was sonst noch passiert

31.07.2007 um 20:54 Uhr

Altranft

von: GEF

Heute morgen haben wir uns überlegt, was man den heute machen könnte. Drei Leute drei Meinungen. Tom wollte ins Museum, dafür konnte er uns beide nicht begeistern. Und dann fiel mir ein, dass ich ja immer schon mal ins Freilichtmuseum Altranft. Losgefahren sind wir bei Sonnenschein. Unterwegs fing es an zu Regnen *na toll* Tom hatte keine Jacke dabei. Angekommen war das Wetter durchwachsen. Also haben wir uns erst mal das Museum angesehen. Fotografieren durfte ich nicht. Für 2,50 Euro wollte ich keine Fotoerlaubnis kaufen - Für 5 Zimmer! [die spinnen doch, schon weil man alles auch im Internet sehen kann.] Wir hatten dann eine Führung durch das Dorf, weil man allein gar nicht in alle Zimmer reinkommt. Die Führung war wirklich nett und empfehlenswert. Bei einigen Zimmern fühlten wir uns sehr an unsere Omas zurückerinnert. Immer wieder konnten wir sagen, das hab ich auch schon mal gesehen.

Mittagessen haben wir ausgelassen, dafür haben wir uns abends mit dem Fahrrad auf ins nächste Dorf gemacht. Dort gibt es eine Italiener – lecker Nudeln? Oder lecker Pizza? *freu* Bei der Abfahrt hab ich auf die Uhr geschaut, weil ich wissen wollte, wie lange wir brauchen. Leider hab ich vergessen bei der Ankunft auch noch mal nach der Zeit zu schauen. Das Essen war mal wieder super. Tom hatte Fleisch und Jenni und ich Nudeln. Zurück ging es natürlich auch mit dem Fahrrad [was sonst?] Also hab ich wieder auf die Uhr geschaut und bei der Ankunft ... na ja, was soll ich sagen? Hmm? Ich hab es wieder vergessen. Egal war sicher nicht das letzte Mal, dass wir dort waren.

30.07.2007 um 22:59 Uhr

wieder ein Montag

von: GEF

Was haben wir denn heute gemacht?

Zuerst waren wir bei Aldi. Heike hatte uns erklärt, dass man bei Aldi auch andere Flaschen los wird als nur Aldi-Flaschen. Das haben wir bisher gar nicht versucht. Aber heute  ....   und es ging. Da kann man mal sehen, wie eingefahren manche Verhaltensweisen sind.

Sonstige

Dann waren wir bei der Schwiemu .... nachzulesen im Schwiegermutterblog.

Traurig

Auf dem Rückweg mussten wir vorzeitig aussteigen, Jenni war schlecht. Als wir über den Radweg liefen hatten wir das Gefühl an der Nordsee zu sein, so heftig hat uns der Wind erfasst. Endlich wieder zu Hause haben wir uns alle drei erst mal mit einer ordentlichen Tasse Milchkaffee aufs Sofa/Sessel gesetzt. Etwas Süßes dazu und eine Folge Voyager. Herrlich so in Familie.

Fröhlich

Das Wetter draußen war schrecklich kalt und genieselt hat es auch. Da konnte man gar nicht rausgehen. Also haben wir zu dritt eine Partie Siedler IV erstellt und ein paar Stündchen die Holzfäller, Steinmetze, Minenarbeiter, Träger usw. schuften lassen. Das ging so lange gut, bis der Rechner von Tom abgestürzt ist. Ein eindeutiges Zeichen jetzt mal Schluss zu machen. Leider hat es den Rechenknecht etwas härter getroffen, denn Tom priemelt schon eine ganze Stunde an dem guten Teil herum. Hoffentlich kriegt er das bald wieder hin, denn so ein kaputter PC schlägt einem doch aufs Gemüt.

29.07.2007 um 20:27 Uhr

Besuch vorbei

von: GEF

 

Der heutige Tag begann mit Sonnenschein. Einen kleinen Augenblick dachte ich schon daran draußen zu frühstücken. Lange dauerte die Freude nicht, dann wurde es wieder ungemütlich draußen. 

Nach einem ausgiebigen Frühstück (drinnen) haben Tom und die Jungs sich vor den alten „Brotkasten“ gesetzt und noch mal Olympische Spiele am C 64 abgehalten. Bei den Ugh-Lympics hatten wir wieder viel zu lachen. Die sind einfach zu blöd. Leider ist das Foto vom Feuermachen nichts geworden, daher nur ein (auch unscharfes) von den Wintergames.  

Nun sind die Männer (mit den Fahrrädern) mit der Bahn und die Mama mit dem Auto auf dem Heimweg. Einige Stunden sind sie schon unterwegs und bei uns regnet es schon genau so lange. Nun, an einen Sonntag Nachmittag – im Regen – was kann man da schon machen? Wir haben uns drei Folgen Voyager angesehen und Tom siedelt mit Jenni gemeinsam, während ich darüber nachdenke, was ich denn bloggen möchte.

28.07.2007 um 20:14 Uhr

C64

von: GEF

 Weil das Wetter nicht so schön war, hatte Heike den Wunsch geäußert, doch mal wieder Ugh-Lympics zu spielen. Also hat Tom den C64 aus der Versenkung geholt und aufgebaut. Erstaunlicherweise funzt der immer noch. So gab es heute Feuermachen, Dinorennen und andere ugh-lypmpische Disziplinen. Da der Frauenweitwurf aber nicht ging, habe wir noch Fassspringen, Eiskunstlauf, Skispringen und andere sportliche Spiele auf den Bildschirm geholt. Und schön gelacht haben wir dabei.

Die drei Kinder haben zuerst am Rechner gesiedelt und sich aber dann von unserem Gelächter anziehen lassen und bei uns mitgespielt.

Als es schon nachmittags war, meinte der „Brotkasten“ nun genug zu haben und servierte uns einen Fehler. Das war der Moment, wo wir dann nach draußen in den Party-Port umgezogen sind. Zuerst noch zugehangen (es hatte ja vormittags geregnet) haben wir bald die Stoffwände wieder abgehängt, denn die Sonne wollte doch mal gucken, was wir so veranstalten.

Kaum hatten wir draußen Platz genommen, kamen auch schon meine Eltern und meine Schwester mit Mann. Wir haben viel und laut erzählt. Pünktlich zum Essen waren auch Maik und seine Freundin da. Und so waren wir doch eine ziemlich große Gesellschaft.

Abends haben wir gegrillt. Geplant war 17:00 Uhr. Vielleicht war es auch schon etwas früher, denn wir haben ganz langsam erst mal Holz aufgelegt und Rauchzeichen gegeben. Und wieder hat es geregnet. Naja, im Sonnenschein kann ja jeder grillen, wir machen das immer wieder gerne bei Regen. Es gab viel Grillfleisch für alle die das mögen. Ich hab außerdem noch etwas Gemüse auf dem Grill gehabt. Diesmal hatte ich etwas Knoblauchbutter mit in der Aluschale – hmm, lecker. Zum Abschluss noch etwas Grillkäse und alle waren zufrieden, denke ich. Gemeckert hat jedenfalls keiner. Und wenn doch, dann nur über den eigenen dicken Bauch. 

Als es dunkel wurde, hab ich jede Menge Teelichter in allen möglichen Gefäßen auf den Tisch gestellt – das finde ich schön.

Erst so um elf rum haben wir uns nach drinnen verzogen, dann fing es nämlich wieder an zu regnen und war doch schon empfindlich kalt draußen.

27.07.2007 um 20:07 Uhr

Wir warten auf unseren Besuch.

von: GEF

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, soll heißen: Jenni hat ihr Zimmer aufgeräumt, Tom das Bad geputzt und ich die großen Fenster. Das Gästezimmer ist hergerichtet. Wir haben neben das Bett noch 2 Matten hingelegt. Einkaufen waren wir auch schon.

Unser Einkauf bei Kaufland war lustig heute. Wir hatten einen ziemlich vollen Korb heute und dementsprechend auch unsere Rechnung. Beim einscannen der Waren war wohl ziemlich offensichtlich, dass wir am WE Besuch erwarten. Ganz nebenbei haben wir dann erzählt woher unser Besuch kommt und dass wir uns nicht allzu oft im Jahr besuchen können. Die Kassiererin war super nett, obwohl Freitag war und sicher viel zu tun. *lob*

Als wir dann den Anruf erhielten, dass die Männer bereits in der S-Bahn stecken, wussten wir dass wir in knapp einer Stunde losdüsen müssen um die Männer auf ihren Fahrrädern abzuholen. Noch während wir auf dem Bahnhof warteten, kam schon die Mutter der Familie bei uns zu Hause an und wurde von Jenni begrüßt.

Zum Abendbrot waren wir hier bei uns im Dorfkrug essen. Tom findet das Essen da lecker. Es war ganz schön windig, als wir die 2 km hingelaufen sind. In der Gaststätte haben wir sogar draußen essen können. Zurück war es dann richtig angenehm - ohne wind, aber gut gesättigt.

26.07.2007 um 19:59 Uhr

HP 5

von: GEF

Toller Film! Mir hat er echt gut gefallen.

Fröhlich 

Gar nicht so dunkel, wie ich dachte, und spannend. Wer das Buch nicht gelesen hat, dem fehlen sicher einige Details. Aber dann muss man eben einen Fan mit ins Kino nehmen. Wir haben alle die Bücher gelesen und sind auch schon ganz gespannt auf den letzten Teil. 

Wir waren mit noch ca. 20 Leuten im Kino. Eine „kleine“ Tüte Popcorn musste es schon sein, die war aber wirklich nicht klein.

25.07.2007 um 21:32 Uhr

Spaziergang

von: GEF   Kategorie: Lecker Essen

Musik: Stargate 10 Staffel

Nachdem wir unser Auti bei Toyota abgegeben hatten, habenwir erst mal die Müslischälchen, die wir Montag gekauft haben, zurückgebracht und uns dann uns zu Fuß auf den Weg gemacht. Wir sind in Richtung Sparkasse gelaufen und haben dort die nette Beraterin gebeten Jenni zu erklären, dass sie ein Konto braucht. Und nun hat sie auch ein Schülerkonto. Schließlich ist es wichtig, den Umgang mit Geld und allem was dazu gehört, zu lernen. Danach sind wir mit einem großen Ordner im Gepäck in eine Gaststätte eingekehrt. In dieser Gaststätte waren wir schon mal – so vor ein paar Jahren – da hatte man uns einfach ignoriert und wir sind wieder gegangen. Heute war die Kellnerin zwar nicht besonders freundlich, dafür war das Essen super. Tom hat noch den ganzen Tag von den leckeren Pommies und den knusprigen Zwiebeln und dem Fleisch geschwärmt. Und so ist heute mal wieder das Abendbrot ausgefallen.  

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Kleines Laternchen
Smetanastr. 7-9
13088 Berlin 

25.07.2007 um 14:19 Uhr

Sichtkontrolle

von: GEF   Kategorie: Auto

 Auti war heute zur Durchsicht. Um Zehn haben wir es abgegeben und nach 13 Uhr haben wir es wieder abgeholt. Als ich die Rechnung sah, hab ich erst mal geschluckt, aber Tom sagt, dass wir mit 140 Euronen noch im Mittelfeld liegen.

Dafür haben wir jetzt neues Öl, einen neuen Filter und geputzte Bremsen. Jawohl!

Ach, und die Scheibe haben sie wohl auch von außen geputzt, denn als wir nach Hause gefahren sind, hatten die Regentropfen alle einen kleinen Kreis von klitzekleinen Tröpfchen außen herum. Vorher war das nicht so.

25.07.2007 um 13:23 Uhr

Platzmangel

von: GEF

kann man sich vorstellen, dass eine Gastivität "Platzmangel" heißt?

 Ja, man kann. 

 

Hier waren wir aber nicht, 

denn die hatten noch zu,

außerdem war es eher eine Kneipe,

jedenfalls gab es kein ordentliches Essen. 

24.07.2007 um 22:11 Uhr

Urlaubsfotos

von: GEF

Nach dem Besuch bei der Schwiegermutter sind wir noch kurz bei Corina vorbei gefahren und haben ihr die Fotos gebracht. Zuerst haben wir Kaffee getrunken und Kuchen gegessen und dann haben wir uns die Fotos noch mal angeguckt. Draußen regnete es sie aus Eimern, während wir drinnen von strahlendem Sonnenschein sprachen. *hihi* Urlaub ist schön.

23.07.2007 um 20:27 Uhr

Gästebett

von: GEF

3 Mückenstiche auf dem Rücken haben mich veranlasst doch lieber ins Haus zu gehen. Dank des vielen Regens und einer Woche Urlaub in Meck-Pom hatte das Unkraut doch sehr viel Zeit sich ausgiebig auszubreiten. Aber wie schon gesagt, viel habe ich heute nicht gemacht. Dafür haben wir das Hochbett abgebaut und gekürzt. Es steht jetzt als ganz normales Bett im Gästezimmer für unseren Besuch am nächsten Wochenende. Unser Besuch kommt zu viert, mal sehen, wie das wird mit der Schlaferei.

23.07.2007 um 20:25 Uhr

902

von: GEF   Kategorie: Auto

Zwischendurch waren wir noch tanken, war nötig und erstaunlicherweise mal unter 1,30 Euro. Und endlich hat Tom die 900 km Marke mit einer Tankfüllung geschafft. Genau 902 km, dank der schönen Landstraßen im Urlaub.

22.07.2007 um 09:38 Uhr

Sonntag

von: GEF

Der Sonntag beginnt mit Regen und es ist so dunkel, dass wir sogar Licht in der Küche machen müssen.

Ach, was war es doch herrlich auf der sonnigen Terrasse in Kritzow.  

21.07.2007 um 22:20 Uhr

Heimreise.

von: GEF

 Schon um kurz nach 9 haben wir gefrühstückt und gepackt. Wir geben den Schlüssel ab und machen uns auf die Rückreise. Die Straßen in Richtung Berlin sind leer, was man vom Gegenverkehr nicht behaupten kann. Wir fahren zuerst zu Corina und laden die Tasche wieder ab. Sie ist erstaunt, dass wir schon da sind, sie hatte erst Nachmittags mit uns gerechnet.

Kaum zu Hause angekommen wurden wir auch schon zum Mittag eingeladen (Hühnerbrühe – lecker für mich!)

Kurze Zeit später haben wir auch schon Besuch. Gela und Christoph kommen. Sie sind erstaunt, dass wir im Urlaub waren. Und schon sitzen wir bei Kaffee und Keksen und erzählen vom Urlaub.

Nun ist Feierabend, die Koffer sind ausgeräumt und die meisten Sachen wieder dort , wo sie hingehören. Die erste Ladung Wäsche hängt schon auf der Leine. Und wir freuen uns auf unser eigenes Bett.

20.07.2007 um 21:25 Uhr

Pingelhof

von: GEF   Kategorie: Kritzow

Ganz versteckt im Ort Alt-Damerow befindet sich der Pingelhof. Hier lebte bis 1984 Erna Pingel unter Bedingungen, die für uns Großstädter unvorstellbar sind. Der Hof ist heute ein Agrarmuseum. Das muss ich unbedingt meinem Papa erzählen.

 Sehr beeindruckend ist das alte Wohnhaus. Ein Rauchhaus mit ganz kleinen Zimmern. Wir lassen uns von einer netten Dame erklären, wie man hier gelebt hat. Überall riecht es nach Rauch, obwohl schon mehr als 20 Jahre hier niemand mehr kocht oder heizt. Die Zimmer sind sooo klein und das, was ich für den Hühnerstall gehalten habe, war die Kinderstube.

Die Pingelsche „Einbau“-Küche wurde mit offenem Feuer genutzt, aber sie hat keinen Abzug und auch kein Licht. Die Kammern sind ganz klein und niedrig. Hier schliefen die Mägde zu zweit in einem Bett. Die Knechte hatte es noch besser, sie hatten die Pferde mit im Raum, dadurch war es wärmer. Waschen war im Winter nicht angenehm, denn selbst die Schüssel musste erst vom Eis befreit werden. Und da alle ungewaschen waren, war es kein Problem, wenn man sich erst wusch, wenn es warm draußen war. .

Im Pingelhof gab es auch eine kleine Schule. Hier konnte Jenni sich mal in deutscher Schrift üben. Und so schwer scheint es gar nicht zu sein.

Hinter dem Hof ist ein altes Sägegatter aufgebaut und wir haben Glück, denn es ist gerade in Betrieb. Wir können sehen, wie ein Brett und später ein Balken gesägt wurde. Sicher werden damit die Bauten hier restauriert. 

Nachmittags wollen wir nach Parchim, der Kreisstadt. Wir umrunden die Stadt, bevor wir einen Parkplatz finden. Wir laufen durch die Altstadt und Tom rennt förmlich vorne weg. Hat er hier einen Termin? Vor einem alten Haus bleiben wir stehen weil wir was essen wollen und zufällig ist es genau das Haus, das Tom finden wollte: das Zinnhaus. Im Hof ist ein Biergarten sehr schön eingerichtet hier machen wir Pause bei italienischem Essen. Leider ist der Kellner doof, so dass wir sogar hingehen müssen um zu bezahlen. Der hatte sich in ein Gespräch mit anderen Gästen vertieft und unseren Wunsch zu bezahlen ganz vergessen. Oben im Haus ist eine Ausstellung über das Handwerk in dieser Region. Warum das Haus aber Zinnhaus heißt, habe ich nicht mitbekommen. 

Ein Spaziergang zum Abend soll unser mangelnde Bewegung ein kleines Bisschen ausgleichen. Wir laufen direkt vor unserem Haus den Weg in den Wald hinein. Ganz viele kleine Frösche, oder Kröten, hüpfen vor uns über den Weg hin und her. Auch ein paar Mücken freuen sich über unseren Besuch. Wer ist bloß auf die blöde Idee gekommen abends in den Wald zu gehen? Der Weg führt uns Berg hoch und Berg runter, das ist ja fast wie im Gebirge. Wir kommen aus dem Wald heraus auf eine Wiese. Der Weg, der sicher nur von Traktoren oder Forstfahrzeugen befahren werden kann, führt uns .... welch ein Wunder! .... wieder auf den archäologischen Lehrpfad von Kritzow. Heute haben wir aber genug, denn wir haben Jenni versprochen nur eine halbe Stunde draußen zu bleiben.

19.07.2007 um 21:18 Uhr

Wonnemar und Landhaus Bondzio

von: GEF   Kategorie: Kritzow

Zuerst in Richtung Wismar fahren. Wir wollen den Weg über den Schweriner See nehmen, weil der ja so schön sein soll. Rechts und links Wasser, es ist wirklich schön.

Wir setzen Corina auf einem Parkplatz in der Nähe der Altstadt aus, denn sie will mit der Bahn nach Hause fahren. 

Für uns heißt es danach „Wonnemar“ Drei Stunden warmes Wasser und planschen nach Laune. 

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Nach dem Einkaufen wollen wir zum Abendbrot noch das Landhaus Bondzio ausprobieren. Man hatte uns erzählt, dass hier ein Holländer der Geschäftsführer ist. Als wir ankommen, sind bereits 2 Tische besetzt. Weil die Sonne scheint, setzen wir uns an den großen Tisch. Da kommt ein Mann, der so aussieht, als ob er sein weißes Hemd gerade erst übergezogen hat und noch nicht fertig ist - mit dem Anziehen. Er begrüßt uns bringt die Karten und etwas später auch ein paar Sitzkissen. Wir möchten gern den Sonnenschirm aufgespannt haben und sind erstaunt, wie groß der ist. Langsam füllt sich die Terrasse und auch an unserem großen Tisch sitzen noch 2 ältere Damen, sie haben ihr Auto mitten auf dem Platz quer vor den anderen Autos abgestellt und sagen dem Kellner bescheid, falls jemand weg möchte.

Wir erhalten einige Prospekte und auch 5 Karten von den Museen hier im Norden. Als wir uns diese ansehen, sind wir zuerst ganz erschrocken, weil die letzte bereits vollgeschrieben ist, bevor wir sehen, dass die alle schon vorgeschrieben sind und man nur noch die Namen vom Empfänger und von sich selber eintragen muss. Das finden wir komisch, bekommen die Erlaubnis, sie mitzunehmen und beschließen gleich 2 dieser Karten zu nutzen. Prima Idee! Der Gastwirt spricht ein paar Worte mit allen Gästen. Er scheint durch und durch für seine Gäste da zu sein und wir fühlen uns sehr wohl. Tom hat zum ersten Mal Scholle gegessen und kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Fröhlich

 

18.07.2007 um 21:18 Uhr

Schwerin

von: GEF   Kategorie: Kritzow

Mittwoch und es ist nicht mehr ganz so warm. Wir wollen nach Schwerin. Gleich der erste Parkplatz ist unserer. Das Schloss ist schon von weitem zu sehen. Den Eintritt für das Museum bezahlen wir unten gleich hinter dem Eingang, die Eintrittskarten erhalten wir aber erst in der zweiten Etage. Einige Zimmer sind sehr prunkvoll und mit viel Gold ausgestattet.

 In der Altstadt laufen wir eine ganze Weile hin und her, finden die Friedrichstraße und essen in der Fußgängerzone. Um 14:45 steigen wir in den Bus zu einer Stadtrundfahrt. Als diese wieder am Schloß hält, steigen wir aus und flanieren durch den Burggarten. In der Orangerie (wirklich drinnen) bekommt Corina endlich ein Stuck Kuchen, das ist so groß, da könnten mehr als einer von satt werden. Tom und ich möchten ein Mohrenköpfchen essen – als der kommt, falle ich bei dem riesigen Eisbecher fast vom Stuhl. Das ist doch kein Mohren-KÖPFCHEN ....

17.07.2007 um 21:12 Uhr

Groß Raden - große Pleite

von: GEF   Kategorie: Kritzow

 Freilichtmuseum Groß Raden. Das war ja eine Pleite. Hätten wir am Eingang lange anstehen müssen, hätten wir sicher das Schild gelesen, dass man nicht auf die eigentliche Burganlage kommt. Wir haben das aber erst gelesen, als wir die versperrte Treppe nutzen wollten. Traurig Die restliche Dorfanlage ist sehr schön gemacht und auch der Kräutergarten erfreut uns.

 

Nach diesem Kulturschock wollen wir was essen, denn Corina hat ein Schild gesehen, wo frisch gebackener Kuchen angeboten wurde. Erst wollen wir draußen sitzen, entscheiden uns aber doch anders. Noch bevor wir bestellen, fragt Corina nach dem Kuchen. Wir grinsen.   Nach dem sehr reichhaltigem Essen nehmen wir 2 von den noch warmen Kuchenstücken mit nach Hause. Zu Hause angekommen, waren es 4.

Zu später Stunde wollen wir noch einen Spaziergang durch den Wald machen. Wir wollen das Ende des archäologischen Lehrpfades finden. Dazu laufen wir lange durch den Wald und über eine große Wiese. Mitten im dunklen Wald finden wir den Friedhof von Kritzow und hier finden wir auch wieder das Zeichen für den Lehrpfad. Ach hier geht er also entlang.

16.07.2007 um 21:06 Uhr

Kanufahrt

von: GEF   Kategorie: Kritzow

Im Nachbardorf gibt es einen Kanuverleih, den wollen wir reich machen. Als wir einsteigen wollen, werden wir informiert, dass für manche hier die Fahrt bereits zu ende ist. Also steigen wir ganz vorsichtig ein und landen erst mal ganz mutig ungewollt unter den Bäumen, wo wir uns festhalten um auf die anderen zu warten, die noch ein Schwätzchen mit dem Vermieter halten. Mit viel Gekreische meinerseits geht es los. Es ist meine erste Kanutour. Viele Bäume liegen quer, so dass wir unsere akrobatischen Fähigkeiten anwenden konnten. An einer Brücke müssen wir raus und das Boot ein kleines Stück tragen.

 Danach geht es zum „Wildwasserrafting“. Ein Glück haben wir die Taschen in einer Tonne verstaut. Aber die kleinen Stromschnellen sehen schlimmer aus, so dass wir doch völlig easy da drüber kommen.

Wir rufen beim Kanuverleih an und werden 20 Minuten später abgeholt. Was uns genug Zeit gibt, die Kanus wieder sauber zu wischen. Vorsichtshalber hatten wir schon einen Schwamm mitbekommen.

Abends geht das Gejammere los, mir tun die Schultern weh und Tom die Popoknochen. Nur Corina ist nicht geschafft.

Aber Spaß hat es uns gemacht und war sicher ein Highligt unseres Urlaubes.

15.07.2007 um 20:51 Uhr

Archäologie für Anfänger

von: GEF   Kategorie: Kritzow

Wir haben eine Terrasse und die Sonne scheint so wie ich es mir gewünscht habe. Herrlich!! Frühstück im Feien.

 Hier im Ort beginnt der archäologische Lehrpfad, bei dem es einige Hügelgräber zu sehen gibt. Frisch und froh machen wir uns bei brütender Hitze auf den Weg. Anfangs ist der Weg sehr gut ausgeschildert und wir beschließen nicht die Abkürzung zu nehmen. Leider endet der Weg mitten im Wald einfach so. Wir gehen also zurück um doch die Abrürzung zu nehmen. Als wir zu einem Aussichtspunkt kommen sollen, der 78m hoch ist, ist auch dieser Weg einfach nicht mehr da. Querfeldein über eine Wiese laufen wir weiter und kommen direkt an der Straße vor unserer FeWo an. (die haben vergessen für die Touries die Spaten hinzulegen, damit der Pfad erst noch freigelegt werden kann.) 

Hier in der Nähe gibt es einen Golfplatz. Es sind nur 1,5 km aber bei brennender Hitze erscheint uns der Weg noch viel viel weiter. Ein bisschen exotisch kommen wir uns schon vor so ohne Golfschläger. Aber das Essen hier im Kranichhaus ist super lecker. Ich kann gar nicht aufhören „hmm, lecker“ zu sagen. Nach dem Rückweg müssen wir feststellen, dass wir uns trotz der Sonnencreme etwas rote Pelle zugelegt haben. Tom ist im Gesicht ganz rot, aber ein Sonnenbrand ist es nicht, sagt er.

Eine ausgiebige Kaffeepause auf unserer Terrasse haben wir uns dann gegönnt. Hier ist es jetzt schattig und nicht ganz so warm. Aus der hauseigenen Gartendusche kommt herrlich kaltes Wasser – ich hab sie ausprobiert.

Zu später Stunde will auch Jenni uns noch zeigen, wie mutig sie ist – sie hat im Hofsee gebadet, ganz allein.