viele tage im jahr sind einem bestimmten thema gewidmet. nur "ein tag des schönredens" gibt es noch nicht. deswegen erkläre ich den 7. november zum TAG DES SCHÖNREDENS.
er ist allen gewidmet, die von islamischen zwangsehen und zwangsverheiratungen noch nichts gehört haben - bzw. das alles schlicht leugnen.
an diesem 7. november erkläre ich:
muslimische zwangsehen gibt es nicht. wer soetwas behauptet, ist der muslimfeindlichen propaganda aufgesessen.
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In Istanbul geboren, kam Sie im Alter von 10 Jahren mit ihrer Familie
nach Deutschland. Die in der Türkei eher liberale Familie ließ sich in
der neuen Heimat von den traditionell-konservativen Einstellungen
türkischer Landsleute beeinflussen und lebte plötzlich andere Werte.
Necla Kelek ging ihren eigenen Weg und nutzte die Rechte und Freiheiten
einer westlich liberalen Welt. Sie studierte Volkswirtschaft und
Soziologie, heiratete, bekam Kinder, engagierte sich politisch. Die
Familie brach darauf hin jeden Kontakt mit ihr ab – aus Gründen der
„Ehre“.
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Das Schicksal, dem sie entging, zwangsverheiratet zu werden und
abgeschottet von der Außenwelt, ohne jede Selbstbestimmung im
familiären Mikrokosmos gefangen zu sein, erleiden aber Millionen
türkischer Frauen in Deutschland tagtäglich. Necla Kelek hat den Kampf
gegen Zwangsheirat und Unterdrückung im Namen der Religion aufgenommen:
Sie suchte den Kontakt zu jungen türkischen Frauen in ganz Deutschland
und führte viele Gespräche über deren Situation. Das Ergebnis ist in
jeder Beziehung alarmierend: Die Opfer der Zwangsehe sind in den
meisten Fällen Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren. Absolut rechtlos. Ob
in Deutschland geboren, oder aus der Türkei für die hier lebenden Söhne
geholt: Sie leben ausschließlich in der Familie des Mannes, dürfen
keinen Kontakt zu Deutschen pflegen, unterstehen den strengen Regeln
der konservativ-religiösen Tradition und müssen in diesem Geiste auch
die Kinder erziehen, unter strenger Bewachung der Schwiegermutter.
Necla
Kelek schildert in ihrem Buch keine Einzelfälle. Anhand ihre eigenen
Familiengeschichte - ihr Urgroßvater war noch Sklavenhändler am Hof des
Sultans- und dem Schicksal vieler junger Türkinnen in Deutschland
skizziert sie die kulturhistorischen Hintergründe eines
gesellschaftlichen Phänomens, dokumentiert aber gleichzeitig eine
dramatische Entwicklung: Die Kultivierung einer Parallelgesellschaft
mitten in Deutschland, deren religiös begründeter Fundamentalismus
durch falschverstandene Multikulti – Toleranz weiterhin fortschreitet.
Necla Kelek fordert deshalb von der deutschen Politik, nicht länger
zuzusehen und mittels Gesetz konsequenter bei der Verletzung
elementarer Menschenrechte durchzugreifen. So müssen Ehrenmord und
Zwangsheirat in Deutschland ihrer Meinung nach endlich angemessen
bestraft werden. Zu oft noch, so Kelec, gewähren Richter mildernde
Umstände, weil sie die Taten als spezifischen Ausdruck der islamischen
Kultur betrachten.
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Gerade angesichts einer starken Islamisierungswelle in der Türkei gibt
es dringenden Handlungsbedarf. Immerhin leben in Deutschland nach
offiziellen Schätzungen über eine Million muslimischer Frauen und
Mädchen.
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QUELLE