wenns im MÄRZEN stürmt und schneit ...!
in bremen ist man das gewohnt: im frühjahr stürme und im herbst noch einmal. so ist das halt an der küste. die regelmässigkeit dieser unwetter macht - je länger man mit ihnen lebt - langsam immun.
ich zitiere - dem widersprechend - einmal eine verwandte:
"wenn ich gewusst hätte, wie das wetter in bremen ist, wäre ich nie hierher gekommen!"
nun, ja!
was aber tief "kirsten" zur zeit abliefert, ist dann doch eher unerträglich. nicht nur, dass es wie aus allen rohren stürmt, es hagelt noch dazu ... und ordentliche gewitter sind auch dabei.
im sommer sind gewitter nicht weiter ungewöhnlich ... wenn es aber im märz donnert und blitzt, verheisst das nichts gutes.
und so kam, was kommen musste: "kirsten" jagte durch die strassen und brachte die schirme zum überschnappen. daran könnte man sich ja gewöhnen, wenn nicht weiteres unheil auf dem fusse folgen würde. häfen werden geschlossen, schiffe müssen umkehren, brücken schwanken gefährlich, äste fliegen durch die luft, flugzeuge haben mühe, ihrer landebahn anzupeilen, von den häusern fliegen die dachziegeln.
nun sollte man aber nicht gleich die "klimakatastrophe" zitieren. aber - ich gebe zu, das klima ist zur zeit katastrophal. trösten wir uns also mit der bauernregel:
wenns im märzen stürmt und schneit, ist der frühling nicht mehr weit.
so ist es!
p.s. der bauer, der so nett reimt, bin ausnahmsweise ich selbst. ich tue das auch nur, um dem sturm mit frohsinn zu trotzen. hoffentlich gelingt es mir!
