Obwohl ich diese Woche eigentlich Urlaub hätte, habe ich mich bereit erklärt, doch an einem Workshop in Hannover teilzunehmen. Daher hieß es aufstehen wie immer. Ganz aufgeregt war ich, denn ich bin noch nie allein mit der Bahn gefahren. Sicher sollte man (oder Frau) als Erwachsener damit kein Problem haben, schließlich kann man ja lesen. Über eine Stunde war ich unterwegs, bevor ich überhaupt in den ICE eingestiegen bin. So ganz allein bin ich ja dann doch nicht hingefahren, denn ein Kollege stieg später noch zu. Wir hatten Platzreservierungen, daher war es auch kein Problem mich zu finden. Auf der Hinfahrt haben wir noch schnell das Papier besprochen, welches wir vorab schon bekommen hatten.
Die Zeit des Workshops ging ziemlich schnell vorbei. Wir waren 8 Leute davon zwei Frauen. Und wie das so ist, jeder hat zu den Themen eine andere Sichtweise und daher andere Ansprüche. Verwundert hat mich, dass die Veranstalter gleich mit den Problemen angefangen haben, anstatt erst einmal zu fragen, ob das Skript denn verständlich gewesen ist und ob es noch Fragen dazu geben würde. Vielleicht sollte ich das mal dort anmerken. Natürlich hatten wir Fragen, die haben wir dann am Ende noch gestellt. Trotzdem war es sehr informativ und, wie ich denke, auch sehr produktiv. Klar, was sollte ich auch anders schreiben, schließlich will ich da ja nicht umsonst gesessen haben.
Für den Heimweg hatten wir eine Fahrkarte um 18:31 Uhr. Da wir schon etwas früher am Bahnhof waren als gedacht, mussten wir uns noch eine Stunde Zeit vertreiben, denn eine Umbuchung unseres Tickets war nicht erlaubt. Also sind wir noch durch Hannover gelaufen. Eigentlich haben wir eine Altstadt gesucht, aber sind scheinbar falsch abgebogen und haben somit nur die Fußgängerzone erwischt. Auf der Suche nach einer netten kleinen Gaststätte, sind wir dann bei einer Fastfootkette eingekehrt. Ein kleiner Salat sollte mein Abendbrot sein.
Die Rückfahrt ging auch ganz reibungslos, wir hatten ca. 13 Minuten Verspätung. Für uns kein Problem, denn wir brauchten keinen Anschluss. Die S-Bahn fährt um diese Zeit noch alle 10 Minuten in meine Richtung. Nach fast 15 Stunden war ich dann wieder zu Hause. Und völlig geschafft.