KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

25.08.2007 um 09:20 Uhr

stolze zahlen einer KATASTROPHE!

wenn auf den kanarischen inseln in diesem jahr schon 5.000 immigranten aus afrika aufgegriffen wurden, so mag das für die örtliche verwaltung ein erfolg sein. die abschiebung erfolgt innerhalb von 40 tagen.

problem erledigt!

hinter den 5.000 festgenommenen immigranten verbirgt sich wahrscheinlich eine mindestens ebenso grosse zahl von afrikanern, die beim versuch, die kanarischen inseln zu erreichen, ertrunken sind.

nun - um die muss sich die verwaltung der spanischen inseln nicht kümmern. sie kommen dem verwaltungsakt sozusagen zuvor.

nachdem die spanischen enklaven ceuta und melilla zu festungen ausgebaut wurden, die kein afrikaner ungebeten betreten kann, weichen die flüchtlinge immer mehr auf den seeweg richtung kanaren aus. ein gefährliches unterfangen. die see ist tückisch und die kleinen boote, technisch unzureichend, sind hoffnungslos überfüllt.

wie die abschiebung überhaupt vor sich geht, ist mir ein rätsel. die immigranten vernichten nämlich als erstes ihre pässe, damit nichts über ihr herkunftsland bekannt wird. wohin also jemanden schicken, dessen heimat man nicht kennt?

vermutlich haben sich einge staaten afrikas bereit erklärt, die flüchtlinge (egal welcher herkunft) aufzunehmen. das lassen sie sich von der EUROPÄISCHEN UNION bezahlen. es braucht nicht viel fantasie, um sich vorzustellen, wie dort mit den immigranten umgegangen wird.

das alles kann keine "zufriedenheit" auslösen. das alles ist vielmehr eine einzige humanitäre katastrophe.

Santa Cruz, 24.08.2007: José Segura, Sicherheitsbeauftragter der kanarischen Regierung, hat auf einer Pressekonferenz gestern in Santa Cruz auf Teneriffa bekannt gegeben, innerhalb der ersten sechs Monate insgesamt mehr als 5.000 Immigranten durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen abgefangen zu haben. Der Minister zeigte sich zufrieden über die Entwicklung und versicherte, dass keiner der Immigranten länger als 40 Tage auf dem Archipel bleibt. Sobald die Identität festgestellt worden ist, erfolgt die Rückführung in die Heimatländer. Alleine in dieser Woche sind 680 Afrikaner nach Marokko und Senegal geflogen worden. Kritisch sieht Segura nach eigener Aussage die Problematik bei minderjährigen Flüchtlingen. Häufig kommen Kinder ohne ihre Erziehungsberechtigten auf den Inseln an, bzw. kann ihre Identität nicht eindeutig festgestellt werden. In diesen Fällen werden die Minderjährigen innerhalb Spaniens auf einzelne Autonomien verteilt.

QUELLE


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