Amanda, I'm in love

15.01.2007 um 07:02 Uhr

... and trying to keep a happy face

Ich habe, dank der Unterstützung der Dresden Dolls, auf die Seite von Polylux gefunden, die ab und zu auch ganz eigene Ansichten haben und unbedingt durcboxen müssen, was einwenig an der Glaubwürdigkeit nagt (sorry), und dort diesen Bericht entdeckt.

Ich für meinereiner war ja immer dafür sich über diesen ganzen Mist lustig zu machen, da es einfach lächerlich ist ... die ganze Sache an sich, mit ihren Idealen und so weiter. Nicht, dass sie lächerlich-harmlos wären ... aber sehen sie selbst, und bitte die Kommentare dazu lesen, die würde ich nämlih gerne, zusammen mit meiner werten Leserschaft auseinandernehmen .. vielleicht ... beim ersten anfangen, und sich langsam vorarbeiten ;). Ich werde mich auf dieser Seite nicht äußern ... da muss man sich bestimmt anmelden, und außerdem wäre mir das, so fast gänzlich unüberlegt doch ein bisschen zu heikel ... ähäm. (jah, der Minderwetigkeitskomplex)

Ach ja, in der Analyse des Stückes "Mrs. O" steht irgendwo, Hitler als die Personifikation des Bösen überhaupt, oder so ähnlich. Das halte ich allerdings auch für Problematisch ... also nicht, dass ich diesen Herren ... irgendwie sympatisch fände, oder irgendwas von seinen Taten (hat der eigentlich selbst mal jemanden getötet, außer seinem Hund und sich selbst?!) verharmlosen wollte, neeeein! Ich glaube einfach nicht, dass eine Person das ganze Pöhse an sich ... so schlimme Dinge, er/sie/es auch getan hat ... irgendwo gibt es da einen Menschen, vielleicht (korrigiert mich bitte, wenn ihr nicht damit einverstanden seid, ich lass mit mir reden, bin ja kein sturer Mensch *harr*). Und ich komm jetzt nicht mit "Er hat aber auch gutes getan" .. mag sein, dass irgendwelche Menschen was von seiner Diktatur hatten, aber bitte ... aus welchen Gründen?! Ich denke nicht, dass die durchweg "Gut" waren, danke. Na ja, jedenfalls würde ich behaupten, dass es da fast eine ... gewisse Ähnlichkeit zu dem ganzen "hahaaaah, alle haben mich verarscht, jetzt mach ich ein Massaker" Mist gibt, nur eben sehr sehr sehr unbeschreiblich extremer und außerdem sind damals und heute ganz andere bedingungen, da war man ja schon alleine scheiße, wenn man deutsch war ... also so richtisch scheiße ... nicht so im im Hinterkopf ... ach blaaaaah ... geschichtsgeschdigt ... Hilfeh! Gibt es auch eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die mit der menschlichen geschichte, der Gegenwart und der Zukunft .... UND mit sich selbst nicht klarkommen (irgendwo hängt das ja doch zusammen *hust*)?!. Nichtsdestotrotz, verurteile ich das ganze da ... alles ja ... nicht falsch verstehen, nur das mit dem "von Grund auf bösem Menschen" das finnisch nicht so ganz korrekt (vielleicht hab ich's auch nur falsch verstanden, mag ja sein). Nur, das mich niemand falsch versteht. Okeh, ich könnte da jetzt noch auf Details eingehen, aber ... labberbla

Also bloß keinen falschen Einduck von meiner Einstellung bekommen, ich bin eindeutig dagegen und ich sag auch nicht, die Ausländer sind alle kriminell und nehmen uns die Arbeit weg *harr* ... höchstens mal: Es gibt hier und da Arschlöcher *muhaha* und ... dass mir gewisse Religionen schommal garnicht gefallen (okeh, nicht nur gewisse, ALLE!) ... oder aber auch ein bisschen siehe Kommentar 1. ... aber nicht ganz so ... aber fast ;) ... also: Sprecht mit mir *harr*

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. beastlover schreibt am 15.01.2007 um 07:19 Uhr:ich würd mal so sagen:
    a....-löcher findet man überall oder?:-)es gibt solche und solche,wenn auch manchmal mehr solche als solche*lach*
    mann,hast du heute schon einträge reingehauen hier.....:-)
  2. PrettyBastard schreibt am 15.01.2007 um 15:11 Uhr:Ich musste jetzt schon ein bisschen schmunzeln *g* Aber ob man mit solchen Aktionen was bewirkt? Die Linken stürmen nackt in irgendwelche leeren Kneipen, während die Rechten sich darum kümmern Schulen aufzubauen, wo Jugendlichen der "nationale Stolz" gelehrt werden soll. Also ich weiß nicht...
    Front Deutscher Äpfel und so.. Jo *g*
  3. Seether schreibt am 16.01.2007 um 00:27 Uhr:Ich kann es einfach machen: Jede Aktion gegen Nazis die die Öffentlichkeit in irgendeiner Form erreicht, ist in jedem Fall erstrebenswert. Es gibt nichts schlimmeres als das Vergessen. Und grade unsere Generation neigt sehr dazu. Und eignet sich dann unter Umständen "falsches" Wissen durch rechtsextreme Gruppierungen an. Von daher ist es unbedingt notwendig, das alle Möglichkeiten ausgenutzt werden, um eben diese Vergangenheit in den Köpfen der Leute zu belassen. Damit sie sich damit auseinandersetzen.

    Nazis machen auf sozial. Richtig. Und das kann die "Gegenbewegung" meiner Ansicht nach schon, per Definition nicht leisten. Und davon ab, ist es unbedingt die Angelegenheit des sozialen Staates, diesen Strömungen entgegen zu wirken. Das "wir" aber das Geld unseren unfähigen Politikern in den Rachen werfen, anstatt es in politisch neutrale Jugendzentren und Ausbildungsstellen zu investieren, steht noch auf einem anderen Blatt.

    Das Komiker rund um die Welt täglich beweisen: Nichts wirkt besser auf die breite Masse, als ein bisschen Spaß. In sofern ist es schon ok wenn die Leute sich lustig machen. Wegen mir dürfen die Glatzen auch ein bisschen mitlachen. Letztlich zählt nur das Ergebnis. Und das Ergebnis sollte die völlige Auslöschung jeglicher politischer Extreme sein. Ob rechts, links, religiös motiviert... spielt alles keine Rolle. Der Zweck heiligt die Mittel. Und da der Staat auf der ganzen Linie versagt, darf man ruhig auch zu unkonventionellen Mitteln greifen.
  4. rougenoir schreibt am 16.01.2007 um 06:04 Uhr:Nunjah, stimmt *g*.

    Was mich nur "gestört" (an den Kommentaren unter dem Film) hat, ist nur, dass alle irgendwo recht hatten. Okeh, wenn sie alle irgendwo recht hatten, dann zeigt das mal wieder, dass alle Extreme irgendwo richig sind, aber an anderen Stellen weniger. Ich finde also schon, dass wir in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern ziemlich tolerant sind uns aber dauernd dieser Nazischeiß, den es nun weißgott überall gibt, hinterhergeworfen wird. Hochjoh, aber wenn man sowas sagt, kommt sicher von irgendwo, dass man die Sache nicht ernst genu nimmt.

    Nöja, ich finde, es ist zumindest eine gute Idee, und natürlich sollte es nicht die einzige Form von Protest sein (wie das auch im Film gesagt wird, ja wo ist meine eigene Meinung *muhaha*).
    Und das mit dem Geld ... und der Jugendbildung/Fördrung usw. ist ja (fast) wieder eine Sache für sich. Man sollte der breiten Masse mal erzählen, dass SIE eigentlich der Staat sind, und nicht irgendwelche Politiker (wenn das mal alles so einfach wär, aber na ja).
    Aus eigener Erfahrung weiß ich *hust*, dass man garnicht früh genug damit anfangen kann, die Kiddies für dieses Thema zu sensibilisieren (ui *g*). Aber DIE Verantwortung wird ja gerne woanders hin abgeschoben ... und überhaupt, als ob das nicht ein altbekanntes Problem währe; Je verzweifelter die Lage, desto radikaler des Menschen Meinung.
  5. Seether schreibt am 16.01.2007 um 08:35 Uhr:Eben nicht... Die breite Masse repräsentiert diesen Staat, hat aber jede Verfügungsgewalt im Prinzip verloren.
    Das klingt hart, leben wir doch in einer Demokratie. Ändert aber nichts daran, das das "Volk" nicht mehr fähig ist, direkt Einfluss auf die Geschicke dieses Landes zu nehmen. Wäre dem so, hätten wir sicherlich kein rechtes Problem. Nein, nicht weil die Deutschen so gut wären und die Rechten ausweisen würden... Weil sie keine Ausländer rein lassen würden. Ich kann mir nicht vorstellen, das die breite Masse in diesem Land eine Zuwanderung wie in den letzten zwei Jahrzehnten zugelassen hätte.

    Das Volk IST die Politiker die es wählt. In der Regel gehen nicht mal die hälfte der Leute eines Bundeslandes wählen. Die gewählten Politiker sind in erster (und oft einziger) Linie egoistische Leute, für die die Erhaltung der eigenen Art respektive ihres Statutes, absolute Priorität hat.
    So lebt man ziemlich an einander vorbei. Und so gedeihen im Schatten dieser Entwicklung diverse zweifelhafte Subkulturen. Das Angehen des rechten "Problems", beginnt meines Erachtens nach bei einer gründlichen Reformierung der Regierung bzw des Systems.
  6. rougenoir schreibt am 16.01.2007 um 09:02 Uhr:Ich meinte auch eher theoretisch als praktisch. Die Idee der Demokratie ist aber doch, dass wir eigentlich der Staat sein sollten. Ich hab das vielleicht ein bisschen anders ausgedrückt, als ich das gemeint habe. Ich meinte soviel wie: Vielleicht sollte denen mal jemand erklären, was eine Demokratie eigentlich ist. *g*
    Ob die anderen *harr* eine solcherwelche Einwanderung zugelassen hätten, öööh ... darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht.

    Ich glaube besser kann man das Wesen eines Politikers überhaupt nicht beschreiben. Kommt genau hin. Und weltfremd werden die langsam auch noch. Vonwegen, wenn die Leute kein Geld haben, dann sollen sie eben einmal nicht in Urlaub fahren. Hä?! Müssen wir reich sein, wo wir doch nie in Urlaub fahren *harrharrharr*. Erinnert mich leicht an Marie Antoinette, vonwegen Kuchen statt Brot essen *g*.

    Ich würde ja liebend gerne den Bundesstaat zun einem Staatenbund umdekorieren. Nunjah, eigentlich habe ich zu wenig Ahnung davon, ob man als kleiner Staat genauso "respektiert" wird ... öh, aber wenn man sich die Schweiz so ankuckt, oder Luxemburg, da könnte man meinen, dass sowas wenigstens eine Überlegung wert wäre. Immerhin glaube ich zumindest, dass eine Regierung dann etwas billiger wäre, und der Herr Bürger könnte sich etwas mehr einmischen, in die Politik. Kann mir nicht vorstellen, dass die in Berlin überhaupt nur einen Hauch Ahnung davon hätten, würde ich hier irgendeine politische Aktion starten. Außerdem hat man's dann nicht so weit, falls man die Regierung stürzen will ... an die Fackeln und Mistgabeln *hehe*.
  7. Roxie schreibt am 16.01.2007 um 13:36 Uhr:Egal in welche Richtung es geht,denke ich das "extrem"immer negativ zu bewerten ist, da man ja dadurch die Meinungen anderer nicht akzeptiert.
  8. rougenoir schreibt am 17.01.2007 um 01:14 Uhr:Genau :). So kommt man auch nicht weiter, wenn man seine (eingefahrenen) Ideale, Ziele und sonstwas nicht überdenkt. Wo wär ich denn, wenn ich noch das glauben würde, was ich mit 11/12 geglaubt habe.

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