was sonst noch passiert

25.10.2007 um 20:27 Uhr

Die Bahn streikt.

Das heißt für alle die die Öffentlichen benutzen, man muss sich eine Alternative ausdenken. In Berlin haben wir es ja noch gut, denn hier gibt es die BVG und die streikt hoffentlich niemals gemeinsam mit der Bahn.
So habe ich heute meinen Heimweg über Paris – Rom – Erkner angetreten. Nein, ich wohne nicht in Erkner. (für alle Nicht-Berliner: das heißt, dass man einen ziemlichen Umweg fahren muss)

Ich bin also zuerst U-Bahn gefahren, danach Straßenbahn und auch noch mit dem Bus.
Die U-Bahn war richtig voll, aber es war ja auch Berufsverkehr und da ist das normal. In der Straßenbahn bekam ich sogar einen Platz. *staun* Die junge Frau neben mir zog sich erst mal den Mantel aus und legte den Schal ab .... um nach 2 Stationen die Sachen wieder anzuziehen. (der ganze Aufriss für 2 Stationen)
Dann stieg ein Vater mit seinem kleinen Kind ein und beantwortete ganz geduldig alle „und warum?“ -Fragen. Hinter mir saß ein Mann, der mit irgendjemandem auf italienisch (? - Spanisch war es nicht, dass erkenne ich inzwischen ) ausgiebig und laut telefonierte. Okay, das war dann nichts mit einer ruhigen Fahrt in Richtung Heimat. Das Umsteigen in den Bus verlief ganz Reibungslos. Ich brauchte auch nur 6 Minuten warten. Das Glück habe ich, wenn ich mal Bus fahre, sonst nie. Leider hatte ich nicht daran gedacht, dass man beim Bus ja seine Karte vorzeigen muss und so kramte ich ganz hektisch in meiner Tasche. Als der Bus aber die Türen aufmachte hatte ich die Karte griffbereit und es drängelte sich erst noch eine dicke Frau vor. Ach Egal, denn ich konnte auch hier sitzen.
Aber dann stiegen zwei Junge Männer zu und nahmen hinter mir Platz. Die beiden hatten anscheinend einen Wettbewerb laufen, wer die meisten Blondinen-, oder Ostfriesenwitze erzählen kann. Es ging jedenfalls die ganze Fahrt über „ich hab noch einen“ oder „weißt du noch einen?“ Das schlimmste daran war, dass mir auch gleich noch welche eingefallen sind, die die noch nicht erzählt hatten. *jammer*

Nun denn, in 90 Minuten war ich zu Hause. Hoffentlich ist der Streik bald vorbei, denn normalerweise fahren ich 30 Minuten S-Bahn, bevor ich für 10 Minuten ins Auto steige, mit dem mich Tom vom Bahnhof abholt. *hoff*

Verrückt

Etwas Gutes hat das Ganze: meine Kategorie „mit den Öffentlichen unterwegs“ bekommt mal wieder einen Eintrag.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensoJA schreibt am 25.10.2007 um 20:50 Uhr:Das alles ist nur, damit Du weißt, wie gut Du es ansonsten hast
    .. und morgen hast Du wahrscheinlich noch einmal so eine gute Unterhaltung mit den Öffentlichen.

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