wenn muslims und christen sich zu TISCH setzen!
es war ja nicht so, dass sich die araber und christen in spanien unversöhnlich gegenüber standen. vielmehr strahlten die muslimischen metropolen cordoba, sevilla und granada in die christliche welt und weckten die neugier. ungezählte christen wanderten in den süden spaniens - dort, wo die mauren ihre herrschaft errichtet hatten - um von ihnen zu lernen ... die geographie, die philosophie und die medizin.
im gegenzug schickten die maurischen herrscher ihre töchter und söhne an die christlichen fürstenhöfe, wo sie das höfische leben, die etikette und die ritterliche lebensart kennenlernten.
nicht anders war es später in syrien und palästina. dort hatten die christlichen kreuzfahrer ihre mächtigen burgen errichtet ... immer schielend auf jerusalem und jederzeit bereit, jerusalem vor den attacken der muslims zu schützen.
aber ... keiner kann unentwegt kriege führen und in zwietracht miteinander leben. wenn die europäischen herrscher (allen voran der papst in rom) nicht gerade einen neuen kreuzzug befahlen, verlief das leben der christen und muslime in syrien und palästina durchaus friedlich. man arrangierte sich.
die araber waren fasziniert vom leben der europäischen ritter und liessen keine einladung auf ihre burgen aus. man lebte zusammen, trieb handel, vergnügte sich sogar miteinander ... einmal abgesehen von den (kurzen aber blutigen) strecken des krieges untereinander.
jenseits dieser erruptionen blanken religiösen wahns blieben die beziehungen zwischen muslims und christen durchaus friedlich und waren (auch das) geprägt von gegenseitigem respekt.
sicher - es ging immer wieder um jerusalem, das die christen, muslims und juden gleichermassen für sich und ihre religion beanspruchten. das ist heute nicht anders als damals!
es ist mir bis heute unmöglich, die beziehungen zwischen muslims und christen geprägt von hass zu interpretieren. natürlich gab es auf beiden seiten immer einmal wieder ausbrüche religiösen wahns - bei den einen, weil sie sich im büsserhemd, das ihnen der papst verordnet hatte, nicht wohl fühlten ... bei den anderen, weil sie meinten, allahs nähe verloren zu haben.
dann galt für beide seiten - in wahrheit aber nur für die direkt betroffenen:
papst und allah milde zu stimmen.
und schon scharten sie heere um sich und es begann das gemetzel, der mord und der totschlag.
dieses bild der beziehungen beider religionen als einzig gültiges zu zementieren, führt jedoch in die irre. es gab zu jeder zeit der geschichte einen austausch und den respekt der religionen.
wir müssen nur einmal hinhören, was uns allah, gott, mohammed oder christus auftragen. sie sprechen nicht vom hass aufeinander - sondern höchstens vom feind, den wir einzig und allein immer nur in uns selbst finden.
wenn es aber um macht, einfluss und dominanz geht ... also um die grosse politik, die sich anmasst, im namen der religion zu sprechen ... sollten sich christen und muslims gemeinsam zu tisch setzen und - schlicht und gottesgläubig - zusammen beten.

ist nur e i n Beispiel, weswegen ich Muslime in Deutschland nur verabscheue!