wohin mit harry?
prince harry hatte die koffer schon gepackt. dann pfiff ihn die militärische führung zurück. der irak sei zu gefährlich. soldat harry gehorchte und wartete auf seinen einsatz in afghanistan. daraus wird aber wohl auch nichts werden - denn afghanistan ist ähnlich gefährlich wie der irak.
das ist ein wirkliches dilemma. denn eigentlich schlägt man die laufbahn eines soldaten ein, um - wenn es drauf ankommt - auch zu kämpfen. aber immer, wenn harry kämpfen will, wird er zurück gepfiffen.
um es einmal an einem anderen beispiel deutlich zu machen: was tut ein ausgebildeter nachtwächter, wenn ihm andauernd gesagt wird, dass die arbeit eines nachtwächters nachts zu gefährlich ist, und er deswegen seiner arbeit als nachtwächter besser am tag nachgehen soll?
der mann wird doch irre, oder?
diese art von berufsunfähigkeit wird harry hoffentlich erspart bleiben. er könnte als soldat ja immer noch mit pelzmütze auf dem kopf in der downingstreet stehen und tony blair beschützen.
wenn auch das noch zu gefährlich ist (immerhin: es könnten terroristen aus dem hinterhalt kommen), bieten sich noch folgende jobs für harry an:
dritter bratschist im königlichen militärorchester
statist in werbefilmen fürs militär
steward in den militärflugzeugen nach irak und afghanistan
rechte hand des hausmeisters in der militärakademie sandhurst
militärattaché auf der südseeinsel "fujimajoli" (166 einwohner)
briefträger
man sieht, harry muss nicht gleich den verstand verlieren, nur weil er nicht nach afghanistan oder in den irak darf!
