Warum Wanduhren sexy sind...

29.11.2006 um 21:56 Uhr

Google mal wieder

von: Schwiedel   Kategorie: unterwegs

hab grad was schönes im Wen gefunden, diesmal aus der Waffenschmiede von Google....GeoGreetings...sehr süss^^

 

 

Google GeoGreeting einfach anklicken^^

29.11.2006 um 20:49 Uhr

Ferdinand Porsche

von: Schwiedel   Kategorie: Lustiges

Herr Porsche, der berühmte Autoentwickler,
stirbt und kommt in den Himmel.

Petrus empfängt ihn und sagt "Ferdinand Porsche, wegen Deines großen
Verdienstes für die Entwicklung des Autos hast Du einen Wunsch frei.

Ferdinand Porsche denkt kurz nach und sagt "Gut, lass mich eine Stunde mit
Gott sprechen."

Petrus nickt, bringt ihn zum Thronsaal und stellt ihn Gott vor.

Porsche fragt Gott: "Lieber Gott, bei Deinem Entwurf 'die Frau', wo warst
Du da mit Deinen Gedanken, als Du Sie erfunden hast?"

Gott: "Wie meinst Du das?"

Porsche: "Na ja, Dein Entwurf hat viele Fehler.
Sieh mal:
1. Die Vorderseite ist nicht aerodynamisch.
2. Der Lärmpegel ist permanent zu hoch.
3. Die Wartungskosten stehen in keinem Verhältnis zur Nutzung.
4. Sie ist 5 bis 6 Tage im Monat total aus der Spur.
5. Die Rückseite hängt zu lose.
6. Sie muss konstant neu lackiert und gestylt werden.
7. Der Auspuff ist zu nahe am Einlass.
8. Die Scheinwerfer sind oft zu klein.
9. Der Verbrauch liegt viel zu hoch.

Gott denkt kurz nach und antwortet: "Ferdinand, Ferdinand, das mag wohl so
sein, aber laut Statistik fahren mehr Männer in meiner Erfindung als in
Deiner."

 

Hähä...geil...danke Silke ;-) 

29.11.2006 um 10:41 Uhr

Undankbarkeit und heilige Menschen

von: Schwiedel   Kategorie: something special

Stimmung: gedankenvertieft
Musik: Unheilig - Schutzengel

Normalerweise trenne ich Privat- und Arbeitsleben strikt voneinander...was bleibt mir auch anderes übrig? Ich muss morgens, wenn ich aus dem Dienst komme, die Scheuklappen aufsetzen, damit mich die Dinge, die ich manchmal erlebe nicht überrenen. Ich glaube, das ist eine normale Schutzfunktion. Dienst ist eben Dienst und Schnaps ist eben Schnaps. Hin und wieder, nämlich wie gestern/heute, kommt es allerdings vor, dass ich Transporte oder Einsätze nicht von mir abstreifen kann, weil es mich erschüttert hat.

 

Ich denke, ich kann von mir behaupten, dass ich meine Arbeit recht professionell ausführe. Ich habe Spass an dem was ich tue, helfe so lustig vor mich hin und denke auch, dass die Menschen, die mir begegnen auch merken, dass es so ist, wie es ist, nämlich, dass ich Freude bei der Arbeit habe. Ein Einsatz verhagelte mir gestern jedoch meine Stimmung auf Wochen im Voraus. Es war kein schlimemr Einsatz, nur ein stinknormaler Krankentransport, den ich in einer Schicht 10-15 mal durchführe. Gestern war es allerdings so, dass wie einen von vornherein sehr skeptischen Patienten an Bord hatten, der sich auch durch nette Worte nicht beschwichtigen liess, dass das, was wir da gerade eben tun schon Hand und Fuss hätte.

 

Folgende Grundsituation: Transport von zu Hause zu irgendeiner Klinik in einer deutschen Grossstadt. Die Klinik ist aber so klein, dass ich meinen Lebtag davon noch nie was gehört hatte. Patient hatte keine Adresse. Leitstelle konnte mir auch nur vage Informationen geben, also wendete ich mich bei Übertreten der Stadtgrenzen an die nächste Leitstelle, und zwar in der STadt, in der das Krnakenhaus ansässig ist. Die müssten ja wissen, wo das ist, dachte ich mir. Es gibt aber 2 Häuser mit dem gleichen Namen in der STadt. Ende vom Lied war, dass wir natürlich das falsche Haus anfuhren und letzten Endes 2 Stunden von Pontius nach Pilatus gefahren sind. Schlussakkord: Stocksaurer Patient, der während der ganzen Fahrt sage und schreibe 5 (!!!) mal mit der Tochter telefonierte, die bereits am Krnakenhaus war, Vorhaltungen darüber, was wir mit dem Patienten machen würden (von Patientenseite wie von Tochterseite aus) und ein absoluter Unwille darüber zu erfahren, was überhaupt los war. Letzten Endes der Vorwurd der absoluten Inkompetenz. Das war dann der Moment, in dem ich am liebsten geplatzt wäre, aber wie es sich nun mal für einen professionellen Mitarbeiter gehört habe ich natürlich die Faust in der Tasche geballt und nur noch Tschüss gesagt. Im Auto zurück hätte ich am liebsten geheult, so frustriert hatte mich das Ganze. Problempatienten hat man immer mal, keine Frage. Hatte auch noch nie einen Patienten, mit dem ich nicht fertig geworden wäre, aber so etwas ist mir noch nie passiert und das auch nur deshalb, weil wir uns schlicht und ergreifend verfahren hatten. Zum Kotzen das!!!!

 

Schön ist allerdings, dass man auch gegenteilige Sachen erfährt, die einen andere Sachen vergessen lassen.

So fuhr ich dann gestern eine Nonne ins Krankenhaus, die mit Schwindelgefühlen gekämpft hat. Im Krankenhaus angekommen kamen wir ganz ungezwungen auf das Thema Gott zu sprechen. Ich sagte ihr, dass ich dazu keinen Bezug habe, wenig bis gar nicht an Gott glaube und wenig dazu sagen könnte, da meine Meinung rein atheistischer Natur sei. Das allerdings machte ihr gar nichts und sie lud mich sofort zu einem Gottesdienst ein, mit dem Hinweis, dass irgendwann auch jeder Ungläubige seinen Weg zu Gott finde. Selbst mein freundlicher Hinweis darauf, dass ich ja katholisch sei machte ihr nichts aus. Ich fand das sehr süss, weil diese alte Dame so unerschütterlich in ihrem Glauben war, so unheimlich fromm (ein anderer Begriff fällt mir leider nicht ein, aber er passt), als wenn kein Wässerchen ihr Gottvertrauen trüben könnte. Das hat mich tief beeindruckt und mich etwas ins Grübeln gebracht. Natürlich trafen dort jetzt 2 Extreme aufeinander. Die Gottesgläubige und der Ungläubige. Ich gebe ja zu: Alles Mystische rund um Gott hat mich schon immer interessiert, allerdings stärkte das nie einen Glauben in mir. Heute bin ich auch der Meinung, dass meine Zeit bei den Pfadfindern mir nie eine Nähe zu Gott vermittelt hat (vielleicht denke ich auch einfach zu rationell), auch wenn ich viele Sonnenauf- und untergänge erlebt habe.

Vielleicht komme ich ja irgendwann tatsächlich an den Punkt, an dem ich sagen werde: Ja, ich glaube an Gott...oder an wen auch immer...aber derzeit will ich einfach nur leben...