Altranft
Heute morgen haben wir uns überlegt, was man den heute machen könnte. Drei Leute drei Meinungen. Tom wollte ins Museum, dafür konnte er uns beide nicht begeistern. Und dann fiel mir ein, dass ich ja immer schon mal ins Freilichtmuseum Altranft. Losgefahren sind wir bei Sonnenschein. Unterwegs fing es an zu Regnen *na toll* Tom hatte keine Jacke dabei. Angekommen war das Wetter durchwachsen. Also haben wir uns erst mal das Museum angesehen. Fotografieren durfte ich nicht. Für 2,50 Euro wollte ich keine Fotoerlaubnis kaufen - Für 5 Zimmer! [die spinnen doch, schon weil man alles auch im Internet sehen kann.] Wir hatten dann eine Führung durch das Dorf, weil man allein gar nicht in alle Zimmer reinkommt. Die Führung war wirklich nett und empfehlenswert. Bei einigen Zimmern fühlten wir uns sehr an unsere Omas zurückerinnert. Immer wieder konnten wir sagen, das hab ich auch schon mal gesehen.
Mittagessen haben wir ausgelassen, dafür haben wir uns abends mit dem Fahrrad auf ins nächste Dorf gemacht. Dort gibt es eine Italiener – lecker Nudeln? Oder lecker Pizza? *freu* Bei der Abfahrt hab ich auf die Uhr geschaut, weil ich wissen wollte, wie lange wir brauchen. Leider hab ich vergessen bei der Ankunft auch noch mal nach der Zeit zu schauen. Das Essen war mal wieder super. Tom hatte Fleisch und Jenni und ich Nudeln. Zurück ging es natürlich auch mit dem Fahrrad [was sonst?] Also hab ich wieder auf die Uhr geschaut und bei der Ankunft ... na ja, was soll ich sagen? Hmm? Ich hab es wieder vergessen. Egal war sicher nicht das letzte Mal, dass wir dort waren.
Weil das Wetter nicht so schön war, hatte Heike den Wunsch geäußert, doch mal wieder Ugh-Lympics zu spielen. Also hat Tom den C64 aus der Versenkung geholt und aufgebaut. Erstaunlicherweise funzt der immer noch. So gab es heute Feuermachen, Dinorennen und andere ugh-lypmpische Disziplinen. Da der Frauenweitwurf aber nicht ging, habe wir noch Fassspringen, Eiskunstlauf, Skispringen und andere sportliche Spiele auf den Bildschirm geholt. Und schön gelacht haben wir dabei.
Es gab viel Grillfleisch für alle die das mögen. Ich hab außerdem noch etwas Gemüse auf dem Grill gehabt. Diesmal hatte ich etwas Knoblauchbutter mit in der Aluschale – hmm, lecker. Zum Abschluss noch etwas Grillkäse und alle waren zufrieden, denke ich. Gemeckert hat jedenfalls keiner. Und wenn doch, dann nur über den eigenen dicken Bauch.
Auti war heute zur Durchsicht. Um Zehn haben wir es abgegeben und nach 13 Uhr haben wir es wieder abgeholt. Als ich die Rechnung sah, hab ich erst mal geschluckt, aber Tom sagt, dass wir mit 140 Euronen noch im Mittelfeld liegen.
Ja, man kann.
Sehr beeindruckend ist das alte Wohnhaus. Ein Rauchhaus mit ganz kleinen Zimmern. Wir lassen uns von einer netten Dame erklären, wie man hier gelebt hat. Überall riecht es nach Rauch, obwohl schon mehr als 20 Jahre hier niemand mehr kocht oder heizt. Die Zimmer sind sooo klein und das, was ich für den Hühnerstall gehalten habe, war die Kinderstube.
In der Altstadt laufen wir eine ganze Weile hin und her, finden die Friedrichstraße und essen in der Fußgängerzone. Um 14:45 steigen wir in den Bus zu einer Stadtrundfahrt. Als diese wieder am Schloß hält, steigen wir aus und flanieren durch den Burggarten. In der Orangerie (wirklich drinnen) bekommt Corina endlich ein Stuck Kuchen, das ist so groß, da könnten mehr als einer von satt werden. Tom und ich möchten ein Mohrenköpfchen essen – als der kommt, falle ich bei dem riesigen Eisbecher fast vom Stuhl. Das ist doch kein Mohren-KÖPFCHEN ....
Die restliche Dorfanlage ist sehr schön gemacht und auch der Kräutergarten erfreut uns.
Danach geht es zum „Wildwasserrafting“. Ein Glück haben wir die Taschen in einer Tonne verstaut. Aber die kleinen Stromschnellen sehen schlimmer aus, so dass wir doch völlig easy da drüber kommen.
Hier im Ort beginnt der 
