Schon lange sind die Karten gekauft und wir warten auf dieses Event.
Um 20:00 Uhr soll das Konzert beginnen. Wir fahren mit dem Auto hin, was keine gute Idee war. Es ist Chaos auf dem Straßen.
Endlich in der Halle treffen wir noch Bekannte. Ein kurzes Schwätzchen und wir machen uns auf den Weg zu unseren Plätzen. Ja! Platzkarten. Ist schon komisch bei einem Konzert.
Wir wollen noch ein Sektchen trinken und stellen uns an eine der vielen Schlangen an. Es dauert ziemlich lange bis wir dran sind. Das Glas 3,- Euro! Man gönnt sich ja sonst nix.
Mit den Plastikgläsern in der Hand tappern wir zu Rang V. Links neben uns sitzen 2 Männer, die uns gleich sympathisch sind, denn sie halten unsere Getränke, während wir auf unsere Plätze krabbeln. "Lindenbergfans sind so nett"
Während wir noch überlegen, dass vor 20:30 sicher nichts passiert, beginnt das Konzert schon im 20:15 Uhr. Die Musik ist herrlich laut und Udo kommt als Astronaut auf einem Plateau von der Decke geschwebt. "Ob da wirklich Udo drin steckt?" "Aber wo hat er dann seinen Hut?" Ja, es ist Udo und er hat im Helm auch seinen Hut auf. Herrlich! Der Saal tobt. Auch wir auf unseren Rang-Sitzplätzen sind begeistert.
Udo hat quietsch-grüne Socken an. Dann kommen Leute von hinten und nehmen ihm die Anzug ab und später auch die grünen Socken.
Der alte Mann unterhält uns 2,5 Stunden ohne Pause und ohne zu schwächeln. Immerhin ist er auch schon über 60 Jahre alt. Er bringt altes und neues. Erzählt zwischendurch immer mal wieder was aus seiner Karriere - natürlich im Schüttel-Shake-Reim. Wir finden es toll. Als er "ich lieb dich überhaupt nicht mehr" singt, bin ich hin und weg. "Mädchen aus Ostberlin" darf natürlich nicht fehlen. Er macht auch eine Anspielung auf den Ort Lindenberg bei Berlin. Ich kreische aus vollem Hals - die anderen auch.
Als Udo zu seiner ersten Zugabe wieder auf die Bühne kommt, hält es uns nicht mehr auf unseren Plätzen. Wir stehen - die Männer zu beiden Seiten bleiben sitzen. Das macht uns nichts. Wir singen und klatschen.
Die zweite Zugabe war sicher auch von vornherein geplant. Immerhin sind das noch mal ein paar Lieder.Beim “Säufermond” liegt Udo am Ende des Liedes auf dem Laufsteg - passend zum Text -und singt so die letzten Zeilen dieses Liedes.
Es war eine klasse Mucke! Dickes Lob an Udo und seine Mannschaft.
Danke an Geli, die die Karten besorgt, mich im Auto mitgenommen und mit mir gesungen hat.