04.08.2008 um 21:49 Uhr
03.08.2008 um 21:06 Uhr
wandern
Heute scheint keine Sonne als wir aufstehen. Heute ist unser letzter Tag und wir wollen noch mal Berge. Wir suchen uns den Naturlehrpfad der in Hohnstein beginnt. Der Weg ist nicht ganz so steil.
Wir klettern hinauf zu einer "Grotte". Es ist schon unheimlich, wenn man dort steht und die Felsen über einem hinaus ragen. Jenni ist am mutigsten, sie klettert am weitesten hinauf. Ihr macht das Klettern auch Spaß.
Wir begegnen vielen anderen Wanderern, die uns alle grüßen. Wir sinnen darüber nach, warum manche „Guten Tag" und manche „Hallo“ sagen. Wir machen daraus ein Sport und nach einiger Zeit können wir ein Schema feststellen, das aber nur bei normalen Wanderern funktioniert. Die Renn-Wanderer sind anscheinend immer aus der Puste, so dass ein „Hallo“ reichen muss.
Nach 1,5 Stunden erreichen wir die Brand-Baude. Draußen sind alle Plätze belegt, so dass wir drinnen einen Tisch suchen. Hier wird auch bedient und der Kellner lächelt uns an. Wir bestellen und brauchen nicht lange warten. Mein Cidre schmeckt aber gar nicht süß ... eher nach Landwein. Da kommt auch schon der Kellner und bringt mir das richtige Glas. Weil ich aber bereits gekostet habe, darf ich nun beide Gläser leeren.
Draußen scheint inzwischen die Sonne und nach dem Essen genießen wir den herrlichen Ausblick von hier oben.
Auf dem Weg zurück zum Auto dauert auch noch mal 40 Minuten – laut Schild.
Hohnstein ist ein schöner Ort. Die Straßen sind schmal, mit kleinen Steinen gepflastert und haben keinen Bürgersteig. Die Straßen gehen steil bergab ins Tal und hier stehen viele schöne Häuschen.
Wir finden unser Auto und fahren nach Hause. Ein letzter Kaffee in der Küche und wir packen ein.
02.08.2008 um 21:06 Uhr
Miniaturen
Wir besuchen "die kleine sächsische Schweiz". Das ist ganz nett, aber nicht dass, was uns für den Tag genügen würde.
Das reicht uns aber nicht und so beschließen wir noch auf den Lilienstein zu wandern. Wieder geht es steil bergauf und wieder sind es viele Stufen. Das macht uns viel Spaß.
Wir sind wieder völlig geschafft und gönnen uns eine kleine Pause bei einem Imbiss.
Oben angkommen haben wir wieder einen Bilderbuchausblick. Wir erkennen die umliegenden Berge wieder, auf denen wir schon herumgelaufen sind.
Stundenlang könnte man hier oben verweilen.
01.08.2008 um 20:44 Uhr
Irrgarten
Nun endlich wollen wir den Irrgarten in Kleinwelka besuchen.
Im eigentlichen Irrgarten geht es immer hin und her. Wir laufen nicht den schnellsten Weg und es macht uns Spaß. Im gekauften Plan schauen wir immer mal wieder ob wir noch die richtige Position ermitteln können. Am Ziel angekommen geht es über eine Brücke zum Abendteuer-Labyrinth. Hier bestehen die Wände nicht nur aus Zaun und Hecke, sondern auch aus Holzzäunen und Holzwänden, zum drüber und durchklettern. Von dort aus geht es noch zum Rätselgarten. Wieder viele Hecken, aber keine langen Wege, sondern Rätselfragen führen uns zum Ziel.

Völlig durchgeschwitzt verlassen wir den Irrgarten und fahren in Richtung Hohnstein. Unterwegs finden wir ein Schild zur „Knochenmühle“ Das ist doch was für uns?! Der Weg ist ganz schmal und führt richtig in den Wald hinein. Ganz unten im Tal ist die Gaststätte. Wir sind nicht die einzigen Gäste in dieser kleinen Gaststube.
Das Essen ist lecker und vor allem die Klöße!!! Das sage ich der Küchenfrau, die gerade im Flur lang läuft.
Die Fahrt aus dem Wald heraus kann ich schon genießen (ganz eng mitten durch den Wald), aber nur weil uns kein Auto entgegen kommt. Wir beschließen nach Hause zu fahren, denn es ist viel zu heiß.
Als wir zu Hause sind ziehen Wolken auf, so dass unser Spaziergang kürzer ausfällt als geplant.
Nach 2 Runden Kartenspiel "Phase 10" läuten wir den Feierabend ein.
31.07.2008 um 20:33 Uhr
Dresden
Dresden – war schon lange geplant.
Mit einer Tageskarte machen wir uns auf den Weg zum Bahnsteig 3. Dieser Bahnsteig ist aber eine Baustelle. Noch 3 Minuten: „wo müssen wir hin?“ Es ist Bahnsteig 2, wo die S-Bahn der Linie S1 fährt und wir stehen richtig. Die Bahnfahrt ist sehr angenehm, denn der Zug ist klimatisiert. Eine Stunde zuckeln wir durch das sächsische Land.
Das ist ein Dresdner Ampelmädchen - ich find es niedlich.
Bei unerträglicher Hitze laufen wir in Richtung Altstadt. Wir sehen die Frauenkirche und ich bin enttäuscht, denn die sieht viel zu neu aus.
Weiter geht es und nun sieht es auch nach Altstadt aus, wie ich sie mir vorgestellt habe.
Unsere Mittagspause verbringen wir auf dem Dach einer Gaststätte. Auf dem Rückweg sehen wir, dass die Gaststätte total klasse eingerichtet ist.
Unser Weg führt uns an den ganzen Sehenswürdigkeiten vorbei, die hier alle auf einem Platze stehen. Vorbei an der Semper-Oper laufen wir zum Zwinger. Vom Rundgang kann man die mit Rasen gestalteten Ornamente sehen. Die Springbrunnen laufen auch, was bei der Hitze sehr angenehm ist. Wir warten das Glockenspiel ab und laufen dann langsam wieder in Richtung Bahnhof.
Im Bahnhof suche ich nach einem Hochwasserzeichen, Tom und ich finden das Zeichen und wir gehen zurück zur Bank, wo Jenni auf uns wartet. Nun ist es gut und wir gehen zum Bahnsteig 18.
30.07.2008 um 20:33 Uhr
Dampfer
Dampferfahren wollten wir auch noch. Das erledigen wir heute. Die Raddampfer auf der Elbe sind schon was Besonderes. Leider heißt es dafür früher aufstehen. Das Wetter ist kühl. Wir brauchen nur 20 Minuten zur Anlegestelle. Als wir unsere Karten gekauft haben, staunen wir nicht schlecht, wie lang die Schlange am Steg schon ist.
Wir bekommen einen schönen Platz und haben eine herrliche Sicht. Der Dampfer fährt am Lilienstein, an der Festung Königstein und an der Bastei vorbei. Wir fahren nur bis Pirna, denn 2 Stunden sind genug und Pirna soll eine schöne Altstadt haben. Heute ist Markttag und Tom gönnt sich eine frische geräucherte Wurst vom Stand. Die Sonne brennt inzwischen wieder auf uns nieder. Also halten wir es nicht lange aus und dampfern bereits um 13:00 Uhr zurück. Elbaufwärts dauert es länger und die 3 Stunden werden mir ganz schön lang.
Wieder zurück gehen wir noch in eine Gaststätte und nun sind wir alle zufrieden.
Auch heute sind wir ziemlich geschafft – vom nix tun.
29.07.2008 um 20:23 Uhr
Festung Königstein, Bastei und Felsenburg
Kurz entschlossen fahren wir heute zur Festung Königstein.
Wieder geht es bergauf. Oben angekommen nehmen wir den Panoramafahrstuhl. Viel zu schnell sind wir oben. Doch das ist nicht schlimm, denn oben hat man einen herrlichen Ausblick – traumhaft. Man kann einmal rund um die Burg laufen. Später erfahren wir, dass das 2000m sind. Es ist kein Wunder, dass die Burg nie eingenommen wurde, denn so weit oben ... und die Aussicht ist super, man kann weit sehen und das Wetter ist toll. Es gibt jede Menge Kanonen und ein Schatzhaus mit einem Fass voller Silbertalern.
Imposant ist auch der Brunnen. 16 Sekunden dauert es, bis das Wasser unten angekommen ist.
Runter laufen wir durch den eigentlichen Eingang. Die Straße ist sehr steil. Hier gibt es eine Seilwinde, mit der die Wagen raufgezogen wurden, weil die Pferde es gar nicht geschafft hätten.
# # #
Weiter geht es zu Bastei, wo wir erst mal ganz feudal essen gehen. Auf der Basteibrücke, darf ich nicht darüber nachdenken, wie hoch es hier ist. Der Ausblick ist wieder herrlich und die Felsen beeindruckend. Von hier oben kann man auch einen Blick auf die Freilichtbühne Rathen werfen.
Hier oben gibt es noch eine alte Felsenburg ... na wenn wir schon mal da sind ...
Die Felsenburg ist wirklich sehenswert. Es geht von einem Felsengipfel zum anderen. Der Weg geht über Treppen aus Stein oder Stahl. Auch die Brücken sind aus Stahl ... (nur nicht runter gucken!) Tom fragt sich, warum hier Leute eine Burg bauten. Später erfuhren wir, dass das ein Raubritternest war. Na das erklärt doch manches.
Erst im Auto lese ich auf der Eintrittskarte: „Besichtigung auf eigene Gefahr“ *gulp*
28.07.2008 um 20:18 Uhr
obere Schleuse
Heute wollten wir es mal etwas ruhiger angehen lassen. Eine Kahnfahrt, das wäre doch mal was. Also los nach Hinterhermsdorf. Mit dem Auto fahren wir bis an den Parkplatz. Wir laufen am Waldrand entlang. Ein Wegweiser sagt: „obere Schleuse 40 Minuten“ *huch* 40 Minuten??? Naja, bei dem Weg, der ganz gemächlich ansteigt, sollte das ja kein Problem sein.
Etwas später weist der Wegweiser bergab. Von nun an ging es über viele Treppenstufen steil bergab. Mit uns laufen noch ganz viele Leute und es geht immer noch bergab. Endlich erreichen wir die Schleusenstation. Der Kassierer fragt uns, warum wir unbedingt Hin- und Rücktour kaufen wollen. Er erklärt uns, dass es am Ende einen sehr schönen Weg nach oben gibt. Also lassen wir uns überreden nur die einfache Fahrt zu nehmen.
Wir stellen uns an und warten auf den Fährmann. Wir fahren mit dem zweiten Schwung und schon beim Einsteigen werden iwr mit lockeren Sprüchen unterhalten. Alle setzen sich auf die rechte Seite, also müssen wir nach links, damit das schiff nicht Schlagseite bekommt. Unterwegs erfahren wir, das wir auf der chechischen Seite sitzen, das der Fluss auch gleichzeitig Grenzfluss ist. Der Fährmann ist wirklich lustig. Er erklärt uns, dass noch Mitte der 60er Jahre hier Holz ins Tal gefößt wurde. Wir erfahren auch, dass wir in der Kernzone des Nationalparks sind und deshalb nichts verändert werden darf.

20 Minuten dauerte die Kahnfahrt. 20 Minuten nette Unterhaltung. Dann wurden wir ausgesetzt und von nun an ging es Stufe für Stufe bergauf. Wollten wir es heute etwas ruhiger angehen? Wieder schwitzen wir und kommen schnaufend oben auf dem Berg an. Von hier aus müssen wir noch 40 Minuten zum Parkplatz laufen.
Weit nach 14:00 sind wir an der Gaststätte angekommen. Tom wünscht sich einen Kesselgulasch und Jenni und ich essen Quarkkeulchen.
Gut erholt haben wir uns dann noch auf den Weg nach Sebnitz gemacht. Die engen Straßen sind so gar nichts für mich. Ob ich mich jemals daran gewöhnen werde?
27.07.2008 um 19:50 Uhr
über Felsen klettern
Morgens werde ich von einem Brummen geweckt. Ein Schleppkahn schippert die Elbe hoch. Es ist der Erste, den ich hier sehe.

Hier in Leupoldishain gibt es ein Felslabyrinth. Das wollen wir heute ansehen.
Wir laufen durch den Wald und finden die Steine auch. Der Irrgarten ist mit Nummern beschrieben, die einen Weg vorgeben sollen, den wir aber nicht finden können, da einige Zahlen schon fehlen. Das macht riesig Spaß. Es geht hoch und runter durch Spalten und über Felsen. Manchmal muss man auch gebückt unter den Steinen durchklettern. Nur bei der 29 bin ich ganz panisch, denn ich habe Angst stecken zu bleiben. Die letzte Runde macht Jenni allein, denn die 2-4 sind mir dann doch zu hastig. Stolz, dreckig und mit einer Schramme am Bein kommt das Kind wieder bei uns an und erzählt, was sie erlebt hat.

Weil der Tag noch lang ist, beschließen wir auf den Pfaffenstein zu wandern. Hoch wandern wir die leichte Steigung. Was daran leicht ist, fragen wir uns allerdings. Es geht über Steine, Stufen und Wurzeln immer bergauf. Völlig erschöpft kommen wir auf der Krone des Pfaffensteines an. Wir genießen die Aussicht, sehen auch die Barbarine und suchen uns dann ein Plätzchen im Gasthaus oben auf dem Berg. Endlich Trinken, wir sind am Verdursten!!
Jenni und ich bestellen uns Nudeln und Tom ein Schnitzel. Als das Essen kommt, staunen wir nicht schlecht, denn das sind Portionen, die man gar nicht allein schaffen kann. Es schmeckt aber super lecker! Wir bekommen sogar die Reste eingepackt.
Zurück nehmen wir den Abstieg durch das Nadelöhr. 381+78 Stufen sind es und ein geübter Wanderer braucht dafür 15 Minuten. Wir aber nicht. Der Abstieg ist steil, aber macht richtig Spaß.
26.07.2008 um 19:40 Uhr
Krippen
Weil die Sonne es so gut mit uns meint, beschließen wir uns heute den Sonnenuhrenpfad anzusehen. Zu Fuß geht es zur Fähre. Der zweite Fährmann nimmt uns auch mit. Herrlich der Fahrtwind. Nach 10 Minuten sind wir ein Stück weiter flussaufwärts auf der anderen Seite der Elbe – in Krippen. Endlich ist es warm und schon stöhnen wir über so eine Hitze. Aber Sonnenuhren zeigen nur bei Sonne die Zeit an.
Das Prospekt in der Hand ... finden wir die Nummer 1 doch nicht. Also beginnen wir mit Nummer 2, die schon mal gar nicht wie eine typische Sonnenuhr aussieht. Wir laufen weiter und finden alle Uhren. Ganz zum Schluss finden wir auch die Nummer 1.
Es ist heiß und sonnig. Das Dorf ist schön. Wir stolpern mitten auf dem Asphalt über eine Metallplatte, welche den Stand des Hochwassers 2002 anzeigt. Tom ist überrascht, denn hier ist weit und breit keine Elbe zu sehen.
Etwas weiter finden wir an einer Hauswand wieder eine Markierung mit den Hochwasserständen. An dieser Stelle müssten wir schon lange schwimmen.
Nun ist es Zeit für einen Imbiss. Wir gehen zum Vereinsheim, welches einen herrlichen Blick auf die Elbe hat. Wir haben alle Hunger und somit ist eine Riesenbratwurst genau das Richtige für Tom und Jenni.
Zurück müssen wir auf die Fähre etwas warten. Noch 20 Minuten – wir sitzen auf einer Bank und genießen die Ruhe. Nach 10 Minuten kommt die Fähre, die noch eine Anlegestelle weiter fährt bevor sie wieder zurück kommt und wir dann mitfahren wollen. Wir steigen schon mal ein und sind ganz erstaunt, dass die nächste Anlegestelle einfach nur auf der anderen Seite des Flusses liegt. Und dafür braucht sie 10 Minuten. Wir fahren also hin und her. Wir finden es schön. Dann geht es endlich zurück nach Bad Schandau. Hier laufen wir durch das Städtchen und Jenni gibt uns ein Eis aus. Die Kellnerin ist erstaunt und will das nächste Mal mitkommen, wenn Jenni bezahlt.
An der Elbe entlang laufen wir nach Hause.
25.07.2008 um 19:34 Uhr
Lichtenhainer Wasserfall und Kuhstall
Eine Atraktion von Bad Schandau ist eine Fahrt mit der Kirnitschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall.
Ein Wasserfall! – Ja, wo ist er denn? Ein Rinnsal an Wasser plätschert vom Felsen herab.
Wir lesen ein Schild, dass nur alle halbe Stunde hier das Wasser wirklich fällt.
Na gut, dann wandern wir eben zuerst zum Kuhstall. Eine kleine Wanderung, die laut Wegweiser nur 25 Minuten dauern soll. Wir hören, wie sich andere Urlauber darüber unterhalten, wie denn die Zeit gemessen wurde – ob das Rentnerminuten sind?
Schnaufend kommen wir Flachländer oben an – das müssen aber sehr rüstige und im Bergwandern geübte Rentner sein.
Jenni erkundet den Kuhstall allein. Sie guckt in alle Ecken und dann gehen wir alle drei die Himmelsleiter hoch. Der Weg durch die Felsspalte ist sehr schmal und eine steile Eisentreppe ohne Geländer führt aufwärts. *amFelsenfestklammer*
Oben haben eine herrliche Aussicht. Die Sonne scheint.
Der Abstieg ist nicht ganz so anstrengend und als wir unten ankommen ist es gerade Zeit für den Wassereinlass am Lichtenhainer Wasserfall. Mit Musik!
Mittag essen wir gleich nebenan. Es gibt Sauerbraten mit Klößen, Rotkohl und Pfefferkuchensoße.
24.07.2008 um 19:27 Uhr
Burg Stolpen
Das Wetter schafft heute noch 30°C nicht. Also fahren wir auf die Burg Stolpen. 3 Türme, die alle bestiegen werden wollen.
Wir sehen eine Küche und ein Bett. Hier wohnte 49 Jahre die Gräfin Cosel ... man kann es kaum glauben.
23.07.2008 um 19:21 Uhr
Der erste Ausblick
Eine Wanderung nach Bad Schandau war heute angesagt. Wir kommen an einem Schild vorbei:
Kurzentschlossen laufen wir den Arbeiterweg entlang.
Wir finden den Aussichtsturm und das Wetter wird besser.
Wie überall im Urlaub, muss man Eintritt bezahlen. Wir haben aber Glück, „die Technik ist kaputt“ und wir dürfen den Ausblick ohne Bezahlung genießen.
Der Fahrstuhl direkt in Bad Schandau ist leider gesperrt, denn er wird saniert, das ist zwar schade, aber wir werden noch ganz oft einen schönen Ausblick von und auf die Berge haben.
Auf dem Rückweg laufen wir die Bad Schandauer Elbpromenade entlang und ich finde es herrlich.
Wir erkunden abends noch die Gegend. Wir laufen den Stufenweg zur Rathmansdorfer Höhe. Ein Weg nur aus Treppenstufen führt uns noch mal auf den Berg, den wir heute morgen schon erklommen haben. Herunter kommen wir auf einem Weg, den wir von unten schon gesehen haben aber nicht hoch gehen wollten.
Völlig erschöpft lassen wir uns auf der Bank vor unserem Häuschen nieder – bis die Wespe kommt.
22.07.2008 um 19:06 Uhr
angekommen
Wir reisen an. Gleich hinter dem Ortseingangsschild geht es steil bergauf und ich muss mich beherrschen nicht zu kreischen. Noch bin ich diese steilen Straßen nicht gewöhnt.
Die Vermieterin fährt mit dem Auto vor zu unserem Ferienhaus .... das nur 300m entfernt ist. Tom parkt genau vor der Tür und wieder ist es so ein knapper Platz - noch 1m weiter vor und das Auto stürzt ab. Tom amüsiert sich über meine Panik.
Aus dem Küchenfenster kann man die Elbe nicht nur sehen, sondern auch die feuchte Luft riechen. *schön* Das ist nun also unser zu Hause für die nächsten 13 Tage. Die Vermieterin zeigt uns alles und dann packen wir aus. Um 15.40 ist es geschafft und wir machen eine erste Pause in der Küche.
Wir trinken Kaffee und anschließend wollen wir uns noch ein bisschen die Gegend ansehen und das Restaurant ausprobieren. Die Katze ist schon mal wieder gucken gekommen. Wir werden sie bestimmt noch öfter sehen.
Dass das Wohnzimmer im 2. Stock ist, findet Jenni komisch. Daran gewöhnen wir uns aber ganz schnell.
Im Dachgeschoss sind 2 Zimmer mit jeweils 2 Betten, Jenni kann sich also aussuchen, wo sie schlafen möchte.
Die Gaststätte gleich um die Ecke ist sehr schön und sauber. Tom genießt sein erstes Bier hier - ein Feldschlösschen. Jenni und Tom sind sehr zufrieden mit ihrem Essen. Das Dressing auf Jennis Salat ist wirklich lecker köstlich.
22.07.2008 um 12:46 Uhr
Wir fahren nach Sachsen
Gleich morgens geht der Tag gut los: Jenni ist schlecht. Das kennen wir doch. Immer wenn wir wegfahren wollen, dann ist das Kind erst mal krank.
Nun gut, wir wollen ja erst um 11 Uhr fahren, bis dahin kann sie sich ja erholen.
Alles ist gut, als wir um kurz vor elf starten. Wir haben vorsichtshalber noch Kamillen- und Fencheltee bei der Nachbarin geschnorrt und Zwieback haben wir auch eingepackt.
Also um kurz vor 11 geht es auf in Richtung Autobahn. Auf dem Zubringer tummeln sich die Autos, aber alle wollen stadteinwärts und wir haben freie Fahrt.
Um 11:32 verlassen wir den Ring und fahren in Richtung Dresden. Noch ist das Wetter grau in grau, aber Mitte der Woche soll es schön werden und darauf freue ich mich schon.
Um 12:46 erreichen wir Sachsen und langsam sieht es auch schon nach Urlaub aus. *jippie*

