ég leita að sjÁlfur...
Ja, mich gibt es noch. Und auch unsere Musik, die zudem stetig
Fortschritte macht, allerdings momentan keine repräsentativen. Ich
schreibe einige Lieder um, die mit in das Demo-Set sollen, werkel am
Gesang und habe jetzt zudem die Stücke fertig gestellt, die zu Matthias
(dem Drummer aus Berlin) geschickt werden sollen.
Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich nichts Näheres zu den Berlin-Aufnahmen von vor einem Monat geschrieben habe... Trotz der üblichen Divergenzen in einigen musikalischen Orientierungen, die es bei mehreren Leuten, die zumindest einen Hauch künstlerischer Ambition haben, immer gibt, haben die Aufnahmen mehr als nur ein paar Drumspuren gebracht. Die Lieder, die wir uns vorgenommen hatten, haben sich durch die Drums weiterentwickelt, etwas, was bei den vorigen Aufnahmen nicht der Fall war (und auch aus Zeitgründen überhaupt nicht möglich war). Dass "Routine" vor allem im hinteren Teil starke Tool-Einschläge haben wird, drängte sich auf, der Drum'n'Bass-Rhytmus bei "Amphotere" jedoch nicht. Was unsere Lieder fast alle gemein haben ist eine bestimmte Klangfarbe und Atmosphäre, und bis auf einige Ausnahmen (allen voran "Steinn", aber auch die anderen überwiegend Elektronischen Parts) ist auch die Instrumentierung ähnlich. Rhytmus-Muster waren wichtig, die weitere stilistische Breite liefern sollten. Und das hat funktioniert. "Amphotere" hat dadurch eine neue Seite, ein gewisses Eigenleben bekommen.
Mittlerweile sind wir von unseren 15 Liedern aus dem Konzept vom letzten März wieder etwas abgewichen. Mit einigen Liedern gab es zuviele Probleme oder Meinungs...unklarheiten..., wie z.B. bei "A Breath Away From Phobia", oder aber sie störten das Klangkonzept wie die zweiminütige Brutal-Elektro-Zäsur "Injury".
Zudem musste unbedingt "Torso Topographic" mit auf die Liste, ebenso tendiere ich momentan zu "stormur" (nach wie vor Arbeitstitel...) und einem älteren Lied von Niels, an dessen Zwischenteil wir immer wieder gescheitert sind, doch mittlerweile glaube ich, eine passable Lösung gefunden zu haben.
Generell ist die Orientierung die größte Schwierigkeit, die wir haben. Wir haben einen Pool von gut 30 Liedern, die alle im Grundkonzept fertig sind, und dann nochmal eine Riffsammlung, die regelmäßig (zumindest von mir) ausgeschlachtet wird und noch regelmäßiger erweitert... Hätten wir jetzt die Zeit, alles durchzuprobieren, ich würde mich sofort in die Arbeit stürzen, da wir uns aber nur etwa vier Wochen pro Halbjahr sehen und dann zu zweit die klangliche Umsetzung bewältigen müssen, wird es schwierig. Ich kann alleine mit meiner Technik sitzen und Ewigkeiten rumprobieren, einige der Lieder im Demo-Set entstanden so im Alleingang, aber für das endgültige akustische Gesicht muss immer wieder die Zusammenarbeit her. Wir haben etwa 20 relativ komplette Aufnahmen, davon die Hälfte tauglich für eine endgültige Version. Allerdings lässt sich bis zur endgültigen Version, die dann bei uns meistens mit sechs bis zehn Spuren daher kommt, lässt sich kaum sagen, welches Liedkonzept im Rahmen unserer klanglichen und technischen Mittel funktioniert, und welches nicht.
"Stalking Landscape" ist da ein gutes Beispiel oder auch "HeadSpeakerBox", unsere aktuellen Hauptprobleme. An den Liedkonzepten gäbe es nicht viel zu rütteln, würde die klangliche Umsetzung im Zusammenhang mit dem Rest funktionieren. Das ist aber noch nicht der Fall. "HeadSpeakerBox" bedarf dabei nur noch etwas mehr "Herumprobieren", aber "Stalking Landscape" ist als Opener gedacht, und daher ist es immens wichtig, dass das Lied als Einstieg funktioniert...
Jedenfalls wird es im Endeffekt momentan eher auf 12 bis 13 Lieder hinauslaufen, allein schon deshalb, weil "Torso Topographic" fast 7 Minuten lang ist und noch einige elektronische/Ambient-Zwischenteile kommen, die sonst den 80 Minuten-Rahmen sprengen, der in dem Maße sowieso nicht Demo-tauglich ist. Wir hatten bislang das Konzept einer Dreiteilung, drei Demo-CDs mit jeweils fünf Tracks, das wird sich jetzt aber doch noch umformen (müssen)... wir werden sehen, Niels ist ab Sonntag im Lande, dann sollten sich die Räder wieder drehen.
Positiv zu diesem Zeitpunkt ist aber auf jeden Fall, dass wir zehn Lieder in einer mehr oder weniger endgültigen Fassung haben (ohne Gesang und Drums) oder zumindest in einer Fassung, die man zu einer endgültigen formen kann. Fünf Lieder werden in nächster Zeit im Hauptaugenmerk stehen:
- Stalking Landscape
- Craniometry
- stormur (AT)
- Friday Clouds (AT)
- HeadSpeakerBox
Allerdings... diese Festlegung würde schon wieder Orientierung bedeuten, Orientierung braucht Zeit, Zeit haben wir nicht, also wird's ungewiss... bla bla bla...
emptiness is loneliness
loneliness is cleanliness
cleanliness is godliness
and god is empty just like me....
..............[the smashing pumpkins - "zero"]
sjÁlfur
Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich nichts Näheres zu den Berlin-Aufnahmen von vor einem Monat geschrieben habe... Trotz der üblichen Divergenzen in einigen musikalischen Orientierungen, die es bei mehreren Leuten, die zumindest einen Hauch künstlerischer Ambition haben, immer gibt, haben die Aufnahmen mehr als nur ein paar Drumspuren gebracht. Die Lieder, die wir uns vorgenommen hatten, haben sich durch die Drums weiterentwickelt, etwas, was bei den vorigen Aufnahmen nicht der Fall war (und auch aus Zeitgründen überhaupt nicht möglich war). Dass "Routine" vor allem im hinteren Teil starke Tool-Einschläge haben wird, drängte sich auf, der Drum'n'Bass-Rhytmus bei "Amphotere" jedoch nicht. Was unsere Lieder fast alle gemein haben ist eine bestimmte Klangfarbe und Atmosphäre, und bis auf einige Ausnahmen (allen voran "Steinn", aber auch die anderen überwiegend Elektronischen Parts) ist auch die Instrumentierung ähnlich. Rhytmus-Muster waren wichtig, die weitere stilistische Breite liefern sollten. Und das hat funktioniert. "Amphotere" hat dadurch eine neue Seite, ein gewisses Eigenleben bekommen.
Mittlerweile sind wir von unseren 15 Liedern aus dem Konzept vom letzten März wieder etwas abgewichen. Mit einigen Liedern gab es zuviele Probleme oder Meinungs...unklarheiten..., wie z.B. bei "A Breath Away From Phobia", oder aber sie störten das Klangkonzept wie die zweiminütige Brutal-Elektro-Zäsur "Injury".
Zudem musste unbedingt "Torso Topographic" mit auf die Liste, ebenso tendiere ich momentan zu "stormur" (nach wie vor Arbeitstitel...) und einem älteren Lied von Niels, an dessen Zwischenteil wir immer wieder gescheitert sind, doch mittlerweile glaube ich, eine passable Lösung gefunden zu haben.
Generell ist die Orientierung die größte Schwierigkeit, die wir haben. Wir haben einen Pool von gut 30 Liedern, die alle im Grundkonzept fertig sind, und dann nochmal eine Riffsammlung, die regelmäßig (zumindest von mir) ausgeschlachtet wird und noch regelmäßiger erweitert... Hätten wir jetzt die Zeit, alles durchzuprobieren, ich würde mich sofort in die Arbeit stürzen, da wir uns aber nur etwa vier Wochen pro Halbjahr sehen und dann zu zweit die klangliche Umsetzung bewältigen müssen, wird es schwierig. Ich kann alleine mit meiner Technik sitzen und Ewigkeiten rumprobieren, einige der Lieder im Demo-Set entstanden so im Alleingang, aber für das endgültige akustische Gesicht muss immer wieder die Zusammenarbeit her. Wir haben etwa 20 relativ komplette Aufnahmen, davon die Hälfte tauglich für eine endgültige Version. Allerdings lässt sich bis zur endgültigen Version, die dann bei uns meistens mit sechs bis zehn Spuren daher kommt, lässt sich kaum sagen, welches Liedkonzept im Rahmen unserer klanglichen und technischen Mittel funktioniert, und welches nicht.
"Stalking Landscape" ist da ein gutes Beispiel oder auch "HeadSpeakerBox", unsere aktuellen Hauptprobleme. An den Liedkonzepten gäbe es nicht viel zu rütteln, würde die klangliche Umsetzung im Zusammenhang mit dem Rest funktionieren. Das ist aber noch nicht der Fall. "HeadSpeakerBox" bedarf dabei nur noch etwas mehr "Herumprobieren", aber "Stalking Landscape" ist als Opener gedacht, und daher ist es immens wichtig, dass das Lied als Einstieg funktioniert...
Jedenfalls wird es im Endeffekt momentan eher auf 12 bis 13 Lieder hinauslaufen, allein schon deshalb, weil "Torso Topographic" fast 7 Minuten lang ist und noch einige elektronische/Ambient-Zwischenteile kommen, die sonst den 80 Minuten-Rahmen sprengen, der in dem Maße sowieso nicht Demo-tauglich ist. Wir hatten bislang das Konzept einer Dreiteilung, drei Demo-CDs mit jeweils fünf Tracks, das wird sich jetzt aber doch noch umformen (müssen)... wir werden sehen, Niels ist ab Sonntag im Lande, dann sollten sich die Räder wieder drehen.
Positiv zu diesem Zeitpunkt ist aber auf jeden Fall, dass wir zehn Lieder in einer mehr oder weniger endgültigen Fassung haben (ohne Gesang und Drums) oder zumindest in einer Fassung, die man zu einer endgültigen formen kann. Fünf Lieder werden in nächster Zeit im Hauptaugenmerk stehen:
- Stalking Landscape
- Craniometry
- stormur (AT)
- Friday Clouds (AT)
- HeadSpeakerBox
Allerdings... diese Festlegung würde schon wieder Orientierung bedeuten, Orientierung braucht Zeit, Zeit haben wir nicht, also wird's ungewiss... bla bla bla...
emptiness is loneliness
loneliness is cleanliness
cleanliness is godliness
and god is empty just like me....
..............[the smashing pumpkins - "zero"]
sjÁlfur
