KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

13.09.2008 um 12:37 Uhr

wie, wo, wer, was - MOHAMMED?

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

man mag es ja kaum schreiben ... und vielleicht sollten die muslims, die hier mitlesen, jetzt einfach aufhören zu lesen. es geht nämlich um eingemachtes ... oder schlicht um die frage: gab es den propheten wirklich? hat es den historischen mohammed leibhaftig gegeben, der aus dem mund eines engels gottes wort hörte und anschliessend den koran auf der arabischen halbinsel verbreitete?

hier soll nun wirklich keine kritik am islam geübt werden. es wäre aber vielleicht an der zeit, den islam historisch einzuordnen, damit eine diskussion in gang kommen kann, die sich - durchaus textkritisch - mit dem koran und seiner auslegung beschäftigt.

das würde - nebenbei gesagt - auch den rationalen dialog zwischen orient und okzident fördern.

EINGEMACHTES ...

UND WEITERE HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenargazarroumi schreibt am 14.09.2008 um 09:45 Uhr:Die großen Zweifel an der Existenz des "Propheten" Mohameds sind nicht neu, siehe Ohlig/Puin: "Die dunklen Anfänge". Diese beiden Professoren beziehen den Namen Mohamed = der Gesegnete auf Christus aus arianischer Sicht. Erst im 8. Jhdt p.C. hat sich diese Bezeichnung im arabischen Raum auf eine nicht existierende Person übertragen, angesichts der Erfolge des arabischen "Arianismus" in Nahost. Wie dem auch sei, als Ingenieur werde ich mich weder an der "Leben Mohamedsforschung", noch am historischen Mohamed, noch an den schweren dogmatischen Unstimmigkeiten dieser "Religion" beteiligen. Mir fehlen die Grundlagen hierzu.
    Der Islam ist eine "Gesamtreligion" und umfasst gleichberechtigt 2 völlig unterschiedliche Bereiche: das Verhältnis zwischen Gott und Mensch, und das Verhältnis der Menschen untereinander, inklusive einer Gesellschafts/Staatsdoktrin. Beide Bereiche sind nach islamischem/koranischem Dogma Wort für Wort von Gott eingegeben, unveränderlich, und deswegen nicht kritisierbar. Wo immer man mit Kritik ansetzt, man kritisiert sofort Gott. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn von Nichttheologen/Historikern/Linguisten die gesellschaftspolitische Komponente des Islams angegriffen wird. Sofort ziehen sich Moslems auf das Beleidigtsein zurück und kreischen von "Islamophobie". Wie willst Du diesem Phänomen begegnen? Etwa mit Respekt? Dann respektiert man die täglichen Unsäglichkeiten in den von dieser "Religion" beherrschten Ländern, von Casablanca bis Karatschi. Der Kritiker dieser Zustände wird deswegen auch nicht zum Feind seiner selbst, sondern tut das, wozu er als rationaler, verantwortlicher Weltbürger verpflichtet ist.
    Das Hinhören auf das Gekreische "betroffener" Moslems habe ich mir in langen Jahren längst abgewöhnt, aus Erfahrung. Anders geht es nämlich nicht. "Respekt", "Verständnis", "Dulden" dieser Zustände verlängern nur dieses Elend. Darauf zu hoffen, dass in einer globalisierten Welt Moslems von alleine auf den Hauptverursacher ihrer Misere kommen, halte ich zwar für möglich aber unwahrscheinlich, zumindest für sehr zeitraubend. Das könnte zig-Millionen von Toten kosten.
    Über Deinen diesbezüglichen Thread war ich sehr unglücklich.
  2. zitierenrolf schreibt am 14.09.2008 um 09:51 Uhr:wenn ich schrieb, dass über den glauben (die religion) nicht diskutiert werden kann, dann bezieht sich dies allein und ausschliesslich auf das verhältnis des menschen zu gott - NICHT aber auf das verhältnis der menschen untereinander ... denn dieses verhältnis ist immer ein abgeleitetes, folglich relatives und interpretierbares. diese verhältnisse müssen in der tat - überall - durchleuchtet werden ... in allen religionen!
  3. zitierenargazarroumi schreibt am 14.09.2008 um 12:13 Uhr:Genau diese, für uns völlig selbstverständliche Unterscheidung zwischen Gott einerseits, der Menschen untereinander andrerseits, trifft der glaubende Moslem nicht. Für ihn sind beide Bereiche eine von Allah gegebene Einheit, und von ihm via Engel Wort für Wort unverrückbar eingegeben. Deine Zweifel an der Existenz Mohameds sind ein schwerer Angriff auf Allah, und zwar auf das, was Du als Glauben (Religion) bezeichnest. Du zweifelst völlig zu Recht, aber wo bleibt denn da der Respekt?
    Diese fein säuberliche Trennung zwischen Gott (Religion) und Mensch (Welt) ist westliches, christliches, genauer genommen lutherisches Gedankengut (Luthers 2-Reichelehre). Von dieser Vorstellung muss man sich in Diskussionen mit Moslems trennen, sie akzeptieren die koranisch begründet nicht. Es ist folglich völlig gleichgültig welchen Bereich Du im Islam kritisierst, Du triffst nach moslemischer Auffassung immer Allah (Du pöhser Islamophober, Du).

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