sjÁlfurLOG

26.04.2005 um 10:23 Uhr

a breath away from phobia

von: sjAlfur

underneath the roots i'm sleeping
in my wake jays are weeping
fairy tales bleed out of me
crawl beneath the tree

i'm still awake

at least my chest bursts open
lungs are free to breath
heart's copious topography in me
sine cries air and purity

on the moss i rest
fern covers my chest
all lies and tales drowned in the fen
on glacial glade i'll find my end

i'm still awake

24.04.2005 um 21:03 Uhr

sjÁlfurLOG - Alternative

von: sjAlfur

Ich habe mich außerdem entschlossen, dieses Blog weiterhin strikt auf (unsere) Musik begrenzt zu führen, und für alles weitere ein eigenes Weblog angelegt: HeadSpeakerBox.

sjÁlfur

24.04.2005 um 21:01 Uhr

.kinetic...|.recovery...|.nachtrag...

von: sjAlfur

Neuester Stand: Es fehlen nur noch zwei Lieder, plus drei Ambient-Teile und drei stimmen, für die ich aber noch auf meinen neuen Cellobogen warten muss (der mir in den nächsten Tagen zugeschickt werden sollte...). Ich war mit den Aufnahmen schneller als ich dachte, in einer Woche sollte ich mich spätestens ans Abmischen machen können.

Mir fehlen zudem noch drei Texte, zwei Lieder wurden umbenannt ("The Bad Fate of a Visionaire" in "Headspeakerbox" und "Frostayza's Star" in "Neutron Star Syndrome"), auch Samples und die Synthieprogrammierungen sind bei den bereits fertigen Liedern abgeschlossen.

17.04.2005 um 19:48 Uhr

.kinetic...|.recovery...|.part.2...

von: sjAlfur

Auch "Ocular Shoreline" und "Credo" sind im Kasten. Jetzt schließe ich aber die Aufnahmen für diese Woche. Der erste Teil der drei Demo-CDs ist damit fast fertig, bzw. reif zum Drums-Aufnehmen.

sjÁlfur

16.04.2005 um 15:06 Uhr

.kinetic...|.recovery...

von: sjAlfur

Neuaufnahmen nächster Teil:

Routine ist im Kasten. Momentan läuft's gut.

sjÁlfur

15.04.2005 um 20:02 Uhr

Kaskadeneffekt?

von: sjAlfur

Ich versuche momentan, dem kürzlichen Dateiverlust etwas ernsthaft Gutes abzugewinnen, und es scheint so, als hätte ich es gerade geschafft! Wir haben einige unserer Lieder bereits in dritter oder vierter Version aufgenommen, und jedesmal verfeinert, meiner Meinung nach gab es eigentlich mit jeder Aufnahme noch eine Verbesserung.

Also sollte die momentane Aufgabe, fast alles nochmal neu aufnehmen zu müssen, ein großes Potenzial für unsere Musik sein. Ich denke zwar nicht, dass diese Rechnung bei allen Liedern aufgeht, aber bei den ersten beiden ("Stalking Landscape" und "Routine") hat es funktioniert! Bei ersterem gefiel mir in der bisherigen Version eigentlich keine der verwendeten Modulationen (außer der Bass, aber der war auch mehr oder weniger Standard). Ich habe es jetzt mit anderen versucht, und ich denke, es ist besser geworden.

Aber der eigentliche Fortschritt ist bei Routine eingetreten. Dass das Lied überhaupt unter denen gelandet ist, die auf die CD sollen, verdankt es wohl ausschließlich der grundlegenden Idee, denn die sonstige Instrumentierung und Vielfalt ist bislang eher spartanisch. Wir hatten zudem das Problem, dass sich das Lied aus drei komplett verschiedenen Teilen zusammensetzt, wobei der erste im Dreiviertel- die anderen im Viervierteltakt sind. Die Überleitung zwischen den taktverschiedenen Teilen hielt bislang nur so grade Decke und Schwert, bestand eigentlich nur aus einer eher dürftigen Obertonstimme. Zuletzt haben wir noch einen anderen Part mit reingenommen, das war etwas besser, klang aber immer noch ziemlich aneinandergesetzt. Zudem wirkte der Part wie ein schlecht vernähter Flicken, er kam unpassend ins Lied rein, besorgte mal schnell den Übergang und war wieder weg.

Genauso war es auch mit dem Intro, das wiederum mit dem Schlussakkord von "Nathanael" verknüpft war, also wieder einen Taktwechsel beinhalten musste. Ich wollte mich heute noch nicht komplett an "Routine" setzen, weil dieses Lied und die Aufnahmen dazu aus genannten Gründen immer mit einem Trekking-Rucksack voll steiniger Wege daherkommen, also kasperte ich nur mal etwas mit der Überleitung ins Intro herum. Dabei habe ich das grundlegende Übergangsriff, das bislang relativ zusammenhangaslos in den Dreivierteltakt wechselte und Berge von Unzufriedenheit mit sich trug, irgendwann mehr oder weniger zufällig so gespielt, dass es zum perfekten Übergang wurde.

Um das zu erläutern muss ich für ein paar Sätze theoretisch werden: Das Riff setzt sich eigentlich aus vier Akkordschlägen zusammen, die allerdings zerlegt gespielt werden, und zwar aus Em | Em | Em | C (wobei das dritte Em genausogut ein C-Dur sein könnte (wie es auch beim Intro von "Nathanael" gespielt wird), das spielt aber hier keine Rolle). Bislang habe ich auf jeden Akkordschlag eine Zerlegung gespielt. Jeder Akkord in vier gedachten Taktschlägen, also insgesamt 16 Taktschläge, 12 mal Em und 4 mal C. Das Muster der Anschläge sah dann so aus:

x x x x ° x x x ° x x x x x x x (x=Anschlag,  gleich ausgelassener Taktschlag).

Für Routine musste ich dann in einen Teil wechseln, der folgende Akkordfolge hat:
Em | Em | Am | Am | G | F# | Em | Em

Allerdings im Dreivierteltakt. Die beiden E-Molls am Anfang haben dabei die selbe länge wie die drei E-Molls am Anfang des Ausgangsriffs. Also spielte ich beim Ausgangsriff wie zuvor, nur die drei Em im Anschlagmuster (quasi ein "Synthetischer Dreivierteltakt") wie beim Zielriff von "Routine". Also sah das Anschlagmuster dann so aus:

x x x x ° ° x x x x ° ° x x x x (wobei die letzten 4 Anschläge wie gehabt der C-Akkord sind.)

Damit hat das Riff dieselbe Länge wie vorher, sind aber im Grunde keine vier 4/4-Takte mehr, sondern vier 3/4-Takte und ein 4/4-Takt. (wenn ich mich nicht verzählt habe, müsste beides auf sechzehn Taktschläge rauslaufen).

Die zwei neuen darüber gespielten Melodien folgten aber parallel einem stringenten 4/4-Takt.

Nachdem das einige Male durchgelaufen ist, wechselt das Grundriff dann in den Routine-Part, eine der ergänzenden Melodien spielt über die insgesamt 48 Schläge des Routine-Riffs aber weiterhin anstatt jeweils zwei 3/4-Takte immer im wechsel einen 4/4-Takt und einen 2/4-Takt, die andere Stimme wechselt direkt in einen 3/4-Takt, was aber relativ egal ist, da diese vom Rhytmus her anders ist und insgesamt etwas taktfreier spielt. "Routine" baut im ersten Teil stark auf den stringenten 3/4-Takt-Basslauf, der dann nach diesem Wechsel mit einsetzt.

In der Theorie klingt das jetzt (soweit es überhaupt nachvollziehbar war) alles ganz nett, aber ich habe es eingespielt und einige Male durchgehört.

FAZIT: Es ist ein sehr guter Übergang (sorry, Eigenlob muss manchmal sein). Während man vorher geradezu drauf gestoßen wurde, dass hier jetzt ein Taktwechsel stattgefunden hat, ist dieser nun so schleichend und verschleiert, dass man ihn nicht hört, wenn man nicht drauf achtet (behaupte ich mal, sobald ich dazu komme, stelle ich diesen Übergang mal als Hörprobe ins Netz, dann können auch andere urteilen).

Und das beste ist: Diese drei Gitarrenstimmen passen gegen Ende des ersten Teils ebenso schleichend als Aufbau zum Zurückwechseln in den 4/4-Takt, wodurch einerseits das Problem des Taktwechsels endgültig gelöst ist, und gleichzeitig auch das Problem, dass der erste Teil von "Routine" bislang etwas dünn und farblos klang, und dass der Aufbau fehlte, bzw. nur rudimentär vorhanden war.

Irgendwie kommt mir aber dieses rumgewerkel, bis es endlich passt bekannt vor... Als Kind hatte ich so eine Holzeisenbahn, mit den Schienen und verschiedenen Kurven musste man auch ewig rumtüfteln, bis es passte und der Schienenkreis geschlossen war. Aber das nur nebenbei...

sjÁlfur

15.04.2005 um 01:02 Uhr

reLAUNCH

von: sjAlfur

Die neue Website steht. Ist jetzt am Weblog ausgerichtet. Link ist rechts oben im Menü. Ich schreibe jetzt nicht viel mehr, denn es ist spät geworden und morgen warten weitere Aufnahmen. Die Bandpage bietet für alle, die es interessiert, sowieso genug Text.

Gute Nacht,
sjÁlfur

14.04.2005 um 17:07 Uhr

(neu)Aufnahmesession 1

von: sjAlfur

So, Aufholjagd gestartet. Stalking Landscape ist bis auf ein oder zwei kleinere Verbesserungen im Kasten, Nathanæl existierte noch auf meinem 12-Spur-Recorder, damit sind die ersten beiden Lieder geschafft. Aber es warten ja auch noch einige...

Unterdessen nutze ich den Beitrag hier aber gerade, um zwei neue Texte zu präsentieren:


Stalking Landscape

the birch poles grab antenna sun
ponds gone by season
swear my birth was frozen

down the mesmerizing creek
matronized by fluids
craneflies hunt my sparrows

my sickness-chronicle begins
where autocades solemnize the day
aerial view of my surface

adjure my thriven phobias
Supra circulates my vessels
tangent wakes the drowsy



Headspeakerbox

i'm on your line
deleted all your mails last night
stayed with my machine
breath night
and deliver your words to my mind
slipping from your desk

i hit the floor
beneath your gear wheels once more
you put me on your shelf
my whore
your speech runs through my mouth and my lore
awaiting gaia's tears

...to cleanse my denial

i head in pace
hunting roots from place to place
growing softwaring
embrace
the corpses that fell from grace
i stray through e-ruins

eating soot
killed god, he dropped no loot
i climb my own throat
for more
and cower in your lap, nature's gore
awaiting gaia's tears

...to cleanse my denial



Soviel bis hierhin,
sjÁlfur

13.04.2005 um 23:51 Uhr

eRUINS

von: sjAlfur

Musik: --- deleted ---

Tja... da steckt man wertvolle Tage und Stunden in Musikaufnahmen, die sich dann innerhalb kurzer Zeit in Luft auflösen. Rechner-Crash, alles futsch. Manchmal kann man nicht schnell genug sichern...

Aber gut, damit wird mein Blog in nächster Zeit eher als Statusbericht über die Neuaufnahmen herhalten, wahrscheinlich nicht sonderlich interessant, aber ich kann es nicht ändern.

Ich werde hier einfach die Texte und den Fortgang der Aufnahmen reinstellen, bis ich die verlorenen Aufnahmen wieder aufgeholt habe.

Auf, auf an's Werk!

sjÁlfur

08.04.2005 um 01:31 Uhr

Down in the Past...

von: sjAlfur

Musik: "with tired eyes, tired minds, tired souls, we slept" - explosions in the sky

Einen Monat lang verschollen in einem Keller im Norddeutschen Niemandsland, zwischen meinem Computer, Gitarren, Mikros, Glas und Kabeln, keine Zeit und kein wirklicher Netzzugang um mein Blog weiterzuführen. Aber jetzt sind unsere Aufnahmen für's erste beendet und ich muss mich wohl oder übel wieder mit der bayrischen Landeshauptstadt auf Kriegsfuß stellen.

Die Aufnahmen verliefen aber besser als ich erwartet habe, wir haben ein Programm von 15 Liedern innerhalb von zwei Wochen durchgezogen, nur einige Schlagzeug-Aufnahmen fehlen noch, aus diesem Grunde werde ich demnächst das ganze Zeug, was ich heute - nach meiner Ankunft in München - ausgepackt habe, wieder in meinen Escort laden und nach Berlin fahren. Wenn ich näher drüber nachdenke... Aufnahmen in drei verschiedenen Städten (München, Berlin und...öhm... Schneverdingen...) klingt ja fast nach etwas... vor allem klingt es nach Aufwand, aber egal...

15 Lieder, ineinander verwoben, Intro ist Outtro ist Intro, teilweise ist die Strophe das Intro, manchmal ganz anders... insgesamt bin ich ganz zufrieden, wobei mir noch einiges an Feinarbeit und Abstimmungen bevorsteht.

15 Titel, hier mal aufgelistet, weil ich unsere Bandpage beizeiten (also momentan nicht...) mal wieder aktualisieren müsste...

.kinetic...|.ANAMNESIA...

[with injured eyes]
I. Stalking Landscape
II. Nathanael
III. Routine
IV. Ocular Shoreline
V. Credo
[the astral wound]
VI. Injury
VII. Amphotere
VIII. Craniometry
IX. From Under Fern
X. Glen
[the ether sickness]
XI. I Grec
XII. Steinn
XIII. Apachee-Tear
XIV. The Bad Fate Of A Visionaire
XV. Frostayza's Star

Allerdings sind bei ein oder zwei Liedern die Titel noch vorläufig, die Zwischentitel in den eckigen Klammern sind angedacht, weil wir das ganze dann in drei Blöcke zerlegen werden, denn man kann keine Demo-CD mit 15 Liedern und über 70 Minuten Spieldauer einschicken.

Eigentlich wäre es (für mich) interessant gewesen, ich hätte direkt nach jedem Aufnahmetag etwas geschrieben, dann hätte ich nicht nur von vielen geglückten und missglückten Gitarrenspuren und Effektbasteleien erzählen können, sondern auch vom Geigenbogen, den ich von meiner Schwester geliehen und damit E-Gitarren und Weingläser bearbeitet habe. Von durchs Effektgerät gedrehten Wassergeräuschen, viel zu nass gewordener Mikromembran usw...

Andererseits... es reicht auch völlig als Kurzzusammenfassung.

Demnächst vielleicht mal wieder ein interessanterer Beitrag, momentan stecke ich aber noch in den Aufnahmen.

Gute Nacht,
sjÁlfur