... wo man tödliche jagd auf GÄSTE macht!
ich verstehe es nicht. sein bruder wurde in seiner neuen heimat erschossen, seine schwester ertrank.
jetzt aber hat auch er sich - trotz des wissens um die schicksalsschläge in seiner familie - auf den weg gemacht. ausgerechnet nach bayern will er, wo seiner zeit der ministerpräsident erklärte, welche art von gästen man gewähren und welche erschiessen muss. ich fürchte, auch er - der jetzt zu erwartende gast - wird nicht lange am leben bleiben.
warum also bleibt er nicht, wo er jetzt ist? aber ich weiss ja - woanders ist es immer besser, schöner, aufregender als zu hause. dennoch: ich würde nie - nie - z.b. nach italien fahren, wenn ich wüsste, dass man dort, kaum hat man mich entdeckt, zum halali bläst.
mein gläschen lambrusco kann ich auch in deutschland trinken. mit anderen worten: wo ich kopfschmerzen bekomme, ist völlig egal.
wenn der sich bayern nähernde gast wenigstens einen pfleger an seiner seite hätte! dann wäre der besuch am ende vielleicht in eine riesige PR-geschichte für bayern umzubiegen - zumal es inzwischen an pflegern mangelt, die sich mit dieser art von gästen auskennen.
es wird kommen wie das halleluja in der kirche. erst wird man in bayern einen neuen ministerpräsidenten wählen ... und der wird dann wortreich erklären, warum auf den gast jagd gemacht wird.
noch so ein ausgestopfter bär in der ...
