wie, wo, wer, was - MOHAMMED?
man mag es ja kaum schreiben ... und vielleicht sollten die muslims, die hier mitlesen, jetzt einfach aufhören zu lesen. es geht nämlich um eingemachtes ... oder schlicht um die frage: gab es den propheten wirklich? hat es den historischen mohammed leibhaftig gegeben, der aus dem mund eines engels gottes wort hörte und anschliessend den koran auf der arabischen halbinsel verbreitete?
hier soll nun wirklich keine kritik am islam geübt werden. es wäre aber vielleicht an der zeit, den islam historisch einzuordnen, damit eine diskussion in gang kommen kann, die sich - durchaus textkritisch - mit dem koran und seiner auslegung beschäftigt.
das würde - nebenbei gesagt - auch den rationalen dialog zwischen orient und okzident fördern.
UND WEITERE HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Der Islam ist eine "Gesamtreligion" und umfasst gleichberechtigt 2 völlig unterschiedliche Bereiche: das Verhältnis zwischen Gott und Mensch, und das Verhältnis der Menschen untereinander, inklusive einer Gesellschafts/Staatsdoktrin. Beide Bereiche sind nach islamischem/koranischem Dogma Wort für Wort von Gott eingegeben, unveränderlich, und deswegen nicht kritisierbar. Wo immer man mit Kritik ansetzt, man kritisiert sofort Gott. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn von Nichttheologen/Historikern/Linguisten die gesellschaftspolitische Komponente des Islams angegriffen wird. Sofort ziehen sich Moslems auf das Beleidigtsein zurück und kreischen von "Islamophobie". Wie willst Du diesem Phänomen begegnen? Etwa mit Respekt? Dann respektiert man die täglichen Unsäglichkeiten in den von dieser "Religion" beherrschten Ländern, von Casablanca bis Karatschi. Der Kritiker dieser Zustände wird deswegen auch nicht zum Feind seiner selbst, sondern tut das, wozu er als rationaler, verantwortlicher Weltbürger verpflichtet ist.
Das Hinhören auf das Gekreische "betroffener" Moslems habe ich mir in langen Jahren längst abgewöhnt, aus Erfahrung. Anders geht es nämlich nicht. "Respekt", "Verständnis", "Dulden" dieser Zustände verlängern nur dieses Elend. Darauf zu hoffen, dass in einer globalisierten Welt Moslems von alleine auf den Hauptverursacher ihrer Misere kommen, halte ich zwar für möglich aber unwahrscheinlich, zumindest für sehr zeitraubend. Das könnte zig-Millionen von Toten kosten.
Über Deinen diesbezüglichen Thread war ich sehr unglücklich.
Diese fein säuberliche Trennung zwischen Gott (Religion) und Mensch (Welt) ist westliches, christliches, genauer genommen lutherisches Gedankengut (Luthers 2-Reichelehre). Von dieser Vorstellung muss man sich in Diskussionen mit Moslems trennen, sie akzeptieren die koranisch begründet nicht. Es ist folglich völlig gleichgültig welchen Bereich Du im Islam kritisierst, Du triffst nach moslemischer Auffassung immer Allah (Du pöhser Islamophober, Du).