieb sie über ihre hobbies (kochen, spazieren gehen, wagner-opern hören), nannte schuh- und körpergrösse und gab an, dass zu ihrer lieblingslektüre anna seghers ("das siebente kreuz") gehört. "das haben wir immer in der schule lesen müssen", kommentierte sie.

besonders aufregend wäre dieses profil nicht gewesen (wie sollte es auch?), hätte angelika merkel nicht von ihrem grössten wunsch gesprochen, via internet einen mann kennenzulernen. "ich bin oft sehr allein im kanzleramt. mein mann, mit dem ich noch verheiratet bin, sitzt am liebsten zu hause und sieht fern. dann träume ich manchmal von einem mann an meiner seite, der mit mir aus dem kanzleramt aufs nächtliche berlin sieht und mir ins ohr flüstert: "angelika, wie ist das schön - berlin ungeteilt und du die bundeskanzlerin".

millionen menschen in deutschland fragten sich nach veröffentlichung dieses "profils": was ist in der ehe von angelika merkel los? zerbricht sie an der grossen verantwortung, die sie als bundeskanzlerin hat?" die BILD titelte:

ANGIE - AUCH NUR EINE FRAU UND SO ALLEIN!

das alles stellte sich indes sehr schnell als ein grosser irrtum heraus. das im internet angelegte profil stammte nicht von angelika merkel, sondern von einem 26-jährigen informatikstudenten. er gab an, es aus einem einfall heraus ("nur so zum spass") angelegt zu haben.

das hatte ungeahnte konsequenzen - an diesen spass wird er sich ein leben lang erinnern.

der deutsche innenminister erklärte in einer eilig einberufenen pressekonferenz: "die bundeskanzlerin muss es sich nicht gefallen lassen, auf diese weise in den medien dargestellt zu werden. ich habe die bundesanwaltschaft gebeten, die ermittlungen aufzunehmen. uns sind - nebenbei gesagt - informationen zugetragen worden, die bei der tat einen terroristischen hintergrund vermuten lassen."

der 26-jährige mann wurde kurz darauf in seiner wohnung von beamten des GSK9 verhaftet und gefesselt nach karlsruhe geflogen, wo unverzüglich mit den verhören begonnen wurde. sein anwalt erklärte auf nachfrage, dass es dabei zu schwerwiegenden übergriffen auf seinen mandanten gekommen sei. die bundesanwaltschaft zu diesem vorwurf: "das alles ist im rahmen der ausserordentlichen schwere des delikts zu sehen!"

schon einen tag später wurde das gerichtsverfahren eingeleitet. man erklärte in karlsruhe die eile mit dem hinweis, dass "gefahr im verzug" sei.

die richter folgten dem antrag der bundesanwälte und verhängten eine haftstrafe von drei jahren ohne bewährung. zudem muss der verurteilte 1000 euro an die organisation: "terroropfer in not" bezahlen.

der innenminister zu dem urteil: "ich bin sehr froh, dass der staat sich seiner verantwortung bewusst gezeigt und konsequent gehandelt hat. womöglich wurde durch den schnellen zugriff ein noch grösseres verbrechen verhindert. unser mitgefühl gehört den opfern."

DIE PETITION


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