Stimmung: noch ganz gut, n bissl müde
Musik: ich höre die ruhe;)
ich hab mal wieder gechattet, obwohl ich ja eigentlich nur mal kurz 5 minuten ins internet wollte, mal schnell entspannen und dann wieder an semi arbeiten...nix war..ich wurde aufgehalten! franzi und wiedermal claudi tragen offiziell die schuld daran ;)
wollt nur noch schnell n teil von meiner facharbeit reinstellen...könnte an manchen stellen noch n bissl blöd klingen...is noch nich überarbeitet...also bitte kreuzigt mich nich, auch wenns mies is*g* (und bitte nich beim lesen einschlafen :) )
GUTE NACHT ihr lieben, schlaft schön!
2. Malerei
2.1.Thangkas
„Etwas, das zu rollen ist“, so lautet die deutsche übersetzung für die tibetischen worte Thang und Ka. Die im himalaya verwurzelten Thangkas sind demzufolge rollbilder, die eine Vielfalt von Farben, formen und bildinhalten vorweisen. Bei der Herstellung von thangkas bleibt dem künstler kein spielraum für eigene kreativität, denn aufbau, proportionen und die farbliche gestaltung sind schon seit jahrhunderten genau festgelegt. Häufig werden buddhas, boddhisattvas, szenen aus dem leben buddhas, das rad des lebens oder mandalas dargestellt. Im allgemeinen weisen diese rollbilder eine symmetrische struktur mit einer wichtigen figur (z.B einer gottheit) als mittelpunkt auf.
Gemalt werden die figuren oder begebenheiten auf Naturfasern wie Baumwolle oder leinen, auch seide kann als untergrund dienen. Der stoff wird stabilisiert durch holzstreben als oberer und unterer abschluss des bildes. Zierknöpfe, eine abdeckung und 2 lange bänder besitzen nicht nur eine schmückende bedeutung: die abdeckung dient zum schutz des gemäldes vor den blicken unbefugter, die bänder wiederum halten die abdeckung in position.
Auch heutzutage ist die herstellung von thangkas noch eine lebendige tradition, die von mönchen, aber auch von laien betrieben wird. Allerdings stellen Malwerkstätten immer häufiger thangkas als souvenier für touristen her, wobei mit dem preis auch die qualität des bildes sinkt. Auf material und korrekte und saubere darstellung der gottheiten und anderer elemente muss hierbei verzichtet werden.
2.1.1.Arten
Thangkas können in drei verschiedene kategorien unterteilt werden. Man unterscheidet thangkas mit Lehr-und Erziehungsfunktion, thangkas mit schutzfunktion und thangkas als Meditationsgrundlage.
Einige Rollbilder, auf denen wichtige persönlichkeiten aus der buddhistischen religionsgeschichte und szenen aus deren leben gezeigt wurde, machten sich mönche zum nutzen. Sie versuchten dadurch die ländliche bevölkerung, die weder lesen noch schreiben konnte, an die lehre des buddhismus heranzuführen und sie zu erziehen.
Andere Bilder dienen dem schutz vor unheil und krankheiten etc., der durch die Darstellung von Schuztgottheiten gewährleistet wird. Man findet sie am häufigsten in Tempeln, Klöstern und Privathäusern.
Des weiteren werden Thangkas als hilfe zur meditation verwendet, wenn sogenannte mandalas (siehe 2.2.Mandalas) darauf zu sehen sind.
2.2.Mandalas
Mandalas – in europa sehr beliebt unter kindern und erwachsenen als auslebung ihrer kreativität und ihres farbsinns – denn dafür scheinen diese mit allen formen verzierten kreise sehr gut geeignet zu sein. Aber es steckt mehr dahinter.
Ihre ursprünge liegen in verschiedenen religionen, aber besonders weit verbreitet sind die mandalas (ursprüngliche bedeutung: „kreis“, „ring“) in der buddhistischen kunst. Gläubige benutzen solche magischen zirkel als meditationshilfe, um zu vollkommener erkenntnis zu gelangen, indem sie das mandala vor ihren geistigen auge entstehen lassen.
Die mandalas sind nach strengen geometrischen regeln aufgebaut. Kreissegmente und quadrate bestimmen ihr erscheinungsbild. Die grundform etwa besteht aus einem in vier dreiecke unterteiltes quadrat, das von mehreren kreisen umschlossen wird.
In der darstellung heiliger wesen, verschiederner gottheiten, wilder tiere, feuer etc. spiegelt sich das buddhistische weltbild mit seinen heißen und kalten höllen, übeltätern, tieren, menschen, geistern, dämonen, palästen und dem berg meru als mittelpunkt wieder.
Im zentrum des mandalas befindet sich eine gottheit, zu der der meditierende vordringen muss, um sich mit ihr im geiste zu vereinen. Zuvor stehen ihm allerdings einige hindernisse im weg, die er versucht zu überwinden: ein Flammenwall, ein kreis mit donnerkeilen, ein graben mit lotusblüten und der parkartige vorhof eines palastes mit vier toren. Das erste hindernis, das Feuersegment, symbolisiert die geistige reinigung und ist wegweiser zur weisheit. Darauf folgt das Vajrasegment, ein kreis, verziehrt mit donnerkeilen, den man auch als dunkle mauer, als letzte grenze zur äußeren welt, deuten kann. Der donnerkeil steht für die unzerstörbare natur des kosmischen bewusstseins, des ziels des meditierenden, und für das erlangen von erkenntnis und geistiger klarheit. Mit dem erreichen des Lotussegmentes (lotusblütengraben) erlangt der meditierende eine höhere erkenntnisstufe, sittliche reinheit und ein mit der zeit wachsendes neues bewusstsein, da er die vorherigen hürden überwunden hat. Nun erscheint ein art vorhof, auf dem sich vier tore, die jeweils für jede der vier himmelsrichtungen stehen, mit ihren hütern, den makaras (Mischwesen/Seeungeheuer). Bevor das für den meditierenden sehr wichtige innere des mandalas erreicht ist, folgen häufig Schutzkreise aus Flammen, Donnerkeilen oder Lotusblütenblättern. Nach der Begegnung mit Siddhas, Dakinis und Yogis, alle auf dem pfad der erleuchtung wandelnd, hat der Meditierende vollkommenheit und erleuchtung erlangt und er betritt den mittigen mandalaraum mit der zentralgottheit, mit der er sich vereint.