KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

05.08.2008 um 15:55 Uhr

zum einrahmen schöne (und wahre) MERKSÄTZE!

manchmal liest man ja besonders wahre sätze im internet. folgenden fand ich in einem forum, das sich mit marokko beschäftigt und wo sich die ganze intellektuelle präsenz zusammenballt.

Dogmen, seien sie religiösen Ursprungs oder Politischen, sind für ein Volk, das noch nicht bereit ist, verantwortungsvoll mit seiner Freiheit umzugehen, das geringere Übel... 

ja, davon werden viele ein lied singen können ... ein dankbares, wie wir ahnen. denn wenn menschen nicht in der lage sind, mit ihrer freiheit umzugehen, folgen sie gern den lehr- und leitsätzen ihrer priester und staatsmänner. sie wären ja sonst so ganz allein und wüssten nicht, wohin ....

ein solches dogma (und damit das geringere übel) ist die voreheliche enthaltsamkeit ... oder doch wenigstens der verzicht auf jedwede verhütungsmittel. das ist nicht gottgewollt. nein, nein, da muss ein machtwort gesprochen werden, damit die verirrten seelen wissen, wohin es eigentlich geht.

weil aber dieser bemerkenswerte satz in einem forum zu marokko steht, müssen wir uns den dortigen dogmen zuwenden, um zu erfahren, wie gültig sie sind .... gültig so lange, bis sich die menschen aus ihrer selbstverschuldeten unmündigkeit befreit haben ... und das kann lange dauern. (wollen sie überhaupt und ... viel wichtiger ... sollen sie überhaupt?).

da wäre:

- die unantastbarkeit der monarchie

- die unantastbakeit des islam

- die unantastbarkeit politischer entscheidungen

- die natürliche ordnung zwischen arm und reich

- und so vieles andere mehr ...

kurzum, wir wollen viel öfter solche schönen sätze im internet lesen. sie geben uns halt und weisen uns die richtung. danke!

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenargazarroumi schreibt am 05.08.2008 um 19:23 Uhr:Rolf,
    ich hatte mir schon erlaubt, unter gleichem Nick diese gesammelten Weisheiten in einem gewissen Forum zu kommentieren. Unser armer "Kunta", alias Günther wurde doch wahrlich vor 25 Jahren, also im Jahre des Heils 1983 zwecks Eheschließung staatlich zum Traualtar gezwungen (irgendwo gab es da noch ein Standesamt), wahrscheinlich unter Polizeibewachung. Von Staats wegen wurde er gleich zwangskonvertiert. Der germanophone Vorname deutet darauf hin, dass all dieses in einem deutschsprachigen Land geschehen sein könnte. Da graust es einen ja richtig, was bei uns früher passierte. Jetzt verstehe ich auch, warum er fluchtartig die germanophone Diktatur verlassen hat, und jetzt die größeren "Freiheiten" in Marokko genießen kann.
    Es tut mir leid: genau das ist der übliche Konvertitenmüll, den man dan zu hören kriegt, wenn es mit der Antwort eng wird. Entweder: "das ist nicht der Islam", oder...eben Kuntas Weisheiten.
    Und dann wundern sich diese Herrschaften, dass die Hürden für die Einwanderung zunehmend höher werden. Vielleicht realisieren die einmal, dass wir diese Art von Freiheiten nicht so besonders genießen, die sie möglicherweise hier importieren.
  2. zitierengast schreibt am 06.08.2008 um 22:17 Uhr:so eng (im denken) wie in marokko habe ich mich noch nie gefühlt. frei denken darf man dort nur heimlich. warum günter-kunta dorthin ist, mag andere gründe haben.
  3. zitierenargazarroumi schreibt am 07.08.2008 um 08:23 Uhr:Um in zu Marokko leben gibt es für einen Ausländer folgende Gründe, die wohl alles abdecken:

    - er wird von seiner Firma dorthin delegiert, und lebt dort für eine begrenzte Zeit mit Kind und Kegel.
    - Er hat Herrn Steinbrück und Vorgängern die Steuerzahlungen verweigert und ist der Ansicht, dieses Geld besser im Ausland ausgeben zu können. Zu seiner Absicherung heiratet er eine Marokkanerin, hält sich jedoch sehr, sehr zurück.
    - Er (Sie) hat sein (ihren) "Schatzi" im Internet kennengelernt, geheiratet, konvertiert, und Allah sei´s geklagt, Schatzi kriegt kein Einreisevisum. Jetzt bleiben die da, und verbreiten häufig den Konvertitenmüll und sonstige fantastischen Erzählungen.
    - Er ist schon in D beruflich, persönlich gescheitert, liebt Drogen, und glaubt es in MA besser zu haben. Das stimmt meist nicht, wird aber selten zugegeben.
    - Er ist Rentner, findet MA schön und lebt dort.
    Was vergessen?
  4. zitierenrolf schreibt am 07.08.2008 um 09:00 Uhr:manchmal kann man sich auch den ermittlungen der deutschen polizei entziehen, wenn man in marokko abtaucht. wie sieht es eigentlich mit der abschiebung aus marokko aus? gibt es schlüssige auslieferungsverträge?
  5. zitierenargazarroumi schreibt am 07.08.2008 um 10:21 Uhr:Nee, soweit ich weiß funktioniert das nicht ohne weiteres. Interpol Gesuchte werden ausgeliefert, bei Steuerdelikten nicht. Steht jemand auf einer internationalen Fahndungsliste, ist "Abtauchen" in MA wohl recht teuer. Die MA-Seite weiß nämlich auch Bescheid, und.....naja, das Übliche....

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