Weltbewegendes ist nicht passiert. Wir waren heute mitten in der Stadt, am Potsdamer Platz. Zuerst mal mit dem Bus, dann noch die S-Bahn und dann ... Schienenersatzverkehr. *grummel* Meckern nützt nichts, wir disponieren um, und fahren zuerst zum Alex. Da gab es mal einen schönen Handy-Laden. Mal sehen, ob der noch da ist. Wir schleichen um den Laden, der sieht ziemlich zu aus. Aber doch, das Schild an der Tür sagt, dass offen ist. Aber der Herr hinter dem Ladentisch hat kein Handy für mich zum angucken, nein, er lebt von den Verträgen sagt er und schickt uns zu Saturn oder zur Galeria Kaufhof, die haben doch gerade erst neu aufgemacht und ein Riesenangebot an Handys. Na gut, wenn er uns zu seinen Mitbewerbern schickt, dann machen wir das. Wir finden auch gleich die richtige Abteilung in der Dritten. Der neuen Kaufhof sieht auch richtig edel aus. Wir schleichen also um die Handys, aber mein Favorit ist hinter Glas auf einem Laufband und ich muss hinterher um den Tisch laufen, wenn ich mir das etwas länger ansehen will. Ein Verkäufer steht auch da und quatscht mit einem Bekannten – nicht über Handys die er meiner Meinung nach ja verkaufen soll. Jedenfalls ignoriert er uns gekonnt. Okay, also raus hier, denn ich will das teure Teil mal in der Hand halten, bevor ich es bestelle. Hinter Glas sieht es jedenfalls unheimlich groß aus. Das ist schon mal nicht so schön. Wieder draußen fällt uns auch Saturn wieder ein. Also nix wie hin da. Tom führt uns gezielt zur Handy-Abteilung (warum kennt sich der Mann hier so gut aus?) und siehe da, da ist es das gute Stück – zum Anfassen und sogar mit Strom versorgt, also auch zum Ausprobieren! Tolle Sache. Gleich daneben befinden sich auch andere Handys, die auch ganz nett sind. Schwere Entscheidung. Aber warum müssen die alle so teuer sein???
Mit der U-Bahn fahren wir dann also endlich zum Potsdamer Platz. Der Hunger
und der Wunsch sich mal hinzusetzen bringen uns in ein teures Restaurant am Platze. Das Essen ist lecker und der Kellner ein Erlebnis. Der ist echt eine Marke.
Nach einer Runde im Sony-Center wollen wir noch in den Sony-Laden. Unser alter Fotoapparat hatte doch letzten Sommer seinen Geist aufgegeben. Im November letzten Jahres gab es dann eine „Rückrufaktion“, dass es bei der Modelreihe einen Fehler gibt und wenn der auftritt, dann bekommt man die Kamera kulanter weise repariert. Schon seit Wochen hatten wir uns vorgenommen zu fragen, ob die die Kamera mal angucken können, ob es dieser bestimmte Fehler sein könnte. Heute nun endlich haben wir es geschafft. Wir also rein in den sony style-Laden und geguckt. Ich hab mir das Handy noch mal angesehen und auch noch ein anderes, das ja auch ziemlich schnuckelig aussieht. Und wieder raus. Ach, da saß doch eine Frau im Hintergrund, ob das nicht eine Service-Dame war? Wir also wieder rein und gefragt. Ja, die P92 fällt in diese Reihe und zu 98% ist es der Fehler. Sie würden ihn einschicken und wenn es nicht der Fehler ist, dann machen sie uns einen Kostenvoranschlag für eine Reparatur. Ja mit 41 Euro und ein paar Zerquetschten wären wir dabei, wenn es nicht der Fehler ist und wir die Reparatur nicht machen lassen würden. Okay, 98% Wahrscheinlichkeit sind doch ziemlich viel, wir bekommen also eine Quittung über die da gelassene Kamera. Und nun gehen wir auch noch mal nach oben und gucken uns die flachen Fernsehgeräte an. Ich will mal den Unterschied zwischen LCD und Plasma sehen, aber keine Chance, ein anderer Kunde labert uns erst mal voll, von wegen, die Dinger würden ja so viel Strom fressen. Hä? Das wollten wir gar nicht wissen und das ist uns auch ziemlich wurscht, denn ich wollte doch nur mal sehen, wo der Unterschied ist. Der Mann muss uns aber unbedingt noch mitteilen, dass er lieber wartet, bis die Geräte noch besser sind und weniger Storm verbrauchen, als die heutigen Fernseher. Na dann soll er doch.Wir also wieder raus und überlegen gerade ob wir noch ein Eis essen wollen, da erwähne ich, dass man beim 880i keine Ordner für seine Notizen einrichten kann und dass ich sonst ja lieber so ein kleines Handy genommen hätte. Tom fragt mich, ob man das bei dem anderen denn kann? Keine Ahnung. Wir also noch ein drittes Mal in den Laden und Tom probiert das Smartphone aus – und siehe da, alles bestens. Nun stört mich nur noch der Preis.
Nach einem Eis beschließen wir mit dem Bus zum Alex zu fahren. Es ist schon mehr als 20 Jahre her, dass ich mal oben im Doppelstockbus gesessen habe. Wir genießen die Aussicht und ziemlich schnell sind wir an der Straßenbahn, die uns wieder nach Hause bringen soll. Aber Fehlanzeige, die fährt wegen irgendwelcher Baumaßnahmen gar nicht. Wir haben ja Zeit und das Wetter ist schön, also kann uns so was auch gar nicht ärgern. Wir fahren den gleichen Weg zurück, den wir auch hinzu genommen haben und landen gegen halb 5 wieder zu Hause. Unsere Nachbarn haben gar nicht richtig gemerkt, dass wir weg waren. Sie haben sich nur gewundert, warum wir bei dem schönen Wetter nicht draußen sind.
Abends kommt noch mein Neffe mit zwei Kumpels, sie wollen noch mal grillen und wir setzen uns ein Stündchen dazu. Sie erzählen uns, dass sie schon zum Mittag da waren und mit uns grillen wollten. Und sie berichten auch, wo sie nach dem Essen überall mit dem Fahrrad gewesen sind.
Um halb neun wollen sie weiter und ich kann mich an den Rechner setzen um ein wenig zu bloggen.