Musik: The Chalets - Night Rocker
Eben war ich noch müde ... aber jetzt. Nungut, dann eben zu dem Eintrag, den ich heute spätnachmittag nicht verfassen konnte.
Es geht um Porno, Krieg und Computerspiele *hehe*.
Nungut, also von Anfang an.
Da mich das PMS wieder mal überfallen hat (deshalb bin ich heute auch wirklich um 8 aufgewacht), war an nichts zu denken, was unnötige Mühen gekostet hätte, denn egal was sämtliche Tippgeber raten: Bewegung führt bei mir in dem Zustand zu noch mehr Schmerzen (als es einmal fast schon vorbei war, dachte ich: Hach, gehn mer mal laufen, soll ja gut sein ... Und was war, es fing wieder an, wenn ich lief, also musste ich nach 8 Minuten aufgeben und bin den Rest gelatscht).
Also ab ins Bett, eingekuschelt, schön warm ... und alte Zeitschriften hervorgeholt (ja, man könnte auch Bücher lesen, aber die sind gedanklich zu anstrengend für eine solche Situation. Man kann ja auch nicht denken, wenn man sich gerade ein Bein gebrochen hat, oder so). Unter anderem auch eine Ausgabe der "Blond", die ich mir nach meinem letzten Besuch auf dem Arbeitsamt zugelegt habe, da sie einen Bericht über Groupies beeinhaltete und Bela B. was dazu zu sagen hatte. Und überhaupt ist diese Zeitschrift eher ... sagen wir mal "seriöser" als andere Blättchen.
Nundenn; Richtig durchgelesen hatte ich mir das Heftchen nicht, also an die Arbeit. Und dabei stieß ich darauf, wie man denn der Realität entfliehen könnte. In Urlaub fahren, eine andere Identität annehmen oder jeden Tag die Bildzeitung lesen. Darunter aber auch ein Interview mit Dr. Christoph Klimt.
Der meinte auf die Frage, ob denn junge Menschen anders vor dem Alltag flüchten als junge, die Motivation sei eine andere, denn der gemeine Jugendliche frage sich, wer er sei und wie er seine Rolle als Mann oder Frau definiere. Für das männliche Jungtier seien Computerspiele voll Gewalt interessant und "unglaublich lehrreich in der Ausseinandersetzung mit der männlichen Geschlechterrolle". Daraus soll also das junge Männchen lernen, was Mut wäre und welche Emotionen er denn zeigen könne, wenn er ein "toller Mann sein will". Das wären die Fragen, die hinter den kleinen Fluchten stehen würden. Ahaaah ... und das lernt man aus Computerspielen? Oder meint das männliche Probant es daraus zu erlernen. Ich sach nur, Mut zeigt man nicht mit einer Waffe und auch nicht, wenn man virtuelle Wesen abballert und männlich?! Männlich ist, wenn man keine Angst davor hat "weibisch" zu sein. Also das, was die Gesellschaft als "weibisch" definiert ... nämlich andere Gefühle zeigen außer Wut und Hass ... und schrecklich schmachtende Liebe aus grausamen Lovesongs. Ich finde, männlich ist, so zu sein, wie man äääh, sein will, Mut zu zeigen der zu sein, der man ist ... oder so ähnlich.
Nungut, das wird kein allgemeiner Verriss von Computerspielen. Ich denke, solche Spiele beeinflussen den Menschen an sich eher minimal. Die Verrohung findet woanders, früher und dauernd statt. Nungut, das heißt nicht, dass ein Junge von 9 Spiele mit zweifelhaftem Inhalt spielen sollte, aber das ist eher ein Problem der Eltern. Sooo blabla blubber labber. Zum Abreagieren ... ja, zum flüchten aus der Realität ... alles okeh, solange das nicht zum Lebensinhalt wird (ich kenn da so einen ... *hust* ... aber lassen wir das). Ich will mich also hier nicht gegen ein Ding aussprechen, sondern über den Verwendungszweck.
Das Wesen junger Mann sollte sich die Männlichkeit doch nicht aus Computerspielen herausfiltern, sondern von Bezugspersonen abschauen ... sooo :). Spiel ist Spiel und echtes Leben ist echtes Leben, da sollte man unterscheiden können, und solange das funktioniert, halte ich Computerspiele nicht für bedenklich. Besser man knallt irgendwelche Fiecher ab, als den Versuch zu starten seinen Frust an anderer Stelle loswerden zu wollen.
Äh, wo war ich ... aaah, jetzt komme ich zu meiner Wenigkeit und ihrer Realitätsflucht (allerdings frage ich mich, was "Realität" denn zu bedeuten hat. Was ist hier noch real? NUngut, die Mitmenschen vielleicht *g*).
Pornographie, Kriegsfilme, Kriegsliteratur.
Ich wusste schon immer, dass mit mir etwas nicht stimmt ... aber jetzt bin ich auch noch männlich. Okeh, ich gebe es zu ... das war ich immer. Hab mich gerne geprügelt, nicht auf die Sauberkeit meiner Kleidung geachtet und überhaupt, mein Körperbau ... männlich (also die männliche, und gefährlichere Fettverteilung, Marke: Alles nach Vorne ... wie ich sie hasse).
Jungen Frauen geht es nämlich um Beziehungen, die sehen sich Soaps an ... aha ... ich mag keine Soaps, ich mag keine Liebesfilme ... und stehe auf Mord und Todschlag ... bin ich auf der Suche der Männlichkeit in mir. Bin ich der Perfekte Modeschöpfer? Ich bin männlich und gleichzeitig weiblich ... als Mann hat man in dieser Branche einfach mehr Chancen.
Ich sollte meine Oberweite loswerden und mich Leonard nennen ... oder besser Anel.
Hehehe ... oder mir andere Zeitvertreibe suchen, mich für Beziehungen interessieren und so weiter.
Nungut, in Sachen Beziehungen. Da hab ich drüber nachgedacht. Momentan wäre eine Beziehung eher kontraproduktiv. Ich bin zu labil und würde natürlich gleich wieder in alte Muster, die ich eigentlich sowieso noch anwende, verfallen ... und dann diese Doppelbelastung von platonischer und ... äh, eros *harr* Freundschaft ... das geht nicht. Erstmal bekomm ich mich und meine platonischen Beziehungen auf die Reihe um davor gewappnet zu sein das gleiche Wesen Mann wie Weib zu finden, oder davor geschützt sein, dass es mich findet *grusel*.
Oder aber, ich werde nie eine öh, nicht platonische Beziehung zu einer solchen Art von männlichem Wesen eingehen, weil es eben schon im platonischen Bereich vorhanden ist?!
Maybe ... oder auch nicht. Ich sollte auf Nummer Sicher gehen.
Heute habe ich mein Mütterlein nach geeigneten Therapeuten befragt ... nachdem die Schwester endlich abgehandelt war (sie redet immer dasselbe ... immer wieder ... *nerv* eben über ihre Probleme mit männlichen Wesen) und das Brüderlein kein Thema mehr ... Jah, ich komme mir vor, als wäre für mich einfach nicht genug Zeit übrig, da zwei Problemgeschwister mir die meiner Bezugsperson stehlen ...
Da kann man auch nur überfordert sein ... 3 Kinder mit Problemen zur gleichen Zeit und dann noch so ein nervender Mann auf der Couch, der auch Aufmerksamkeit möchte ;). *hehe*
Mon dieu ... ich muss mir die Zeit stehlen. Die Problemgespräche meiner Geschwister drehen sich ohnehin immer im Kreis ... ich bin wichtiger *hehehe*.
Edi-Tier ... rrroooaaaarrr
Mo dieu! (mo ist lustisch, den Schreibfehler lass ich stehn) Ich bin auf die Idee gekommen, dass es bestimmt lustig ist, sich das allgemein ekelhafte Männerschönheitsideal (also wie sich die allgemein-Frau einen Mann vorstellt) per google Bildersuche anzusehen ... erstmal auf so einen ätzenden Beachboy (Blond-Blau-Juuuung *harr*) gestoßen und dann .... huuuuch: Iraq-Hottie ?! Hä? Ein Seite voller lustiger Ami-Soldaten im Iraq (?) die vielleicht tot sind, oder nocht sterben, oder eben nicht (ich hab schon gedacht ... man er-kennt vielleicht jemanden, aber ich weiß eh netmehr wie die aussahen). Eigentlich will ich mir das nicht ansehen ... weil die scheißjung aussehen, neeh, das ist gemeeeiiin. Amerikaner finnisch zwar sehr ... straaange, aber trotzdem, der Mensch bleibt Mensch und Krieg ist doof *möööp*. Hachjeh, dann sollte ich mich doch lieber auf längst vermoderte beschränken, die hatten eh schönere Uniformen an "I like a boy in uniform ... (school)uniform* sing. Irgendwas hab ich mal über Uniformen gelesen ... gehört, gesehen. Warum Frauen auf Männer in Uniform ... weil die so schön schwul aussehen?! Daaamals, da waren die noch tailliert ... ja, ich spinne und es ist 5Uhr10 in der Früh, entschuldigen sie mich, ich habe einen Retro-Uniform-Fetisch *shame-on-me*
edi-rrrooooaaaarrr:
Ich hab es irgenzwie über google geschafft eine komplette Seite mit allen je verfassten Einträgen in Überschrift-Link-Form zu finden ... das ist sooo lustisch ... (die Überschriften, aaahahaha kagge *loool*)Â