was sonst noch passiert

16.10.2009 um 18:10 Uhr

An die Betreiber von Blogigo

von: GEF

Wütend*wütendbin*Wütend

Nach 4,5 Jahren Blogigo ziehe ich nun auch um.

Die WERBE-SCH***** geht mir auf den Zwirn. 

Ich kann ja verstehen, dass man für die Arbeit hier auch was verdienen will. Ich kann auch noch verstehen, dass man dafür Werbung schalten möchte.

Ich kann es aber nicht vertragen, dass ich dauernd die selbe Werbung lesen muss, die jedesmal wegklicke und sich dann doch noch ein Fenster öffnet

WENN ich schon beim ERSTEN Mal sage ich will das nicht lesen, dann werde ich auch das ZWEITE Mal das nicht lesen. Und wenn man mir jedes Mal wenn ich mich einlogge das Gleiche gezeigt wird, dann wird sich meine Meinung dazu auch nicht ändern. 

Ich brauche weder einen neuen Internetprowider noch brauche ich ein neues Handy noch irgendwelchen anderen Mist. Wenn ich so was brauche, mache ich mich selbst auf die Suche.

So, das musste ich mal loswerden. Dass es die Inhaber dieses Blogigos ja nicht einen Deut interessiert, was die User gerne möchten, das wissen wir ja schon seit dem Verkauf.

Ab jetzt blogge ich unter: Gefblog wer mag, kann mich dort finden.

Ich werde weiterhin bei meinen Favoriten lesen und gerne zurückkommen, wenn die Werbung hier etwas weniger aufdringlich gestaltet wird.

29.09.2009 um 08:02 Uhr

Es gibt sie noch ...

… die gut erzogenen jungen Leute.

Da fahre ich heute mit der Straßenbahn als eine ältere weißhaarige Frau einsteigt.

Während ich schon in überlege, dass … steht ein junge langhaariger Mann auf und bietet ihr den Platz an.

Ich bin erfreut.

28.09.2009 um 19:44 Uhr

kaum gewählt, schon schlägt die Überwachung zu

von: GEF

Kaum haben wir die Wahl hinter uns, schon wird die Sicherheit groß geschrieben. Oder wie soll ich mir erklären, dass die Polizei uns heute morgen angehalten hat?

Da kommen wir - wie jeden morgen - in der richtigen Straße an und werden von vielen freundlichen Männern in Uniform empfangen. Sie weisen uns ein und ich verabschiede mich von Tom. Der für uns zuständige Polizist guckt mich an, wie ich den Ort verlasse. Ich sage ihm, dass ich hier nur arbeiten gehe. Darauf meint er, er arbeite auch nur. Ja, klar denke ich und gehe in die Firma.

Tom erzählte mir dann abends, dass er Sanikasten und Warndreieck sehen wollte. Das ist bei uns immer griffbereit, weil das bei Toyota so eingerichtet ist. Fahrzeugpapiere auch alles okay. Doch dann durfte mein Mann noch längst nicht fahren. Der hier auch nur arbeitende Polizist wollte noch eine weitere Überprüfung. Auf die Frage "warum?" gab es nur die Antwort, dass bräuchte er nicht zu sagen.   Ähm, was soll das denn? Sind wir verdächtig?  Der Uniformierte stieg dazu in sein Auto und Tom wartete. Und wartete. Und wartete. Ganze 10 Minuten ... dann durfte er weiter fahren.

Zu Hause googelte er, ob das denn zulässig sei ohne Begründung festgehalten zu werden. Ja, das ist es. Der Beamte darf nach gut Dünken all unsere Daten abrufen.  Auch wenn man nichts zu verbergen hat, ist das erschreckend.

Das macht mich schon sehr nachdenklich.

28.09.2009 um 16:44 Uhr

wenn du denkst, du bist allein ....

von: GEF

... dann mache dir die Nägel rein.

Aber heutzutage gelten solle Benimm-Regeln anscheinend nicht mehr.

Da steht doch heute in der rappelvollen S-Bahn ein junger Mann neben mir und feilt sich seine Nägel. Auf meine geflüsterten Worte.  "so was macht man doch zu Hause" nimmt er die Hände 20 cm runter und feilt nun auf Bauchhöhe weiter.

27.09.2009 um 13:30 Uhr

Wahlsonntag

von: GEF   Kategorie: Lecker Essen

  So, wir sind wieder zu Hause.  Unser Recht zu Wählen haben wir uns nicht entgehen lassen. Das Wahllokal hier im Ortszentrum liegt ein paar Kilometerchen von unserem zu Hause entfernt, so dass wir uns mit den Fahrrädern eine kleine Radtour gegönnt haben. 

Heute war viel mehr los, als bei der Europawahl. Damals haben wir ganz allein im Raum gestanden.  Schnell waren die Kreuzchen gemacht. Tom wartete so lange an den Rädern und dann wechselten wir. Als Tom drin war, musste er sogar ein bisschen warten bis er seine Stimmzettel erhielt.

Mit dem Fahrrad fuhren wir ins Nachbardorf. Hier wollten wir ein neu eröffnetes Restaurant testen. Die Werbung dafür hatten wir schon vor ein paar Wochen in unserem Briefkasten. Da sieht man mal wieder, dass die blöde Werbung doch was nutzt.

5 Minuten vor 12 waren wir dort und das Restaurant war schon offen, obwohl erst um 12 aufgemacht wird. Das war ja schon mal ein dicker Pluspunkt. Einen Minuspunkt geben wir aber, weil es keinen Fahrradständer gibt. Nicht vor dem Haus und auch nicht auf dem Hof. Der Kellner erklärte mir, dass leider kein Platz dafür wäre. Ja, schade!

Die Speisekarte noch sehr neu und sauber. Die Tischdecke leider nicht. Das Hemd des Kellners auch nicht.

Zur Begrüßung gab es ein Sektglas mit einem Kokos-Fruchtgetränk. Keinen Alkohol - sehr gut.

  Bei den Cocktails gab es einen Mango-Kiss im Angebot. *lecker* Den wollte ich.  Tom ein indisches Bier vom Fass (vom Fass, das hatte er noch nie) und Jenni einen Apfelsaft. 

Es ist ja schön, wenn man beim Inder auch von einem indisch aussehenden Kellner bedient wird, aber irgendwie hat er die Sache mit dem Apfelsaft nicht so richtig verstanden, denn Jenni bekam eine Saftschorle, die nur nach Wasser und Zitrone schmeckte. Mein Mango-Kiss schmeckte lecker aber der Grenadine-Sirup war wohl vergessen worden. Na ja, egal, denn es schmeckte auch so.

Dann kam ein älterer Angestellter und verteilte die Teelichter auf den Tischen und zur Dekoration im Raum. (Er hatte dreckige Hosen an).

Unser Essen brauchte ziemlich lange, was uns glauben lässt, dass das Essen frisch zubereitet wird.  Mit uns waren inzwischen noch einige andere Gäste im Raum. Es scheint also doch gut angenommen zu werden.

Wie beim Inder üblich bekamen wir auch Papadam mit den drei Soßen. Die Pfefferminzsoße war dünn, dafür war die Tamarindesoße leckerer und die scharfe grüne Soße war viel schärfer (Tom hat sie gekostet), als wir sie von unserem Inder her kennen.

Unser Essen war lecker. Etwas scharf aber gut. Es gab Basmatireis mit etwas Petersilie drauf. (gibt es in Indien Petersilie?)

Zur Rechnung gab es noch ein Schnaps auf Kosten des Hauses. Wir durften wünschen. Das gibt zwei Pluspunkte. Und einen ganz besonderen Pluspunkt gibt es weil Jenni gefragt wurde, ob sie auch etwas möchte und ob sie denn schon 18 wäre! Das haben wir zum ersten Mal erlebt. Sie wollte natürlich keinen Alkohol.

Zugucken musste sie aber trotzdem nicht, denn sie bekam ein Schnapsglas mit dem Begrüßungsgetränk.

25.09.2009 um 20:13 Uhr

Hokaidokürbis

von: GEF   Kategorie: Lecker Essen

Tom hat heute mal wieder ein Kochexperiment gewagt.

Es gab Hokaidokürbis. Genau so wie in Wiki sah unser Kürbis auch aus.

Mit Ei, Zwiebel und Schinken, sah es aus wie Rührei mit Kürbis. Es hat gut geschmeckt. Am Besten waren aber die gegrillten Kürbisscheiben mit etwas Öl und Knoblauch, die es noch dazu gab.

24.09.2009 um 20:49 Uhr

Höflichkeit ist eine Zier ...

 

… doch weiter kommt man ohne ihr.

Es ist ja im ganzen Land bekannt, dass wir in Berlin ein S-Bahn-Problem haben.

In der S-Bahn sind alle gleich. Alle müssen zur Zeit zusammen rutschen. Nun sind die meisten Mitfahrer nett. Man lächelt sich an. Man ist nachsichtig, wenn mal einer einem auf den Fuß tritt oder sich vorbei drängeln muss.

Aber es gibt auch Ausnahmen. Heute zum Beispiel: da lehnt ein junger Mann in der S-Bahn an der Haltestange in der Mitte des Abteils. Neben ihm zwei junge Frauen, die sich kaum festhalten können, weil eben dieser junge Mann der Länge nach an der Stange lehnt. Sein ganzer Körper braucht den Halt. Eine ältere Frau versucht sich auch Halt an dieser Stange zu verschaffen. Ich auch. Es ist nicht möglich, sich festzuhalten. Da sprechen die jungen Frauen den Mann an, ob es möglich ist, dass er sich nicht anlehnt. Er verneint es. „Nö, dann falle ich ja um.“ Er hält nämlich mit beiden Händen eine Computerzeitung fest. Es sieht auch so aus, als ob er darin liest. Der ist ja dreist, denke ich und sage: „Sie könnten sich auch mit einer Hand festhalten.“
Da stellt er sich kurz aufrecht hin und lehnt sich mit der Schulter wieder an.

Es sind ein paar Zentimeter gewonnen. Wir können uns festhalten!!!

Tja, der Typ lehnt noch immer an der Stange als bei der nächsten Station wieder Leute einsteigen, die sich auch festhalten wollen.

Man wünscht ja niemandem was Schlechtes – aber so eine Vollbremsung … und der Lehntyp, der sich ja nicht festhält ….?

Nein, das wünscht man nun wirklich nicht. Ich hab auch nur einen klitzekleinen Moment daran gedacht und den Gedanken sofort wieder verworfen da die S-Bahn völlig überfüllt war.

19.09.2009 um 20:49 Uhr

Wir zu Besuch

von: GEF   Kategorie: Familiengeschichten

Jedes Jahr so um diese Zeit besuchen wir meine Freundin. Sie hat Geburtstag. Auch dieses Jahr waren wir zu Besuch bei ihr.

Dieses Jahr war das Wetter soo schön, dass wir sogar noch draußen sitzen konnten. Wir waren pünktlich um 17:00 Uhr dort. Da wir die ersten waren, hatten die Gastgeber noch Zeit für uns und wir haben uns schön unterhalten. Auch als eine weitere Freundin kam, hatten wir noch viel zu lachen.

Wir haben uns über Senioren unterhalten. Es ist so schön zu hören, dass es doch überall das Gleiche ist. Interessant war es und lustig.

Der Herr des Hauses hat dann den Grill angeheizt und es gab lecker Abendbrot.

Inzwischen kamen auch einige Familienangehörige. Aber als dann der Sohn und seine Frau mit Kind kamen, haben wir doch lieber das Weite gesucht.

Wir nehmen uns jedes Mal vor, dass wir uns auch mal zwischendurch treffen. Vielleicht schaffen wir es ja dieses Mal.

19.09.2009 um 20:40 Uhr

Ein Rundgang durch den Garten gefällig?

von: GEF

oder: was blüht Mitte September?





13.09.2009 um 20:31 Uhr

ein Licht

von: GEF

Außenbeleuchtung

 

 

Weil nun schon unser dritter Sommer hier zu Ende geht, war es doch an der Zeit, den Kabeln auf der Terrasse mal eine Funktion zu übertragen.

Oder:

Tom hat draußen eine Lampe angebaut. Nix besonderes, aber wir können jetzt draußen Licht machen, wenn wir wollen.

12.09.2009 um 23:30 Uhr

erholsamer Samstag

von: GEF   Kategorie: Familiengeschichten

Aufgestanden sind wir kurz nach Acht. Auch Lutze war schon wach. Er hat bei uns geschlafen.

Gemeinsam haben wir gefrühstückt. Eine gute Gelegenheit mal wieder den Esstisch zu benutzen.  (Sonst nutzt den Tisch Jenni für ihre Hausaufgaben. Ihr Schreibtisch im Kinderzimmer scheint dafür vollkommen ungeeignet.)

Die Sonne schien.   Inzwischen war es schon fast Zehn. Die Sonne war richtig herrlich warm.

Wir haben erst mal Partyport aufgeräumt. Hier stand noch einiges, was wir am Abend vorher nicht weggeräumt hatten. Gläser, Flaschen und so was halt.

Unser Besuch wollte dann auch langsam nach Hause. Ich habe ihm zum Abschied noch mal gesagt, dass er doch zum Zahnarzt gehen soll. Ob er es tut - ich glaube nicht dran. Tom hat Lutze dann zur Straßenbahn gebracht.

Zum Mittag gab es Möhreneintopf - lecker - den hatte Tom schon gestern gekocht. So richtig mit allem drum und dran.

Buch ausgelesenUnd dann haben wir den letzten Sonnentag auf der Terrasse genossen. Ich habe mein Buch aus gelesen.

Ich habe dieses Buch vor zwei Jahren von einer Kollegin geschenkt bekommen. Bisher habe ich mich nicht getraut darin zu lesen. Doch obwohl es ja ein schreckliches Thema ist, liest sich das Buch einfach gut. Hinzu kommt, dass die Erzählerin überlebt hat. Nun möchte ich gerne, dass auch Jenni dieses Buch mal liest. Ich denke, dass Thema wichtig.

Also saß ich ein paar Stunden auf der Terrasse bis ich es ausgelesen hatte.

Zwischendurch gab es noch Kaffee - draußen im Partyport. Hab ich schon gesagt, dass die Sonne noch mal herrlich warm war?

Abends habe ich dann noch eine Runde Anno gespielt. Der Computer riet mir nach 2 Stunden, ich solle doch eine Pause machen. Das Gleiche hat er nach 4 Stunden noch einmal versucht. Gegen 23:00 Uhr hatte ich meine Mission noch nicht erfüllt. Das ist aber auch eine harte Nuss. Ich muss erst die Piraten verjagen, die mich andauernd angreifen. Auf der Pirateninsel liegt nämlich das einzige Gold in dieser Welt. Und natürlich brauche ich Gold um Schiffe zu bauen.

Nun ja, morgen ist auch noch ein Tag.

11.09.2009 um 22:18 Uhr

erstes abgrillen

von: GEF

Das Wetter ist schön.

Heute wollen wir noch mal Feuer im Grill machen.

Zu 17:00 Uhr sind wir verabredet. Tom macht schon den Party-Port fertig. Den Tisch abwischen, die Stühle auch. Es ist auch nötig. Wir haben schon einen ganzen Monat nicht mehr hier gesessen. Ich lege Teller und Besteck hin, da kommt schon der erste Gast: Christa *grins*

  Kurz darauf kommen auch Lutze, Karin und Manne und Gustel. Tom feuert den Grill an.  

*bruzzel* *zisch* *dampf* Lecker duftet es schon. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen.

Als wir satt sind schwatzen wir noch ein Weilchen. Tom holt den Kümmelschnaps raus. Wir kosten alle. "Ja, früher haben wir den sogar selber gemacht."

Wir sitzen bis um nach 21:00 Uhr draußen. Langsam wird es kalt. Richtig kalt. Ich hab mir schon vor einer Stunde eine Decke genommen. Es liegen auch weitere Decken parat, die werden aber nicht gebraucht. Und dann löst sich die Party auf.

11.09.2009 um 16:58 Uhr

was gestern noch galt ...

von: GEF   Kategorie: mit den Öffentlichen unterwegs   Stichwörter: Bahn, Chaos

Stimmung: gereizt

… ist heute nicht mehr richtig.

Die S-Bahn macht mich heute fertig. Ich fahre wie vorgestern mit der Bahn eine Station um dort in den Zug nach xyz umzusteigen. Als ich dort ankomme, wundere ich mich, denn an der Anzeige steht nur der „Ring“ Ich frage die Dame vom S-Bahn Personal, ob denn der Zug hier heute noch fährt. „Nee, der fährt hier nicht“ Ich ärgere mich, weil sie mir pampig kommt. Mir reicht die Antwort natürlich nicht, denn ich will dort ja nicht übernachten. Also frage ich noch mal, mit dem Hinweis, dass gestern ja noch der Zug hier fuhr. Immerhin wurde in der Bahn auch auf die Umsteigemöglichkeit hingewiesen. Eine andere Dame neben mir stimmt mir zu. Sie hat das gleiche Ziel wie ich und stellt die selbe Frage. Darauf antwortet die Schaffnerin uns noch angenervter, dass sie ja drei Tage frei hatte und schließlich nicht wissen könne, ob es so war.

Leider half uns das gar nicht weiter. Wir resignieren vor so viel „netter Dienstleistung“ und gehen hinüber auf die andere Seite des Bahnsteiges um eine Station zurück zu fahren.

Inzwischen versuche ich Tom zu erreichen, denn er wartet sicher schon am Treffpunkt.

Ich brauche eine ganze Stunde und ich bin extra heute früher gegangen.

09.09.2009 um 17:15 Uhr

S-Bahn

von: GEF   Kategorie: mit den Öffentlichen unterwegs   Stichwörter: Bahn, Chaos

und schon wieder stehen wir im Stau – bei der S-Bahn.

16:45 Uhr

gerade kam die Durchsage, dass mein Zug um 16:52 Uhr fährt. Damit bin ich noch gut bedient, denn auf dem Nachbargleis müssen die Fahrgäste bis 17:03 Uhr voraussichtlich (!) warten.

Die Zeit kann man doch gut nutzen und einen Blogeintrag schrei ….

Da kommt sie schon, die Bahn.

08.09.2009 um 19:22 Uhr

S-Bahn in Berlin

von: GEF   Kategorie: mit den Öffentlichen unterwegs   Stichwörter: Bahn, Chaos

Es ist nicht zu fassen, schon wieder gibt es ein Chaos bei der Berliner S-Bahn.

Auf meinem Weg nach Hause musste ich flexibel sein. Da man ja jeden Tag fährt, ist man auch einigermaßen mit den Möglichkeiten vertraut. So dachte ich mir, geh einfach mal zum Bahnhof und dann schau mal. Da stehe ich also und warte. Mit mir viele, viele Menschen. Eine Durchsage teilt uns mit, dass der Zug voraussichtlich in 10 Minuten kommen sollte.

Hmm . da könnte ich ja fast eine Station laufen, denn umsteigen muss ich ja sowieso.

  Auf dem anderen Gleis fährt eine S-Bahn ein und „Reisende nach xyz fahren mit diesem Zug eine Station und steigen dort um.“ Okay, das ist zwar nicht die richtige Richtung, aber so geht es auch. Ich komme dort an und gucke erst mal. Mit mir auch viele andere Fahrgäste. Und dann kommt tatsächlich der Zug aus xyz fährt ein und wechselt die Fahrgäste, denn er pendelt von hier zurück nach xyz. Die Leute stürzen zu den Sitzplätzen. Ich nicht, ich hab den ganzen Tag gesessen.

Eine andere Frau stellt sich dicht neben mich, obwohl noch viel Platz ist. Sie kommt mir näher und lehnt schon an meiner Tasche. Ich rücke einige cm nach links. Die Frau rückt nach. Ich rutsche noch mal. Als sie sich an mich anlehnt, kann ich nicht weiter rücken, denn ich klebe schon an der Tür. Also sage ich: „Entschuldigung, aber sie sind mir zu nah.“ Darauf fängt die Frau an sich zu entschuldigen und sie redet und sie redet – sie hätte gar nicht gemerkt, dass hier schon wieder so viel Platz wäre. Sie hätte eben so eingepfercht stehen müssen, dass ihr gar nicht aufgefallen ist, dass es nicht mehr so eng ist. Sie bedankte sich, dass ich was gesagt hätte und fängt von vorne an zu erklären.

Ich sag, so ist es ja gut.

05.09.2009 um 21:22 Uhr

spontan

von: GEF   Kategorie: Familiengeschichten

Ein Anruf heute mittag von Gela und schon war die Verabredung von morgen auf heute verlegt.

Zu 17:00 Uhr waren wir eingeladen und wurden mit Mittag empfangen. Obwohl wir gar keinen Hunger hatten, haben wir doch gut gegessen. Es gab Rouladen, Blumenkohl und Klöße. Lecker.

Nach dem Essen haben sich die Männer erst mal an den Rechner gesetzt. Der hat nämlich aufgegeben. Tom konnte ihn zwar starten, aber bei dem Museumsstück war nicht wirklich was zu machen.

Nachdem Gela die Küche fein gemacht hat haben wir alle uns ins Wohnzimmer gesetzt und geschwatzt.

Jenni saß auf dem Schaukelstuhl und wollte plotzlich tauschen. Eine Pause auf dem Sofa war leider nicht ausreichend, deshalb haben wir schon um 21:00 Uhr den Heimweg angetreten.

05.09.2009 um 13:05 Uhr

VBA für excel

von: GEF   Kategorie: Technik die begeistert

Ich hab es geschafft!!! Mein Makro ist fertig!

Zwei Stunden Samstagsarbeit in aller Ruhe und ich habe es endlich geschafft.

Es ist sicher nicht die optimale Lösung, aber es funzt! Es fügt ein, es formatiert und es rechnet für mich.

04.09.2009 um 22:22 Uhr

Schwessi Birthday

von: GEF   Kategorie: Familiengeschichten

Den ganzen Vormittag habe ich meine Kollegen genervt, dass heute meine Schwester Geburtstag hat.

Der Chef hatte nichts dagegen, dass ich heute früher gehe.

Um 14:00 Uhr habe ich eingepackt und mich auf den Weg gemacht. Raus aus der Firma, ab zur S-Bahn (die hab ich gerade noch verpasst – mist!). Die Nächste kam nach einigen Minuten. Drei Stationen und wieder raus – rüber zur Straßenbahn. 50 Minuten brauche ich.

Ich werde vom Balkon aus schon begrüßt und brauche mich an der Gegensprechanlage gar nicht melden. Karin wartet schon in der Tür. Ich gratuliere und wünsche ihr alles Gute.

Der Kaffeetisch ist schon gedeckt. Wir trinken Kaffee und essen Kuchen. Frank Zander singt ein Lied für Karin. Auch Nancy sitzt mit am Tisch, das ist schon was Besonderes.

Es gibt Filetpfanne zum Abendbrot. Ja, die schmeckt immer gut.

Wir sitzen noch ein paar Stunden zusammen und bevor wir gehen, bitte ich Manne doch noch mal den Zander das Lied für Karin singen zu lassen.

31.08.2009 um 20:16 Uhr

ein Karton

von: GEF

Gestern bestellt, heute geliefert.

Für uns ist es schön, für die Leute,  die Sonntag arbeiten müssen wohl nicht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das alles vollautomatisch bis zur Post geht.

Gestern bestellt: einen neuen kleinen Fernseher für's Schlafzimmer. Unser guter alter kleiner Flimmerkasten wurde 199o  als Monitor für den C64  angeschafft. Den haben wir auch noch im Bettkasten, aber wenn der noch mal angeschlossen wird, dann an den Fernseher im Wohnzimmer.

Man kann durchaus noch mit der tragbaren Glotze in die Ferne schauen. Dazu muss man 10 Minuten vor dem Film den Fernseher einschalten.  Wenn, (WENN!) er denn warmgelaufen ist, dann muss man sehen, dass die Antenne je nach Wetterlage auch die richtigen Signale für das DVBT-Teilchen einfängt. Manchmal hochstellen, manchmal auch nicht. Und mit etwas Glück funktioniert es dann bis der Film zu Ende ist.

Leider fällt es uns immer ganz spontan ein, dass wir diesen Film doch lieber aus dem Bett zu Ende gucken wollen. Dann sind die 10 Minuten Vorlaufzeit einfach mal sehr unpraktisch.

So wird der Kleine nun wohl ausgemustert werden und nach fast 20 Jahren in den Fernsehhimmel kommen.

Für den neuen Kleinen muss noch ein bisschen Platz geschaffen werden, denn ganz so klein ist er eben doch nicht. Das heißt Regal ausräumen und sichten, was man davon überhaupt noch aufheben will.  Ausräumen wird Tom morgen, sichten will ich lieber selber.  Und dann gibt es ganz neuen Bettfernsehgenuss. Darauf freue ich mich schon, endlich wieder beim Fernsehen einschlafen dürfen ...

30.08.2009 um 19:41 Uhr

taiji, palast und kein kuchen

von: GEF

Taiji

Vor langer Zeit - mir kommt es vor wie Jahre - waren wir zum Taiji. In den letzten 6 Wochen konnte man im Lustgarten mit Herrn Wang trainieren.

Wir haben heute den letzten Termin genutzt - zum Zuschauen.  Nein, wir haben schon so lange nicht mehr geübt, das wir uns das Mitmachen nicht mehr zugetraut haben. Wir waren ziemlich spät dort und namen auf den Steinen Platz. Herrn Wang haben wir gleich gesehen und die Übungen kamen uns sehr bekannt vor.  Zusammen konnten wir fast alle Übungen benennen.

Gegen 11:30 Uhr war alles vorbei und da kam doch jemand auf uns zu. Eine Kursteilnehmerin aus unserem Kurs. Sie war schon das ditte Mal dort und  hat uns gleich erkannt. *freu*

Palast

Dort wo der Palast stand, da ist jetzt eine Wiese. Ich finde es herrlich. Wenn ich was zu sagen hätte, würde das so bleiben. Mitten in der Stadt eine so gr0ße Grünfläche zu haben, das ist doch Klasse. Und eine Aussicht hat man da, auf den Dom, auf das Rathaus und auf den Fernsehturm. Rüber zum Lustgarten vor dem Museum, wo wir ja gerade auf den Steinen gesessen haben. Wir sind natürlich über die Wiese und über die Holzwege gelaufen, denn man weiß ja nicht, wie lange man noch die Gelegenheit dazu hat.

Von dort aus sind wir dann in Richtung Alex gelaufen. Wir wollten ja noch was essen. Bei einem Italiener haben wir uns ein Plätzchen am offenen Fenster gesucht. Das Essen war nicht so toll, wie vor 2 Jahren, als wir hier schon mal gespeist haben. Auch die Toiletten waren unter aller Würde. Nee, da gehen wir wohl nicht mehr hin.

Und dann mit der U-Bahn nach Pankow. Nun ja, wegen der Bauarbeiterei fährt sie ja nicht nach Pankow, also laufen. Schön neu und grün sieht das Viadukt aus.

kein Kuchen

Und dann waren wir noch bei einem Geburtstag.  Zu 14:00 Uhr hatte sie uns eingeladen. Die Großeltern trafen uns auf dem Weg und so sind wir zu fünft dort angekommen.

Ein Hund bellte in einer Wohnung und da wollten wir hin. Wir gratulierten dem Geburtstags"kind". Und sahen uns die neue Wohnung an. Im riesengroßen Flur versammelten wir uns um einen Tisch und es gab Kaffee und "Strohwittwerschnitten". Ich hatte davon schon gehört, aber gegessen habe ich sie heute zum ersten Mal. Meiner Meinung nach ist das eher was zum Abendbrot. Für die jungen Leute war es wohl Mittagessen und damit die erste Mahlzeit des Tages.

Wir haben schön geschwatzt. Es war auch eine Tante da, die hatten wir bestimmt schon drei Jahre nicht mehr gesehen.

Nach 2,5 Stunden haben wir uns wieder auf den Weg nach Hause gemacht.