KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

02.06.2008 um 17:26 Uhr

wenn die liebe nach MAROKKO fällt!

es tritt auf: eine junge deutsche, die gerade ihr abitur gemacht hat und nach marokko reist. sie ist so begeistert von dem land, dass sie beschliesst, in deutschland islamwissenschaften zu studieren. wir wissen: das ist eine recht brotlose angelegenheit.

in ihrer freien zeit knüpft sie - über das internet - kontakte nach marokko. nun sollte man wissen, dass es tausende von marokkanern gibt, die täglich in internetcafés sitzen, um auf einschlägigen webseiten nach europäischen frauen zu suchen. sie tun das in der hoffnung, dass irgendwo eine frau sitzt, die ihnen zu einem visum nach europa verhelfen kann. darum pflegen diese marokkaner auch nicht eine freundschaft - sondern gleich dutzende.

es tritt auf: ein arbeitsloser marokkaner, der über das internet einen kontakt zu der jungen deutschen herstellt. man schreibt sich, tauscht grüsse aus ... und die deutsche verliebt sich schliesslich in den marokkaner.

die erste hürde (für den marokkaner) ist genommen. in ihren nächsten ferien reist die junge deutsche nach marokko, um ihren freund kennenzulernen. das umfeld ist instruiert, die marokkanische familie gibt sich nett, die brüder und schwestern lächern den ganzen tag. der junge marokkaner ist der netteste von allen ...

es soll (bald) geheiratet werden. wo?

jetzt ist allerdings guter rat teuer, denn der junge arbeitslose marokkaner wird niemals ein visum für deutschland bekommen. aber ... was soll eine junge deutsche mit einem studium der islamwissenschaft in marokko anfangen?

das ist ihr natürlich auch klar, weswegen eigentlich (ganz nach dem kalkül ihres freundes) nur ein gemeinsames leben in deutschland in frage kommt.

hier eine islamwissenschaftlerin - dort ein arbeitsloser marokkaner ... auf dem weg in ein gemeinsames leben.

... bei dem leider die behörden ihr veto einlegen, weil sie (vielleicht zurecht) vermuten, dass ein arbeitsloser marokkaner ein visum in deutschland nur ausnützen würde, um hier seinen ständigen aufenthalt zu erzwingen.

vielleicht sollte die junge islamwissenschaftlerin ja doch den sprung nach marokko wagen und dort heiraten. ihre zukunft sieht hier nicht rosiger aus als dort ...

es fragt sich nur, ob ihr marokkanischer freund derselben meinung ist ... oder doch lieber auf seine vielen internetadressen zurückgreift.

es muss ja nicht partout eine islamwissenschaftlerin sein!

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenKhadijas_Mann schreibt am 02.06.2008 um 17:56 Uhr:Tja, unsere lieben & völligst 'blauäugigen' Konvertitinnen träumen halt noch...
    Irgendwann werden sie die Realität dann schon noch erleben, aber diese schmeckt meistens seeeeehr bitter!
  2. zitierenargazarroumi schreibt am 02.06.2008 um 19:06 Uhr:Aber wehe, Du schreibst das im Forum, dann kommt Rachida und bezichtigt Dich gleich des Rassismus.
    Es folgen die Konvertitinnen, die alle so glücklich ihr Kopftuch tragen, und gleich eine Islamseite auf Deutsch aufmachen, haltet euch an die Umma.
    Konvertitenmüll!
  3. zitierenKuno schreibt am 02.06.2008 um 21:20 Uhr:Bevor noch jemand darauf (auf den Islam) reinfällt sollte er sich einmal folgende Seité anschauen:


    http://www.ex-muslime.de/
  4. zitierenargazarroumi schreibt am 02.06.2008 um 23:15 Uhr:Die fallen primär nicht auf den Islam rein, sondern auf das Gesäusele im Chatt. Dann reisen sie voller Erwartung nach Marokko....und diese Erwartungen werden erfüllt: (wie schon geschrieben), die Familie des lovers gut instruiert, gastfreundlich lächelnd, selbstredend dürfen die auch in einem Zimmer schlafen (oh, oh, wenn ich da an den Koran denke und die "zina" ;), (das sollte mal die Schwester des lovers versuchen!), ein feuriger Liebhaber. Heiratspläne werden geschmiedet, selbstverständlich für ein Leben in Deutschland. Und dann kommt der pöhse "Nazi-Fascho-Rassistenstaat" und lehnt diese freie Entfaltung der Persönlichkeit ab, sie keine Knete, er Kellner grundsätzlich in einem 5-Sternehotel (von Juni bis September), den Rest des Jahres im Cybercafe. Also, Hochzeit in Marokko, ist ja auch sooooooooo viel einfacher, wenn man den Historien im Forum folgt. Und plötzlich, wie ein deus ex machina, wird der "Islam" aus dem Ärmel gezogen, den man ja vorher tags und vor allem nächtens so strikt befolgt hat. Ran ans Kopftuch und schuhada, Kinder zeugen und glücklich sein.
    Und dann stehen die in Deinem Büro, leicht verheult, verzweifelt, pleite, desillusioniert. "Siir, barra, khorsch, tkaudi"!

Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.