SMILE!

21.03.2008 um 23:42 Uhr

Weil halt. *fuchtel*

von: shieldmaiden   Kategorie: Unsortierbares

Stimmung: frühlingshaft
Musik: keine

Halb aus einer Laune heraus, halb begründet. Weil Blogigo zickig ist. Weil inzwischen die meisten Fellow Bloggers bei Blogger sind (oder immer schon da waren). Weil mich einige Leute wegen der nicht-funktionierenden RSS-Feeds angehauen haben. Weil halt. Deswegen geht es jetzt

hier


weiter. Ich muss noch ein bisschen Layout-Feinschliff erledigen, wenn ich wieder Ruhe und die nötigen Programme habe, aber ich wollte schon mal da anfangen. Alles neu macht der Frühling, und so. *g*

04.03.2008 um 23:57 Uhr

Mahlzeit!

von: shieldmaiden   Kategorie: Unsortierbares

Stimmung: müde, aber gut
Musik: Omnia: Mabon

Yay. Achteinhalb Seiten Hausarbeit in zwei Tagen. Ich find mich gerade gut. Wenn ich in dem Tempo weitermache, ist das Teil tatsächlich am Freitag abgabefertig. Und dann heißt es, wenn dieses Semester alles gut gelaufen ist: Nie wieder Hausarbeit! (… Schalalalala!) Boah, wär das geil. (Dass ich dann immer noch eine Magisterarbeit zu schreiben habe, verdräng ich jetzt mal gekonnt.)

Es ist auf jeden Fall immer wieder interessant, was man alles tut, wenn man eigentlich Uni-Kram erledigen müsste. Den Großen Frühjahrsputz™ erledigen, zum Beispiel. Das Zimmer neu dekorieren. (England-Bilder! Thiiii!) Die Festplatte aufräumen. Mal wieder bloggen. (Fröhlich) Das mit dem Frühjahrsputz war allerdings wohl doch etwas voreilig, denn heute hatten wir den halben Tag lang Schneegestöber. Mein Fenster sieht aus wie Sau, aber zwischendurch sah’s sehr hübsch aus draußen. Auch wenn so ein Wintereinbruch drei Tage nach meteorologischem Frühlingsbeginn erstmal ein „WTF?“ als Reaktion hervorruft.

Aber egal. Irgendwie passte es ja auch, schließlich hab ich heute Winter-Essen gekocht. Nachdem ich endlich mit „Die Einkaufsrevolution“ durch bin (oder so gut wie, der Anhang kommt noch), habe ich mir nämlich vorgenommen, zumindest ab und zu mal die Ratschläge in Sachen Ernährung zu beherzigen: Bio. Lokal. Saisonal. Letzteres stellte mich zunächst vor die Schwierigkeit, dass ich, obwohl halbes Landkind, nicht wirklich viel Ahnung von Obst- und Gemüse-Saisons habe. (Gibt’s den Plural von Saison überhaupt? Egal.) Also suchte ich und fand auch ziemlich schnell: Bei Greenpeace kann man sich einen gar wunderbaren Erntekalender runterladen. Den stöberte ich dann mal durch und stellte fest, dass es mehr Winter-Lebensmittel gibt als ich geahnt hatte. Nur waren viele davon entweder nicht für allein lebende Menschen mit Mini-Küche ohne Gefrierschrank geeignet (Grünkohl, Wirsing, Steckrüben), ergaben beim besten Willen keine warme Mahlzeit (die Salat-Fraktion) oder waren mir unbekannt. Joa. Letzteres kann man ändern, beschloss ich. Stellte sich nur noch die Frage, mit was ich anfangen sollte. Die Wahl fiel auf Pastinaken.

Und deshalb gab es heute bei mir eine winterliche Gemüsepfanne mit Pastinaken, Karotten und Porree / Lauch. Im echten Rezept stehen Lauchzwiebeln, aber ich hatte gerade noch einen Rest Porree rumfliegen und außerdem ist der – im Gegensatz zu Lauchzwiebeln – Wintergemüse. Heh. Also: Man nehme für eine Portion:
2 Pastinaken
1 Karotte
½ Stange Porree
so circa
50-60g Reis (oder wie viel ihr auch immer dazu essen wollt)
½ Tasse Gemüsebrühe
Öl
Salz, Pfeffer, Curry, Zucker 

Zutaten

Pastinaken und Karotten werden geschält, der Porree geputzt und alles in kleine Stücke geschnippelt. Dann ein bisschen Öl in die Pfanne, die Gemüsestücke drin anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Einen halben Teelöffel Zucker dran und Gewürze, so viel man halt mag, ca. 10 Minuten köcheln lassen, eventuell noch mal Wasser nachgießen, wenn die Brühe zu schnell verkocht. Den Reis kocht ihr nebenbei ganz normal. (Wie das geht, muss ich hoffentlich nicht erklären, oder?)

 Geköchel 

Das war’s schon. Fertig!
 

Feeertig!

Nachdem ich irgendwo gelesen hatte, Pastinaken schmeckten nach einer Mischung von Karotten und Sellerie, war ich ja doch ein wenig misstrauisch gewesen, gebe ich zu. Denn während ich Karotten recht gerne mag, hasse ich Sellerie wie die Pest. Aber: Fehlalarm. Pastinaken schmecken ähnlich wie Karotten, von Sellerie keine Spur. Und die Gemüsepfanne ist wunderbar lecker, ooooh ja. Die wird’s noch öfter geben.


Und weil’s keinen eigenen Eintrag lohnt, noch ein paar Links zum Nachtisch:

Da hätten wir zuerst mal Omnia. Eine grandiose Paganfolk-Gruppe aus den Niederlanden. Die Leutchen machen keltische und keltisch angehauchte Musik aller Art, die teilweise auch an Mittelalter-Bands erinnert. (Mich jedenfalls.) Unter „Downloads“ findet ihr verschiedene Hörproben zum Anhören und Speichern. Ich empfehle vor allem „Wytches Brew“, eigentlich aber alles außer „Dil Gaya Remix“ und „Get the Halfling“. 

Und dann sind mir beim Aufräumen der Festplatte noch zwei Videos in die Hände gefallen, die ich damals™ in Morecambe vor dem Kate-Rusby-Konzert gedreht, aber nie irgendwo gepostet hatte. Also hole ich das mal nach:
Numero 1
Numero 2

 

10.02.2008 um 21:28 Uhr

Ein Wochenende mit ... Dingen :ugly:

von: shieldmaiden   Kategorie: Unsortierbares

Stimmung: Wheeee!
Musik: Andy M. Stewart - Queen of Argyll

geeks    Yay. Ich lebe noch. Wieder. Whatever. Wie ihr vermutlich bereits vermutet, ist kein Ufo neben meinem Wohnheim gelandet. Stattdessen habe ich brav Uni-Dinge (Dinge. Fröhlich) getan und habe tatsächlich sämtliche Deadlines geschafft. Und dann war alles vorbei und es war Freitag und Wochenende und ich fuhr zu Stina. Beziehungsweise, ich war dekadent und ließ fahren, denn Centi hat mich abgeholt. Mit Bilbo. Thii Und dann war Wochenende bei Stina. Zwölf auf sehr tollige Art freakige Weiber, 80 Eier und … Dinge. Schoko-Dinge und Flausche-Dinge und freakige Dinge.

Es war toll. Freitag haben wir erstmal nett in der Wohnung gesessen, haben auf die Spätankömmlinge gewartet und kalorienreiche Dinge (Argh. Ich muss es mir abgewöhnen.) gegessen. Multiple Schoko-Trüffel und Muffins und Brownies (*sterb*) und Nudeln. Und versucht, die Katzen zu bespaßen, aber die hatten Angst vor uns. Warum bloß? Wir haben doch nur … gesqueet. Okay, sehr hochfrequentig, aber das tut man halt so beim squeen, nech? Naja, und wir haben nette Gespräche geführt. Merke: Ich darf mir keine User in Schleifchenunterwäsche vorstellen. *nick* Das wollte ich mir doch noch in die Sig…  

Am Samstag gab es erstmal ein Farm-of-Love-Frühstück mit … darf nicht schon wieder „Dinge“ schreiben. Also mit Brötchen und Nicht-die-Butter und leckeren … Sachen. (Ha!) Dann waren wir noch freakiger als so schon und sind spazieren gegangen. In der Sonne. An der frischen Luft. Abartig! Zum Ausgleich sind wir dann zur Buntsandsteinhöhle  (Say that five times fast) in Bad Homburg gefahren. Whee, Kolonne fahren. Ohne verloren zu gehen, weil es hat ja Centi gefahren. Wir anderen haben dagesessen und mitgeholfen, indem wir Federn visualisiert haben. (Das muss jetzt niemand verstehen.) Auf jeden Fall waren wir dann in der Höhle, weg von der frischen Luft, haben die Akustik zum Singen genutzt und kollektiv den Höhlenführer angeschmachtet. Strubbelhaar! Lächeln! Thii. 

Anschließend haben wir dann ein Picknick gemacht. Open Air. Im Februar. Hardcore! Aber das Wetter war einfach zu genial. Also saßen wir am Gollenstein, einem keltischen Phallussymbol Stein, der anzeigt, wo oben ist, und haben gepicknickt. Und getanzt. Historisches Getanze unter Leitung von Centi und Imke. Mit Life-Flötenspiel von Ranwen. „Sagt mir halt, was ihr tanzen wollt, dann spiel ich’s euch.“ Wenn ich jemals ein Instrument so beherrsche, dass ich derart spontan improvisieren kann, dann … dann werde ich sehr stolz auf mich sein. *nick* 

Dann waren wir im McCafé, das ist ja schließlich obligatorisch. Mal ganz abgesehen davon, dass sie dort leckere, koffeinhaltige Dinge verkaufen. Zum Aufwärmen nach Februar-Picknick und so. Oder in kalter Form zum Abkühlen. Fröhlich 

 

Es folgte wieder ein netter Abend mit Galaxy Quest (Alan Rickman herrscht einfach so was von.), Dingen vom Döner-Mann und leckeren Cocktails von Ranwen. Boah, lecker. Blaue Dinge. Grüne Dinge. Und dann mein Todesurteil. „Mach uns mal was Gelbes, nicht so Süßes.“ Hui. Das Zeug war … fies. Aber guuuuut. *g* Genau richtig, um dazu Bilder anzuschmachten. Und Videos. Beeeeeebimiezis! Und … Hemd. Mantel. Blick. OMG. Heeeeeemmd! Böse schwarze Nacht. Aber Synchronschmachten mit Centi ist toll. Dann haben wir Kataloge gewälzt und RPG-Pläne entwickelt. WG of Doom.

Joa. Eine weitere Nacht, ein weiterer Morgen. Mit Frühstück. Eier. Viele Eier. Sehr viele Eier. Und Speck. Und Baked Beans. Fettige Dinge, in Fett gebraten, mit Fett übergossen, serviert an Fett. „Ich rieche Irland!“ Naja, und allgemeine Aufbruchstimmung halt. Verteilung des restlichen Essens. (Schon wieder Essen…) Verabknuddeln. Dinge austauschen. Heimweg. Mit tolliger Musik und Landschaft und Centi. Aber. Meh. Will wieder User um mich haben. Farm of Love. Hach. Ich danke Stina für Unterkunft und Verpflegung und Centi fürs Fahren und für den Lieferservice und allen fürs Tollsein und alle … Dinge (Fröhlich) die ich jetzt vergessen habe. *nick*

14.01.2008 um 09:30 Uhr

Schonfrist

von: shieldmaiden   Kategorie: Unsortierbares

Stimmung: immer noch erstaunlich motiviert
Musik: Die Ärzte - Manchmal haben Frauen

sauron    Ihr ahnt, was kommt, hm? Genau. Das Semesterende nähert sich und auf meinem Schreibtisch türmt sich die Arbeit für eine Hausarbeit, zwei Referate, ein Planspiel und eine mündliche Mini-Prüfung. Und deshalb tue ich kund und zu wissen: Wenn nicht ein Ufo neben meinem Haus landet oder so, dann steht hier frühestens in vier Wochen ein neuer Eintrag. For the sake of my reallife und so. Wer zwischendurch großen Bedarf an Lesestoff hat, dem empfehle ich die Fellow Bloggers aus der Seitenleiste oder die Bartimaeus-Trilogie von Jonathan Stroud. *nick* 

Macht’s gut!
 

08.01.2008 um 15:23 Uhr

Schmachtobjekte und Playboy-Bunnies

von: shieldmaiden   Kategorie: Gedanken

Stimmung: gut drauf
Musik: Ich sag nichts ohne meinen Anwalt.

sawyer  „Wie ein Mann kann sie fighten, sie kann fechten und reiten, Lady Oscar!“ – Halt. Stop. Wrong. Wrong on so many levels. Das ist ja fast noch peinlicher als der Ohrwurm von gestern. Warum muss mein Hirn sich auch ausgerechnet so was aussuchen, um es in Dauerschleife zu spielen? Schrecklichst. Und dabei kenn ich die Serie so gut wie gar nicht. Aber dieser dumme Link zum Intro, der war eindeutig böse…   

Aber eigentlich wollte ich über etwas ganz anderes schreiben. Darüber nämlich, warum Frauen schmachten dürfen und Männer – nein, hierbleiben, es geht nicht um den Blödsinn von Mr. und Mrs. Pease. Wobei mein Geschwafel vermutlich auch nicht besser ist. Aber egal. Äh, was wollte ich noch? Genau. Warum Frauen schmachten dürfen und Männer keinen Playboy kaufen. Oder so. Am besten, ich fang noch mal von vorne an. 

Irgendwann im November war es wohl, als ich hier ein paar Videos verlinkt habe, die mich gerne von der Arbeit ablenken durften. Und so kam es, dass A. drüber stolperte und mich drauf ansprach. Genauer gesagt auf das mit *hust* beschriftete Video mit der höchst anschmachtungswürdigen Kombination aus Swing und Sawyer. Und als wir dann wenige Minuten später in unserem Gespräch auf die Adventskalender vom Playboy kamen, war sie da, die große Frage:  

Wieso ist es völlig normal und akzeptiert, dass Frauen irgendwelche Schauspieler und Musiker anschmachten, aber wenn sich ein Mann den Playboy (oder was ähnliches) zulegt, bekommt er eins mit der Handtasche übergezogen und wird als Machoschwein betitelt?1 

Und da saß ich nun und hatte keine Antwort auf die Frage. Also versprach ich A., ich würde mal nachdenken und dann drüber bloggen. Und das tu ich jetzt. Das habt ihr jetzt davon. 

Ich könnte es mir jetzt einfach machen und sagen „Weil Frauen immerhin angezogene Männer anschmachten, während Männer nackte Tatsachen sehen wollen, Frauen dadurch zu Sexobjekten erniedrigen etc. pp.“ Das Dumme ist nur: Das stimmt nur bedingt. Es stimmt schon, dass es – zumindest meines unschuldigen Wissens nach – keine einschlägigen Magazine für Frauen gibt. Aber wenn ich mir einen gewissen Schmacht-Thread im Forum (Ja, ich wohne da. Angemeldeter Zweitwohnsitz. :-p) ansehe, dann gibt es da zwar keine Nacktfotos, aber es gibt schon eindeutige Tendenzen. Das kann also kaum der Grund sein. Aber was dann? 

Tja – und das ist jetzt mein Problem. Mir fällt kein weiterer Grund ein. Denn das einzige, was mir zur Rechtfertigung des Phänomens einfällt, wäre eine noch strunzdummere Klischee-Erklärung als die da oben. Die nämlich, dass das Schmachtverhalten von Frauen „unschuldiger“ ist als das von Männern. Sprich: Frauen schmachten irgendwelche Stars an, aber in Wirklichkeit verlieben sie sich in „normale“ Männer bzw. sind mit ihnen in einer glücklichen Beziehung. Männer dagegen sind triebgesteuert und würden am liebsten mit dem heißen Bunny von Seite 5 durchbrennen, deshalb sind ihre Playboy-Käufe gefährlich für „normale“ Beziehungen und die Grundlagen der Gesellschaft.² Wie gesagt, 10 Euro in die Klischee-Kasse und so. 

Das Blöde ist nur: Woran liegt es dann, wenn nicht daran? Meinungen vor!     

 

1 Also, etwas zugespitzt jetzt.
² Also, wieder etwas zugespitzt und so.³
³ Ja, ich lese gerade die Bartimaeus-Trilogie. Warum fragt ihr?