was sonst noch passiert

10.08.2006 um 17:09 Uhr

Trier

von: GEF

Donnerstag sollte eigentlich ein zu Hause Tag werden, aber OH WUNDER die Sonne scheint und das am frühen Morgen, der Himmel ist ganz blau, das sieht nach schönem Wetter aus. Also wollen wir doch was unternehmen und machen uns auf den Weg nach Trier. Wer weiß, wann wir mal wieder in diese Gegend kommen.

Kurz nach 10 geht es los. Die Sonne scheint. Nach Trier ist es eine ganz schön lange Strecke. Nach und nach wird es immer dunkler. In Trier suchen wir einen Parkplatz, was hier ganz schön anstrengend ist. Bei der Tourie-Info kaufen wir einen Stadtplan (so was Niedliches nennt sich Stadtplan), damit wir unser Auto wieder finden. Wir besichtigen „Porta Nigra“ und sehen das "Drei-Königinnen-Haus“ Hier merkt man auch gleich, dass Trier ein Tourie-Magnet ist. Wir erhalten als Wechselgeld luxemburgische Euros *staun* und um uns her babbelt es ?niederländisch?

Wieder gibt es ein Eis. Zuvor waren wir noch sehr lange in einen Spielzeugladen, wo sich Jenni ein „unwiderstehlich“ Puzzle gekauft hat. In einen Gummibärchenladen www.baeren-treff.de werden wir mit eine Kostprobe empfangen und die Strategie geht auf, auch wir kaufen ein Tütchen „saure Vitamin C Fruchtschnitten“.

09.08.2006 um 17:09 Uhr

Ausonius

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Turm

Heute wollen wir auf römischen Spuren wandeln. Beim Örtchen Dill gibt es an der „Ausoniusstraße“ einen nachgebauten römischen Wachturm. Drei mal durchfahren wir den Ort und finden nichts. Keinen Parkplatz und auch kein Hinweisschild.

Auf einem wilden Parkplatz halten wir einfach mal an und wollen zur Burgruine, die man von der Straße aus gesehen hat. Da entdecken wir an einen Wiesenweg einen Wegweiser: „Ausoniusstraße 0,7 km“ Na was für ein Zufall. Also nichts wie dem Pfeil nach und richtig nach ca. 700m kommen wir aud freiem Geld an eine Hinweistafel auf der die Geschichte der Ausoniusstraße beschreiben ist, Nach einem weitern Kilometer auf dieser Straße finden wir auch den Wachturm. Wir waren auch auf dem Wachturm, der immerhin 3 Etagen hat. Es ist kaum vorstellbar, dass hier Soldaten gehaust haben.

Nach so viel Glück wollen wir anschließend doch noch die Burgruine ansehen, aber da hatten wir nicht damit gerechnet, dass so eine Ruine auch Privateigentum sein kann. Eine Kette mit Schoß überzeugte uns davon.

Private Schloßruine
Also fahren wir wieder weiter und unterwegs sehen wir ein Schild, dass auf eine Keltensiedlung hinweist. Na nix wie hin. Gut ausgeschildert finden wir das Dorf, wo auch ein paar Leute Hausen. Ich bin beeindruckt, dass der Eintrittskartenverkäufer mit freiem Oberkörper rumläuft. Sehenswert ist auch die Wäscheleine hinter einem Haus, auf der uralte lange Unterhosen hängen. Ob die Kelten damals schon lange Unterhosen hatten???

Eine Burgruine im Tal ... die hatten wir nicht, Tom und Jenni wollten lieber eine richtige Burg. Wir suchen die Burg Wartenstein, die laut unserer Karte eine Sehenswürdigkeit sein soll, finden aber keinen Weg dahin. Dafür hatten wir aber Hunger. Also hielten wir im nächsten Städtchen, in Kirn. Wir finden einen Parkplatz, natürlich mit Parkschein und Tom denkt, er hätte was an den Augen, aber nein, die halbe Stunde kostet nur 5 ct. Die Altstadt, die hier jeder Ort hat, war auch hier ganz nett. Am Markt haben wir uns bei einem Italiener nieder gelassen und was gegessen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang sind wir zurück zum Auto und sind zu Achim und Monika gefahren.

08.08.2006 um 17:22 Uhr

only for Tanja

von: GEF

Liebe Tanja

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag!!!

Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft, besonders für die neuen Aufgaben, die auf dich zukommen.

08.08.2006 um 17:09 Uhr

Antiquitäten und lecker Essen

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Wir werden erst um 08:45 wach. Die Betten sind bequemer als die in der Pension. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf zur Burg Pfalzgrafenstein. In Kaub erfahren wir dass die Burg hier nur Pfalz heißt. Erst mussten wir mit der Autofähre über den Rhein und dann mit der Personenfähre noch mal zurück zur Burg. Der Fährmann war echt lustig. Weil auf der Pfalz gerade gebaut oder restauriert wird kriegen wir etwas Preisnachlass. Auch der Wächter der Burg, der die Eintrittskarten und die Andenken verwaltet ist lustig, denn der hat auch Zeit für ein Pläuschchen.

Und weil es am Rhein so schön ist, fahren wir direkt am Fluss den Rhein runter bis nach Koblenz. Dort wollen wir noch was Essen und die Altstadt ansehen. Nach einiger Kurverei finden wir -einen 2-Stunden-Parkplatz und auch die Altstadt ist gleich in der Nähe. Wieder eine sehr schöne Fußgängerzone. Tom bleibt vor einem Antiquitätenladen stehen, bei dem es auch was zu Essen gibt. Auf Tafeln ist geschrieben, dass es Nudeln mit Tomatensoße und vegetarische Quiche gibt und dass mitten in diesem Laden. Wir nehmen Platz und sehen, dass überall zwischen den Sachen kleine Essecken eingerichtet sind. Wir werden ganz lieb bedient und Tom bekommt eine Portion vom gerade fertig gewordenen Hähnchen a la mediteranes Irgendwas. Das Gemüse auf Thomas Teller ist genau so lecker wie der Salat zu meiner auch leckeren Quiche. Ich bin jedenfalls begeistert. Vom Laden und auch vom Essen. Ja, das war eine gute Idee.

16:40 Heimfahrt über die Hunsrücker Höhenstraße.

07.08.2006 um 17:23 Uhr

weiter gehts

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

07:45 aufstehen
08:30 Frühstück. Ach, so ein vorgesetztes Frühstück, das hat schon was.
09:30 wir fahren in den Hunsrück
12:03 Autobahn - unser Tacho zeigt 250000 km
13:00 Ankunft in Simmern, die Stadt macht keinen netten ersten Eindruck, Tourie-Info gefunden, Stadtplan und kleine Karte von der Umgebung eingepackt. Wir finden eine Eisdiele und schlecken ein Schokoeis.
13:45 Ankunft im Ferienhaus. Der erste Eindruck hier ist gut.
14:30 einkaufen bei Edeka
Abends geht Jenni nach einem Puzzle fragen. Sie möchte mir den Teich zeigen, in dem Goldfische schwimmen, als ein Sektkorken knallt und Sekt auf der Straße verschüttet wird. Kaum das wir uns umsehen können sitzen wir mit unseren Vermietern und den Nachbarn auf der Bank an der Straße und schwatzen mit denen bis abends um 22:00. Wir erfragen noch die Sehenswürdigkeiten der Umgebung und haben viele gute Ideen.

Können wir uns das alles merken?

06.08.2006 um 17:09 Uhr

8025 Schritte

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Eigentlich wollten wir heute auf eine Sommerrodelbahn, aber es hat schon morgens geregnet. Wir entscheiden uns für die Marienglashöhle. Zum Mittag gehen wir in ein Brauhaus in Friedrichsroda. An einer Hauswand steht, dass man wenn man in Friedrichsroda war unbedingt in diesem Brauhaus halt gemacht haben sollte. Die Aufmachung ist wirklich schön. Tom trinkt selbstgebrautes Bier. Wir essen alle Klöße und Rotkohl. Tom hat dazu noch Sauerbraten vom Feinsten. Die Kellnerin denkt bestimmt dass uns das Essen zu teuer war, dabei war es so viel leckerer. Noch am Abend sind wir so satt, dass wir das Abendbrot ausfallen lassen. Auch ein Spaziergang ist nicht verdauungsfördernd, weil wir leckeres Eis nachfüllen.

Abends schreiben Tom und Jenni eine Ansichtskarte. Ich habe noch nie so viel Text auf einer Karte gesehen,  wie Jenni das geschafft hat.

05.08.2006 um 17:09 Uhr

Baumkronen und 16123 Schritte

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

Blick vom Turm des Baumkronenpfades

9:00 – Frühstück

10:00 – ins Auto, Wetter wird besser.

Wir fahren nach Plan. Auch eine Umleitung bringt uns nicht vom Kurs ab.

Hier
ist mal wieder alles durchorganisiert. Selbst der Parkplatz kostet Geld, aber daran werden wir uns noch gewöhnen.

Wir haben nur wenig andere Besucher vor uns und sind bald zwischen den Baumkronen.

Wir klettern auch auf dem Turm und haben bei herrlichem Wetter eine Supersicht.















04.08.2006 um 17:09 Uhr

9116 Schritte

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

das schmalste Haus

08:00 aufwachen. Wir haben alle wenig geschlafen, Jennis Bett macht Geräusche.

08:40 Frühstück. Frische Brötchen und Kaffee (schön heiß+ lecker) Jenni möchte Kakao - auch gut.

10:00 unterwegs zur Wartburg. Wir laufen durch die Stadt und der Weg schlängelt sich dahin. An einem Tor beginnt ein Wald. Sollen wir wirklich da durch und weiter wandern? Wir machen uns auf den Weg und an einer Lichtung machen wir erst mal eine kleine Pause. Dann geht es steil bergauf.

11:30 wir klettern auf den Turm. Oben angekommen, fängt es an zu regnen. 
Wir gucken ein bisschen, bevor wir doch lieber wieder runter steigen. Die Schlange an der Führung wird immer länger. Nee, das wollen wir doch nicht. Es nieselt.

Unterwegs sehen wir das schmalste Haus. Im Fernsehen wurde das ja schon mal gezeigt, aber wenn man davor steht und überlegt, dass das schmaler ist, als wir lang sind ...

Wir wandern einen anderen Weg zurück. Wir landen am Storchenturm, wo es bei herrlichstem Sonnenschein lecker Suppe essen und lecker Drachenbier schlürfen. Ich bestelle mir eine Vita-Cola und bin begeistert.

Was soll man mit so einem angefangenen Tag noch machen, vor Allem wenn es regnet?
Wir suchen das AWE – Autowelt Eisenach. In einem alten Automobilwerk sind Oldtimer ausgestellt.

Jenni hat keinen Pulli eingepackt, also müssen wir uns erst mal um eine warme Pelle für das Kind kümmern, denn ich hab auch nur 2 Pullis dabei, das ist dann reichlich wenig, wenn das Wetter so bleibt.

Abends auf dem Zimmer gucken wir fern aus dem Bett. Ich sehe „Hilfe zu Hause sind die Teufel los“ zum ersten Mal von Anfang an und Jenni sieht NCIS zum ersten Mal.

03.08.2006 um 17:09 Uhr

Wir haben Urlaub und fahren Richtung Eisenach

von: GEF   Kategorie: Reisebericht

10:19 es geht los, die Koffer sind verstaut und der Vogel versorgt, Briefkastendienst organisiert und der Schleppi sicher untergebracht. Also alles klar.
11:00 wir sind schon auf der A115
12:00 Ein Drittel der Strecke ist geschafft.
13:30 Pause auf einem Rastplatz. Endlich isst einer die Bananen und auch die Kekse sind gefragt
14:40 Ankunft in Eisenach. Die erste Pension ist unsere. Wir wohnen bei St. Peter im Zimmer Nummer 12. Dieses WE ist Wartburgfahrertreffen. *ach deshalb ist es so voll* Nachdem wir unsere Zimmer in Beschlag genommen haben, wollen wir zur Tourie-Info laufen und wir laufen und laufen und finden sie doch noch. Nun braucht Jenni keine Angst mehr haben, dass wir nicht zurück finden. Wir haben einen Stadtplan gekauft. Die Altstadt ist sehr schön und fast alles Fußgängerzone, das gefällt mir sehr gut. Leider streikt der digitale Bildfesthalter, dass sind ja gute Aussichten für einen Urlaub.
17:00 Als wir alle geschafft sind vom vielen Laufen und Gucken, wollen wir einen Kaffee trinken, aber alle Plätze des Eiskaffees sind besetzt. Wir laufen durch die Fußgängerzone und beim 5. haben wir Glück und bekommen doch noch einen Platz. Tom bestellt sich ein Drachenbier, Jenni eine heiße Schokolade und ich bekomme einen Kaffee. Die Altstadt ist sehr schön und fast alles Fußgängerzone. Der Fotoapparat streikt. *na toll*
18:00 Wir sind wieder im Zimmer wir sortieren uns und gehen dann in der Gaststätte unten essen. Die Aufmachung im Lokal ist witzig. Alles in kleine Nischen eingeteilt, überall kleine Zäune oder Rankgitter zur Abgrenzung, selbst der Fußbodenbelag ändert sich. Wir nehmen auf einem Podest an einem Schornstein platz, neben dem sogar noch ein alter Ofen steht. Erschrocken sind wir über die Musik. Da singt Ricky Shane sein „Mamy Blue“ und noch ältere Klamotten sind zu hören. Am Schlimmsten daran ist, dass wir das aus unseren Kindertagen durchaus noch mitsummen können. Das essen ist nicht billig, aber lecker. Jenni und ich wollen Thüringer Klöße essen. Ich stelle die Frage, ob die selbstgemacht sind, aber die Serviererin versteht mich nicht (Absicht???) und erklärt mit wie die gemacht werden. Ich versuche ihr zu sagen, dass ich wissend bin, gebe aber auf, weil sie kein Ohr dafür hat. Na was soll’s, geschmeckt haben sie trotzdem.
Abends im Zimmer wird der Fernseher gequält. Wir finden einen Sender, der sogar einen Wetterbericht für uns hat. Die Aussichten sind nicht die Besten.

02.08.2006 um 15:15 Uhr

schon wieder Arzt

von: GEF

Ich musste zum Arzt. Immer wieder habe ich gedacht, dass ich zu dieser Ärztin nicht das Vertrauen habe, das man eigentlich haben sollte, aber mein Mann findet sie gut, also geh ich auch da hin. Ich war um 9:30 bestellt und zehn Minuten vorher da. Nach einer halben Stunde war ich noch nicht dran und mein gute Laune-Level ziemlich weit im Keller. Als ich dann, nach noch einmal 15 Minuten, endlich aufgerufen wurde, musste ich mich ziemlich zusammenreißen.

Als meine Behandlung zu Ende war, fragte ich noch wegen der Warzen meiner Tochter. Da bekomme ich doch ganz im Ernst die Antwort, ich solle die Warzen besprechen. *ungläubigguck* ICH soll die besprechen??? Ich? Sie meint es ernst. Also frage ich, was ich denn da sagen soll. Ich bekomme auch ein paar Sätze genannt, aber ich glaube nicht, dass ich dafür die richtige Person bin. Nun muss ich mal gucken, wann das nächste Mal Vollmond ist.

Aber ich glaube doch nicht an so was. *verzweifeltsein*

01.08.2006 um 17:12 Uhr

3xZahnarzt

von: GEF

Wir haben heute alle drei einen Termin zur Durchsicht beim Zahnarzt. Unser Zahnarzt ist einfach klasse. Früher hatte ich immer ganz viel Angst vor dem Zahnarzt. Seit ich zu diesem Zahnarzt gehe ist es nicht mehr schlimm. Selbst eine OP habe ich überlebt.

Vor der Behandlung heute mussten wir einen Fragebogen ausfüllen. Unter anderem wurde gefragt, ob man Angst vor der Behandlung hätte, was ich mit einem „Ja“ beantwortet habe. Als der Zahnarzt das sah, meinte er, dass er das ja persönlich nehmen müsste. Darauf meinte ich, wenn ich nach der Durchsicht wieder gehen dürfte, dann hätte ich keine Angst. Darauf haben wir beide gelacht und ich durfte ohne Behandlung wieder gehen, weil alles okay ist.