KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

30.07.2008 um 16:18 Uhr

von den KIPPEN und dem kippen von gesetzen!

 ... nun kann man ja nur hoffen, dass die wirte der kleinen eckkneipen landauf landab ihre aschenbecher noch nicht endgültig entsorgt haben. eine zwischenlagerung wäre - wie wir seit heute wissen - durchaus besser und weitsichtiger gewesen. seit heute wenigstens stehen sie wieder auf tresen und tischen.

derweil müssen sich die innenminister der länder um ein neues gesetz kümmern. das ist schön, so geht ihnen wenigstens nicht die arbeit aus und wir wissen immerhin, warum wir unsere steuergelder bezahlen. die beamten werden sich gedanken darüber machen müssen, wie man einraumkneipen mit mehrraumkneipen in einklang bringt. und das ist gar nicht so einfach, liegt es doch in der natur der sache, dass der zigarettenrauch gern von einem raum zum nächsten um sich greift. er zieht, das sollte bedacht werden, durch kleinste ritzen. es wäre also vielleicht ratsam, ein weiteres gesetz auf den weg zu bringen, dass zwingend vorschreibt, die räumlichkeiten einer kneipe durch betonwände voneinander zu trennen.

wenn dann das bundesverfassungsgericht in einem weiteren urteil die betonwände in kneipen moniert, muss natürlich sofort wieder abgerissen werden. das versteht sich von selbst. in diesem falle könnte man alle einraumgaststätten in bunkern unterbringen, wobei die besucher auch gleich noch gegen atomangriffe geschützt sind.

was tut der staat nicht alles, um seine bürger zu schützen ...

in diesem zusammenhang sollte auch noch einmal sehr ernsthaft über den vorschlag einer abgeordneten der GRÜNEN nachgedacht werden, die ein striktes rauchverbot am steuer forderte. diese idee hat vor allem den reiz, sofort nach inkrafttreten als gesetz von karlsruhe wieder kassiert zu werden.

wir sollten nicht vergessen: in der bundesrepubklik werden zur zeit allerhand gesetze nur deswegen verabschiedet, damit die verfassungsrichter nicht ohne arbeit bleiben. sie zünden sich zügig eine zigarette an und beugen sich über den ganzen unsinn, der ihnen aus den bundesländern zugeliefert wird.

im namen des volkes ... nun warten wir nur noch auf eine richtlinie aus brüssel, wie viel teer und niktotin eine zigarette enthalten darf und ob das passivrauchen eine frühverrentung erforderlich macht. übrigens: orte, die zum weltkulturerbe ernannt wurden, sollen zwingend gegen nikotin- und teerschäden geschützt werden.

wenn dresden das elbufer so mir nichts dir nichts aufs spiel setzt, dann nur deswegen, weil im baudezernat (dort wo die freischwingende brücke über die elbe ersonnen wurde) ein kettenraucher sitzt.


Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.