Amanda, I'm in love

17.02.2011 um 04:24 Uhr

I Will Be President

Musik: IAMX - President

Ohai ... 

Irgendwie meine ich zu glauben, dass die Sache mit den Stichwörtern nicht viel bringt da unsereiner ohnehin nur über 'meinereiner' schreibt und mein Interesse am politischen Geschehen scheint doch etwas abgeflaut zu sein. Na ja, vielleicht bin ich zu Hause auch einfach nur weniger erwachsen (oder so) wenn das denn überhaupt ein möglicher Seinszustand ist.

Ich schaue mir also weiterhin Tennie Schmachtfetzen an und wenn ich ganz emotional bin, wie gerade jetzt, wenn ich nicht geschlafen habe und sowieso die 'Monthly Condition' bevorsteht, dann ... muss ich sogar noch ein bisschen heulen, ach wie süß. Um das zu relativieren muss ich gestehen, dass ich vor ein bis zwei Stunden bei 'Scars' (Papa Roach, jah, eine meiner Lieblingsbands in der Teenie Weenie Zeit) eine unglaubliche Gänsehaut hatte ... peinlich.

Immerhin ist mir aufgefallen, dass dieser Seinszustand, die Abewesenheit von Vernunft, wenn ich mal wieder nicht geschlafen habe, äußerst unangenehm und deprimierend ist. Ich bin also Schlafabhängig, sozusagen. Nichts also mit Klarheit ... nur Pessimismus. Es sei denn Pessimismus wäre in diesem Fall Wahrheit, dann läge ich richtig. Da ich allerdings dem Zustand des Verschlafen seins nicht trauen kann, da ich nicht weiß, ob er mich nun zu absoluter Wahrheit geleitet, der Zustand, kann ich nicht davon ausgehen, dass ich nicht auch falsch liegen könnte.

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass der Zustand eines Unausgeschlafenen (auf Schlafentzug meine ich) dem eines Betrunkenen gleicht. Dem kann ich in einigen Punkten nicht zustimmen, da ich unsereins in drunken condition äußerst optimistisch ist, jedenfalls meistens. Vielleicht liegt das aber auch an den Begleitumständen.

Irgendwas war da noch ... ach ja, ich habe mir doch tatsächlich 'Hart aber Fair' angesehen ... es ging um ... dummerweise weiß ich das nichtmal so genau, irgendwas mit ... Schule, Bildung, Erziehung und China ;). Interessant ... jedenfalls für mich, nur der Rest der Familie wollte mir da nicht zustimmen.

Ich jedenfalls bin bestrebt, sollte ich nun irgendwann in ferner Zug-kunft mal Kinder haben, meine gewonnenen Erkenntnisse anwenden ... sofern ich mich noch an sie erinnern sollte. Na ja, was ich so sagen kann, ist, dass 'wir' vielleicht eine gänzlich falsche Einstellung zur Schule vermittelt bekommen ... und zum Lernen allgemein. Meine ureigene Einstellung ist eben leider nicht positiv, sonst würde mir das alles auch nicht so schwer fallen. Allerdings kann ich mich erinnern mal gerne zur Schule gegangen zu sein. Leider nicht permanent und Hausaufgaben fand ich ebenfalls nicht sehr unterhaltend.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. sternenschein schreibt am 18.02.2011 um 04:28 Uhr:Liebe Lieselotte,;-))
    was sollte daran merkwürdig oder schlecht sein, sich einen Teenie Schmachtfetzen anzuschauen? So lange das gesehene den Seher anspricht und Emotionen auslöst ist es doch sinnvoll sich dieses anzuschauen.
    Und wie du sagtest, es liess dich nicht "kalt".
    Ich glaube, dass hat mit Erwachsensein garnichts zu tun. Ich schaue mir doch sogar noch manchmal gerne Märchenfilme an, wenn sie mich denn auf irgendeine Art und Weise berühren.
    Finde es eher albern und kindisch, wenn Menschen etwas nicht mehr machen, da sie der Meinung sind, als Erwachsener macht man so etwas nicht und es ihnen peinlich wäre, wenn es denn andere sehen würden, dass sie sich auch noch wie ein Kind verhalten können und da sogar Spass bei hätten.

    Was die Politik angeht, ja, die ist manchmal undurchsichtig und uns werden viele leere Worthülsen von den Politikern hingehalten. Sie schwafeln in Standardsätzen, die möglichst nichts aussagen sollen an dem man sie festnageln könnten.

    Bei Illner wurde über die Hartz IV Änderungen gesprochen. Frau Von der Leyen sagte wieviel Millionen die Förderung der Kinder zusätzlich kosten sollte. Als ein Debattenteilnehmer HartzIV als entwürdigend für die Menschen bezeichnete, ging sie garnicht darauf ein, und schon garnicht darauf, wieviel durch die Änderungen jedes einzeln Hartz IV Kind mehr bekommen sollte. Sie nannte nur immer diese zig Mllionen Zahlen, aber nie die Einzelsumme für das einzelne betroffene Kind. Und Illner fragte natürlich auch nicht nach.
    Da wird von Nachhilfeunterricht, Musikunterricht und Mitgliedschaft im Sportverein gesprochen. Ich bin mir sicher, dass dieses von den Geldern nicht finanziert werden kann.
    Wenn ich alleine schon die Regelsätze für Mobilität sehe, die belaufen sich im Monat wohl auf 18 Euro. Ja, dafür kann man einen Monat lang täglich mit Bahn und Bus fahren.;-))
    Hart aber Fair hatte ich dieses mal nicht gesehen. Nehme aber an, es ging um die Erziehung in China und das dortige Leistungsdenken. Eine US Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln hatte ja ein Buch über die Erziehung ihrer Tochter geschrieben.
    SIe erwartete von ihr immer mindesten Einser Noten, möglichst mit einem Plus davor, in den schulischen Leistungen.
    Zudem ein perfektes Klavierspiel, drohte, wenn es nicht perfekt war, sie würde zur Strafe ihre Stofftiere verbrennen.
    Drill ist in den japanischen und chinesischen Schulen wohl üblich.
    Ob es dazu dient bessere Menschen aus den Schülern zu machen, bleibt dabei die Frage.

    Was die Notizen angeht, warum sollte man etwas notieren, was man nicht auf sich selbst beziehen könnte, bzw. was einem nichts gibt oder interessiert?
    Da würde es auch schwerfallen, sich dieses zu merken, da der Bezug dazu und die Zusammenhänge dann fehlen würden.
    Das Gebäude der Gedanken dazu, der Kontext eben nicht vorhanden ist, diese Informationen nicht verknüpft werden können.
    Verknüpfungen brauchen wir...um etwas weiter zu spinnen oder zu weben.*g*
    Ohne Verknüpfungen würde alles wieder zerbröseln und auseinanderfallen. Da hätten wir vielleicht den Faden, aber nicht den Stoff..ahaha...ob nun in Ballen oder ausgerollt, es muss verknüpft sein um etwas damit anfangen zu können.
    Selbst ein Burda Schnittmuster könnte man nicht nachschneidern mit einem einzelnen Faden, es bedarf den verknüpften zu einem ganzen gewebten oder gestrickten Stoff um daraus etwas machen zu können.
    Naja, gehäkeltes ginge zur Not auch noch, ist ja auch verknüpft worden. Aber Häkelbikinis sind ja nicht mehr so in, wie sie einst mal waren.;-)
    Und bei meiner Strick oder Häkelliesel, die ich als Kind hatte, kamen imer nur Wurstartige Netze bei heraus.
    Ich war damals schon voll vernetzt.
    Nicht Online, aber immerhin vernetzt.
    Das Strickliesel soziale Netzwerk, oder so ähnlich, jedenfalls wenn man das Stricken und Häkeln zu mehrern zusammen versuchte und immer die verlorenen Maschen wieder auffing.
    Ähhhhh..was woltle ich jetzt eigentlich sagen?.
    Gut, wir wissen niemals wohin in einer ferneren Zukunft unsere Interessen mal hin tendieren werden, sie unterliegen auch einem Wandel im Laufe der Jahre.
    Liebe Grüsse
  2. sternenschein schreibt am 13.05.2011 um 02:26 Uhr:wohin bist du denn jetzt schon wieder abgetaucht?
    Liebe Grüsse
  3. beastlover schreibt am 14.12.2011 um 10:37 Uhr:i`m back:-)

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