was sonst noch passiert

30.01.2009 um 16:28 Uhr

Urlaub?

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute morgen im Büro wurde ich gefragt:

"und was machst du nächste Woche?"

"ICH???? WIESO???"

"Na, wenn du Urlaub hast? Habt ihr euch was vorgenommen?"

"ähmm, ich habe Urlaub?"

Urlaubsplan auf und gucken ... tatsächlich, ich habe Urlaub.

"Ich weiß nicht so genau. ... Ausschlafen?!!"

26.04.2007 um 21:47 Uhr

ich mach das, wenn ihr mich lasst.

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute länger gearbeitet. Ich muss die Minusminuten, die ich gestern gemacht habe, wieder rausarbeiten.

Heute morgen dachte ich, ich platze. Nun bin ich schon 2 Monate in dieser Abteilung und da will mir doch Frau MH heute die Arbeit einteilen. Ich soll ihr zuarbeiten. Ohh man, so was kann ich leiden immer nur Häppchenweise *grrrr* Dann kommt sie und frag, ob ich schon was fertig habe. Hatte ich. Und zwar die Hälfte. Ob das nun viel oder wenig ist, kann ich nicht sagen, denn so halbe Arbeiten hab ich noch nicht gemacht. Jedenfalls hat sie mir wohl angesehen, dass ich das unmöglich fand. Sie fragte mich dann noch, wie ich es denn machen möchte. Ich hab ihr dann erklärt, dass ich die Arbeit schon ein paar Wochen (vier, glaub ich) allein gemacht hab und heute auch so machen möchte. Jedenfalls hat sie später gesagt, dass ich sie überredet hätte und hat mir die Unterlagen in die Hand gedrückt. Besser war es auch. Ich war froh und hatte die Sache in einer Stunde erledigt. Nachmittags hat sie mir dann noch was Neues erklärt. Das ist überhaupt nicht schwer, das kann ich auch allein – wenn sie mich lassen. Mal sehen, wie das morgen läuft.

Eigentlich wollte ich ja erzählen, dass ich heute viel gelernt habe.

Fröhlich 

Bin ja gespannt, wie viel ich morgen davon noch weiß.

Fröhlich

19.04.2007 um 21:48 Uhr

Arbeit

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute hatte ich endlich mal richtig zu tun. Ich hab ja die Arbeit auch (nicht nur) mit dem Gedanken gewechselt, mal weniger Stress zu haben, das für meinen Blutdruck sicher gut sein sollte. Meinem Blutdruck geht es auch Bestens. Aber die Arbeit war ... na ja, wie soll man es sagen ... nicht wirklich fordernd. Heute hab ich mir um 15:00 noch mal andere Arbeit geholt und es fast nicht geschafft. Aber ich konnte mich mal wieder richtig austoben. Und dann kam noch ein Anruf so kurz vorm Gehen, der es in sich hatte. Und so war ich dann zu spät beim vereinbarten Treffpunkt. Aber meine Familie hat auf mich gewartet.

26.03.2007 um 20:44 Uhr

nur Geschrei

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Mein jetziger Chef war heute den ersten Tag aus dem Urlaub wieder da. Er war plötzlich im Büro. Ich hab nicht gemerkt, dass er gekommen ist. Kein lautes oder persönliches „Hallo“ – ist das richtig, wenn man Chef ist? Ob ich gerade auf dem Klo war, als er ins Büro gekommen ist? Nun, ich bin die Neue, ich hab noch nicht den Überblick über die Gepflogenheiten in dieser Gruppe.

Was mir aber auffällt, ich bin gelassener, was meine Arbeit an geht. Hoffentlich wird mir das nicht zu langweilig. Ach, da kann ich ja noch was erzählen. Da ist mir doch heute ein Fehler unterlaufen. (Immerhin ist das ja schon mein 9. Arbeitstag in der neuen Gruppe.) Und ich renn also um zu fragen, wie ich das wieder hinkriege. Lass mir das erklären und bereite die Belege zur Bereinigung vor. Keine 5 Minuten später muss ich freigeben, was eine andere Kollegin gemacht hat (die ist schon viele Jahre dabei) und die hat den gleichen Fehler gemacht. Also gleich noch mal einen Beleg gefertigt. Ich weiß ja nun wie das geht. *puh* also: alles halb so wild.

20.03.2007 um 20:25 Uhr

ich lerne das

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute hab ich nun einen weiteren Arbeitstag in der neuen Gruppe hinter mir. Es ist schon zum heulen, wenn man lange einer von denen war, die das Sagen hatten und nun wieder Befehlsempfänger ist (okay, ich geb ja zu, ich hab mir das selbst ausgesucht). Es ist auch nicht einfach, wenn man die Arbeit in Häppchen erklärt bekommt. Donnerstag hat man mir eine für mich neue Sache erklärt. Zuerst hat sie mittendrin angefangen: „dann machen wir so und hier so“ und als ich denn fragte was das überhaupt ist, bekam ich schon einen komischen blick zugeworfen. Na gut, vielleicht ist die Frage wirklich blöd?

Heute hab ich dann erfahren, dass ich dazu noch was ausdrucken muss und dann soll das auch nochgespeichert werden, an einer Stelle wo ich noch gar keinen Zugriff habe. Wütend
Ach und nach einer Stunde wurde mir noch mitgeteilt, dass ich das auch in Zukunft unterschreiben muss. *ach so?* Auf die Frage, ob ich die Sachen der letzten drei Tage noch nachträglich unterschreiben soll, bekam ich die Antwort: „ach, das geht schon so“ Sonstige Warum soll ich das unterschreiben, wenn das auch so geht? Egal, ich werde das schon lernen.

Und dann hatte ich Freitag noch mal so eine super Erklärung. „hier haben sie die Kennung, melden sie sich mal an.“ Ja wo denn bitte? Ich bekam dann einen Link per Mail. Die Anmeldung klappte nicht und die Fehlermeldung beinhaltete keine Erklärung, was denn falsch gewesen wäre. Da stand nur, ich solle den Fehler beheben. Eine halbe Stunde später kam dann die Info, das ist zwar ein Fehler, aber es geht trotzdem. Soso. Heute nun sollte ich damit arbeiten. Und wieder die gleiche Art zu erklären: „dann machen sie mal hier und mal da und wenn das nicht geht, dann kann man noch hier gucken.“ Hey, können die nicht mal zum Beispiel mit einer Erklärung anfagen „Das hier sind die roten und blauen Erbsen, die müssen sortiert werden nach Größe und Farbe.“ Da weiß ich dann, was ich mit den Teilen zu machen habe.

Ich war dann noch kurz in einer anderen Abteilung, wo ich vorher schon eine Woche zur Ausbildung war und ich die Leute von früher kenne. Da gleich noch ein Schwätzchen gehalten (brauchte mal ne Auszeit), nebenbei was abgeholt und weggebracht. Nicht, dass hier einer denkt, ich hätte nicht gearbeitet. *kicher* Ja, da geht es schon etwas lockerer zu. *neid* Ich bin ja noch neu, vielleicht wird das ja noch.

So nun genug gemault.

14.03.2007 um 21:09 Uhr

richtig gearbeitet

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Leute! Ich durfte heute endlich mal was richtiges machen. Wie schon erzählt, bin ich ja seit Anfang Februar in der neuen Abteilung. Bisher habe ich ganz viel gelernt, auch wenn ich das meiste davon angeblich nicht brauchen werde. Das hat man mir jedenfalls schon gesagt. Gestern Nachmittag war ich schon mal in meiner neuen Gruppe eingesetzt und durfte ein paar Belege erfassen. Okay, das ist sicher keine große Leistung, aber ich war froh, etwas Sinnvolles gemacht zu haben. Zuerst musste ich Zahlen (von Hand – wie vorsintflutlich *kopfschüttel*) in eine Tabelle schreiben. Weil der Chef, der die Liste eigentlich haben wollte, aber noch nicht wieder da war, hat mir eine Kollegin gezeigt, wie man diese Liste bucht. Warum hab ich das in eine Liste geschrieben, wenn ich das danach doch in den Rechner klimpern muss? Warum kann ich das nicht anhand der Belege machen, die ich hatte um die Liste zu füllen? Okay, ich bin neu, ich überblicke die ganze Geschichte noch nicht, also mach ich das, was man mir sagt.

Heute bekam ich wieder diese Belege mit der Aufgabe, die Nummern in die Liste (handschriftlich) einzutragen und dann dem Chef zu geben. Okay? Als ich fertig bin, geh ich also mit den ausgefüllten Zetteln zum Chef und statt er mir die Listen abnimmt, krieg ich ein süffisantes Grinsen und die Frage, ob ich das nicht gestern schon gemacht hätte. Ja, schon, aber ich sollte das ja dem Chef geben. Mit dem gleichen süffisanten Grinsen überlässt er mir also die Arbeit, die er eigentlich machen wollte oder sollte. Und schon kann ich den pünktlichen Feierabend vergessen.

Als ich schon in Hut und Mantel stehe, ruft mich der Chef zu sich. Brav geh ich hin und er erzählt mir, dass ich diese und nächste Woche dort eingesetzt werde, wo ich gebraucht werde weil er Urlaub hat und wenn er dann übernächste Woche wieder da ist, dann machen „wir“ mal einen richtigen Ausbildungsplan. Oh, ja, das fänd ich gut.

Nun bin ich ja mal gespannt.

14.03.2007 um 20:10 Uhr

wie gefällt mir die neue Arbeit?

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute morgen hab ich ehemalige Kolleginnen von mir getroffen. Jede hat mich gefragt, wie es mir gefällt in der neuen Abteilung. Ist das eine Floskel, weil man das nun mal so fragt? Oder wollen die das wirklich wissen? Sag ich die Wahrheit oder sag ich was Nettes oder wollen sie Gejammer hören?

Zuerst mal sag ich noch die Wahrheit, dass ich das noch gar nicht einschätzen kann. Ich bin ja noch gar nicht richtig da gewesen. Was ich sagen kann, ist dass es nette und weniger nette Mitarbeiter gibt. Wobei man sich da auch sehr irren kann. Ich hatte mal eine Kollegin, die hat immer ein Maulgesicht aufgesetzt. Aber wenn man mit der einmal einen richtig gefeiert hatte, war die ein Kumpel, wie es sie selten gibt. Aber zurück zu meinem jetzigen Problem: Was wollen die Anderen hören?

Sag ich das es mir gut geht, wäre das gelogen, denn noch fühle ich mich nicht wohl. Ich kenn die Arbeit nicht, die Kolleginnen nicht und ich kann mit dem Chef noch gar nichts anfangen. Anderseits, wenn ich nur Gutes erzähle, denken die alten Kolleginnen nicht, ich hätte sie im Stich gelassen und mir eine bessere Arbeit gesucht?

Fange ich an zu jammern, das wollen meine alten Kolleginnen doch auch nicht hören, oder? Dann hätten sie zwar das Gefühl, dass sie froh sein können, dass es ihnen nicht so geht, aber würden sie dann nicht denken, ich wäre zu empfindlich? Vielleicht bin ich das ja auch?

Also bleib ich dabei und sage das, was mir gerade durch den Kopf geht.

09.03.2007 um 20:42 Uhr

think positiv

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Und heute mal wieder eine Meldung aus der Reihe: „Erstens anders als man denkt“.

Da geh ich heute nach der Arbeit noch mal schnell zu meinem Platz um meine Tasse und meine Wasserflasche für das Wochenende zu parken, da meint mein neuer Gruppenleiter zu mir, dass die nächste Woche nun die letzte Woche der Ausbildung für mich ist. *gulp* „Ach,“ sag ich, „ein Glück, dass sie mir das sagen. Ich hab gerade erst noch mit meinen Mitstreitern was anderes besprochen.“ Etwas komisch muss ich wohl doch geguckt haben, denn er fühlte sich doch verpflichtet mir zu sagen, dass ich doch gebraucht werde. *ahhh, ja Wütend*

Nun bin ich am überlegen, ob ich dass toll finde oder nicht. Einerseits, wollte ich doch auch gern die anderen beiden Gruppen noch kennen lernen. Wissen kann nicht schaden und auch die Kolleginnen zu kennen, ist immer von Vorteil. Andererseits ist das was ich da lernen würde für meine neue Aufgabe nicht wirklich wichtig. Ich hatte mich doch aber darauf gefreut die Rückstände, die die dort leider haben, aktiv mit wegzuarbeiten oder wenigstens etwas aufzuholen. Tja, was nich is is nich, nicht wahr?

So muss ich mich nun langsam positiv darauf einstimmen, dass ich nur noch nächste Woche an dem Ausbildungsdurchlauf teilnehmen kann. Mist, das ist doch schon wieder negativ. Traurig Also, ich freue mich darauf, dass ich die beiden Gruppen, die doch nur ähnliche Arbeit machen, wie die die ich schon kenne, nun nicht mehr auf mich einwirken lassen muss. Stattdessen darf ich nun endlich auf meinen neuen Arbeitsplatz (in meine Ziellandschaft – was für ein Begriff?!) und endlich dort arbeiten und endlich meine neuen Kolleginnen kennen lernen. Hört sich das besser an?

Eine Woche hab ich ja noch, diesen Satz zu verinnerlichen.

08.03.2007 um 21:00 Uhr

und wieder eine Woche vorbei

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Von meinem Durchlauf durch die Gruppen meiner neuen Abteilung ist nun schon die vierte Woche von sieben vorbei. Diese Woche war ich bei Kollegen, die ich schon lange kenne. Nun endlich konnte ich mal richtig lange gucken, was die so den ganzen Tag machen. Die Kolleginnen sind alle ganz nett und auch lustig und so ergab ich so manches Wortgeplänkel.

Das ging schon damit los, dass wenn einer genießt hat, Moni manchmal rief: „Füße hoch, die Welle kommt“.
Jedes Wort was man sagt muss wohl überlegt sein, sonst wird es in einen Spaß umgemünzt.
Als ich erwähnte, dass mir eine bestimmte Arbeit Spaß machen würde, wurde das sofort laut verkündet und schon hatte ich die dreifache Menge auf dem Tisch. Okay, ich geb zu, es macht mir wirklich Spaß und so hab ich die Dinger auch angenommen.
Später wurde Moni getadelt, dass sie schlechten Einfluss auf mich hätte, weil ich so viele Widerworte gehabt hätte.

Morgen ist mein letzter Tag in dieser Gruppe, bevor es nächste Woche wieder eine Vortragsreihe gibt. 

01.03.2007 um 19:47 Uhr

Mittagessen mit Chef von Tajanus

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute war ich mit Tajanus zum Mittagessen verabredet. Überpünktlich war ich da um sie abzuholen. Ihr Chef (ein lustiger nicht ganz so schlanker Mann) stand gerade bei ihr und fragte ob er mitkommen dürfte, denn er hätte noch nicht gefrühstückt. Nun, das ist schon bedenklich um halb 12. Und gleich hat er die Führung der Unterhaltung übernommen. Führungskraft eben! Nun ja, wir unterhalten uns also mit ihm und er fragt mich, ob ich die Steigerungsform von „imposant“ kenne. Mir rutscht gleich die passende Antwort „im Hintern Steine...“ oups, denke ich, das war unpassend, denn das ist ja ein Chef. Ich schlucke den Rest der Antwort runter und gucke ihn an. Aber er reagiert genau so wie ich das gehofft habe und lacht sich halb kaputt, denn ... Tajanus kannte diese Frage nicht.

Puh, meine rausgerutschte Antwort bringt mir also keine Nachteile.

Nach dem Essen gehe ich ganz selbstverständlich zur Treppe und halte den Beiden die Tür auf. Immerhin arbeite ich im dritten Stock und man bewegt sich ja sowieso zu wenig. Da bekomme ich einen ungläubigen Blick und höre das Wort: „TREPPE???“ „Ja“ war meine Antwort, als ob das ein ganz normaler Vorgang ist. Und so fügt sich der Chef von Tajanus in sein Schicksal und steigt mit uns die Treppen hoch. Aber ganz langsam gehen wir hoch, denn es soll ja keiner aus der Puste kommen. Tja, so ist das bei uns.  

26.02.2007 um 19:07 Uhr

tippel

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Nun ist die dritte Woche meiner Ausbildung angebrochen. Als eine von Dreien bin ich heute in eine für uns neue Gruppe gekommen. Die Kollegin, die uns ihre Arbeit näher bringen soll, war zuerst ziemlich kurz angebunden. Ich hatte schon Befürchtungen, dass sie gar nicht so erbaut war, uns alle drei zu bequatschen. Später hat sie dann mit uns gelacht und dann hat es auch wieder richtig Spaß gemacht an praktischen Beispielen zu lernen. So war es dann auch, dass ich (die als einzige von den Dreien schon die Berechtigungen habe) schon mal ein paar einfache Dinge selbst machen durfte.

Fröhlich 

23.02.2007 um 20:02 Uhr

erste Woche Ausbildung

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich heute meinen letzten Tag bei einer ganz lieben Kollegin hinter mich gebracht, bevor es in die nächste Abteilung zur weiteren Ausbildung geht. Heute war es auch nicht ganz so stressig und daher war doch das eine und andere private Gespräch möglich. Ach ja, auch wenn diese ganz spezielle Arbeit nicht das Richtige für mich wäre, hat es mir doch sehr viel Spaß gemacht.

Einen „Wissenscheck“ mussten wir Neuen heute auch hinter uns bringen. Einige meiner Mitstreiterinnen hatten sich wirklich Sorgen gemacht, was denn so alles in diesem Test Thema sein würde und waren ganz zappelig. Ich dachte, dass da ganz viel geschäftspolitisches Zeug gefragt werden würde, aber nein, es waren wirklich praxisorientierte Fragen. Hach, was waren wir froh, als wir diesen „Wissenscheck" hinter uns gebracht hatten.

Vielen Dank an Tina, die sich viel Mühe mit mir gegeben hat.

06.02.2007 um 22:36 Uhr

ein langer Tag

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Obwohl ich diese Woche eigentlich Urlaub hätte, habe ich mich bereit erklärt, doch an einem Workshop in Hannover teilzunehmen. Daher hieß es aufstehen wie immer. Ganz aufgeregt war ich, denn ich bin noch nie allein mit der Bahn gefahren. Sicher sollte man (oder Frau) als Erwachsener damit kein Problem haben, schließlich kann man ja lesen. Über eine Stunde war ich unterwegs, bevor ich überhaupt in den ICE eingestiegen bin. So ganz allein bin ich ja dann doch nicht hingefahren, denn ein Kollege stieg später noch zu. Wir hatten Platzreservierungen, daher war es auch kein Problem mich zu finden. Auf der Hinfahrt haben wir noch schnell das Papier besprochen, welches wir vorab schon bekommen hatten.

Die Zeit des Workshops ging ziemlich schnell vorbei. Wir waren 8 Leute davon zwei Frauen. Und wie das so ist, jeder hat zu den Themen eine andere Sichtweise und daher andere Ansprüche. Verwundert hat mich, dass die Veranstalter gleich mit den Problemen angefangen haben, anstatt erst einmal zu fragen, ob das Skript denn verständlich gewesen ist und ob es noch Fragen dazu geben würde. Vielleicht sollte ich das mal dort anmerken. Natürlich hatten wir Fragen, die haben wir dann am Ende noch gestellt. Trotzdem war es sehr informativ und, wie ich denke, auch sehr produktiv. Klar, was sollte ich auch anders schreiben, schließlich will ich da ja nicht umsonst gesessen haben.

Für den Heimweg hatten wir eine Fahrkarte um 18:31 Uhr. Da wir schon etwas früher am Bahnhof waren als gedacht, mussten wir uns noch eine Stunde Zeit vertreiben, denn eine Umbuchung unseres Tickets war nicht erlaubt. Also sind wir noch durch Hannover gelaufen. Eigentlich haben wir eine Altstadt gesucht, aber sind scheinbar falsch abgebogen und haben somit nur die Fußgängerzone erwischt. Auf der Suche nach einer netten kleinen Gaststätte, sind wir dann bei einer Fastfootkette eingekehrt. Ein kleiner Salat sollte mein Abendbrot sein.

Die Rückfahrt ging auch ganz reibungslos, wir hatten ca. 13 Minuten Verspätung. Für uns kein Problem, denn wir brauchten keinen Anschluss. Die S-Bahn fährt um diese Zeit noch alle 10 Minuten in meine Richtung. Nach fast 15 Stunden war ich dann wieder zu Hause. Und völlig geschafft.

02.02.2007 um 21:55 Uhr

Abschiedsfeier

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute Nachmittag habe ich mich mit meinen ehemaligen Kolleginnen getroffen. Eigentlich wollten wir zu zehnt beim Italiener treffen, aber zwei von uns haben sich krank gemeldet. Nun zu acht waren wir auch noch eine ganz lustige Runde. Blöderweise hatte ich auf Arbeit ordentlich Mittag gegessen und hatte somit keinen Hunger. Ein kleiner Salat sollte es aber doch noch sein. Und der war auch gut. Und eine Bedienung hatten wir, die war klasse! Obwohl wir alle durcheinander geredet haben und jeder noch ein extra Wunsch hatte und dann noch mal umgewünscht werden sollte, hat sie alles auf die Reihe bekommen. Und nett war sie nebenbei auch noch.

Meine Kolleginnen haben mir ein Abschiedsgeschenk gemacht. Sie haben mir Paket gepackt,
mit einer Tüte Gummibärchen – weil wir die immer alle gerne essen,
und einer Packung Rennie – weil das Essen in der Kantine einfach übel ist,
und einer Packung Reiswaffeln, weil ich die immer angeboten habe, wenn jemand Hunger hatte (obwohl die nie einer haben wollte *grins*),
und ein mal Merci – warum nur? Fröhlich
und einem Pokal – für mich, von dem Chaotenteam,
und einer ganz süßen Karte, die sagt, dass ich das schon schaffen werde, und mit einem sehr treffendem Gedicht.

Meine Güte, damit hab ich ja gar nicht gerechnet, dass die so was machen – für mich *gerührtsein*

Nach dem Essen haben wir noch eine ganze Weile rumgealbert und gequatscht. Als wir dann bezahlen durften, habe ich der Kellnerin gesagt, dass wir sie ganz nett fanden. Sie hat sich bedankt und ich hab gefragt, ob wir das auch Ihrem Chef noch sagen sollen, der auch gerade da rumlief. Und das haben wir doch glatt noch gemacht. *kicher* Der fand uns bestimmt ziemlich albern. Jedenfalls hat sie ordentlich Trinkgeld von uns bekommen.

Den Heimweg habe ich mit Christel angetreten, die mich sogar noch von der S-Bahn nach Hause gefahren hat.

01.02.2007 um 19:30 Uhr

Ich lebe noch

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Mein erster Tag war total stressig. Zuerst mal in meine alte Abteilung, meinen Rollcontainer geschnappt, nebenbei noch viele Fragen beantwortet, und ab nach oben in die zweite Etage. Mit dem Rolli gleich noch mal verlaufen (oder verschoben, das Ding ist ziemlich schwer – trotz der Rollen). Puh, ganz verschwitzt bin ich angekommen. „Hallo, da bin ich, was soll ich machen?“. War dann meine Frage. „Ach, der Chef ist noch nicht da, da müssen wir noch warten, die Listen sind noch nicht eingespielt.“ bekam ich als Antwort. Okay, ich hab unten noch was zu tun, ich geh mal noch mal schnell.
Als ich nach einer viertel Stunde wieder oben war, ist der Chef immer noch nicht da. Die Kollegin, die mir die Arbeit geben soll, erlaubt mir noch mal runter zu gehen, weil sie gar nicht weiß, was sie sonst mit mir anfangen soll. Aber dann ist er da und ich darf eine Liste reißen und sortieren. Die Arbeit ist war nicht gerade anspruchsvoll, aber man kann sich mit den ellenlangen Nummern vertraut machen.
Morgen noch mal diese Listen, denke ich und dann hab ich erst mal eine Woche Urlaub. Hier sind nämlich Ferien.

31.01.2007 um 19:24 Uhr

Heul, schluchs und Gezeter

von: GEF   Kategorie: Frondienst

nun ist er vorbei mein letzter Arbeitstag in der alten Abteilung. Ich war heute bei meinem neuen Chef und der hat mich doch echt 1,5 Stunden vollgelabert. Er hat mir all so Zeugs erzählt, wie wichtig er und seine Abteilung doch ist. Dass sein Vorgänger damals alles falsch gemacht hat. Und wie toll er doch alles jetzt organisiert hat. *würg* Ganz hibbelig saß ich da und dachte, warum erzählt er mir das alles? Das muss doch nicht sein. Das kann er mir doch erzählen, wenn ich richtig (ab morgen) da bin.

Ach und dann noch die Frage nach dem Urlaub. „Also, in den Sommerferien geht gar nichts mehr.“ So beginnt er das Gespräch. Wie bitte? Ich glaub ich hab mich verhört. Ich sage ihm, dass das so ja nicht sein kann, denn immerhin ist meine Tochter noch schulpflichtig. Na ja, wir gucken also in die Tabelle und siehe da, die erste Ferienwoche ist ja noch frei (gut, denn die Woche wäre meine erste Urlaubswoche) Ich frage, warum denn eine Kollegin vier Wochen in den Sommerferien bekommt und ich nun Pech haben soll, ob man denn nicht mit der Kollegin noch mal reden könnte ... Na, die hätte ja sogar zwei Kinder. ... Ach denke ich, wenn man zwei Kinder hat, stehen einem vier Wochen zu und wenn man nur eins hat, dann gar keiner. Bleib locker sag ich mir selbst, mal sehen was da noch kommt. Er guckt und erzählt und macht da in seinem Plan rum und es stellt sich raus, dass da ein Urlaub falsch eingetragen ist und so bekomme ich meinen Urlaub genau so, wie ich ihn gewünscht hatte. *puh* Glück gehabt, kein Ärger wegen der Urlaubsplanung.

Zurück auf meinem alten Arbeitsplatz:
Als ich dann die letzten Sachen geordnet hatte, fällt mir ein klitzekleines Kärtchen in die Hände. Meine Kollegin Biene hat mir eine Abschiedskarte hingelegt. Sie wird mich vermissen, hat sie geschrieben – und schon hab ich Tränen in den Augen. Ja, ich werde sie auch vermissen. Am Freitag treffen wir uns noch mal zu einem Abschiedsessen.

Völlig aus dem Gleichgewicht bin ich jetzt und total aufgeregt. Morgen muss ich meine Kolleginnen verlassen, meine Sachen schnappen und nach oben rollen. Und wer weiß, wie die da alle sind?

Ich schreib das hier, damit ich mich in ein paar Wochen - hoffentlich - darüber totlachen kann.
Tom sagt, ich mach immer so viel Stress. Tja, wenn das so ist?

17.01.2007 um 21:45 Uhr

Wieder mal Arbeit.

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute hat sich eine Kollegin mal wieder bei mir ausgekotzt, dass die Kolleginnen immer zu ihr kommen und sie fragen. Tja, eigentlich ist das mein Job, da ich aber in zwei Wochen die Gruppe verlassen werde, kriegen die nun die Panik und haben sich ein anderes Auskunftstier gesucht. Nur dass sie dafür nicht bezahlt wird.

******

Ach, da hab ich heute auch wieder was „nettes“ erlebt. Ich mach eine Fehlermeldung, dass was nicht so geht, wie es veröffentlicht wurde. Ich rufe also in der Abteilung an und erkläre das. Da sagt mir die Frau am anderen Ende der Leitung, dass das kein Fehler ist, dass das bei diesem Modell immer so ist.

Aha!

Ich ruf also die anderen Leute an, die für die Veröffentlichungen verantwortlich sind, da sagen die mir, dass das was die andere gesagt hat, gar nicht stimmen kann und das solle sie mir mal schriftlich bestätigen.

Was, ich??? Ich hab einen Fehler gemeldet. Ich doofes Ding, habe gedacht, dass man in unserem Hause Wert auf Qualität legt. Und offensichtliche Fehler schnell behoben werden sollten. Ich soll nun die mangelnde Zusammenarbeit zweier Abteilungen wieder ins Lot kriegen? Wer bin ich denn??? So ganz nebenbei erfahre ich, dass der Internetauftritt von noch einer dritten Abteilung zu regeln ist.

Wütend

Darüber muss ich erst mal einen Runde schlafen, wie ich das gerade biege.

16.01.2007 um 20:51 Uhr

Büroumzug

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Da kamen heute viele wichtige Leute durch das Büro. Ich gucke so aus dem Augenwinkel, wie sich die vielen Leute vor meinem Schreibtisch aufbauen und mich erwartungsvoll anstarren. Ich sag: “Wollen sie schon wieder meine Schränke haben?“ Huch, ich guck genauer hin, da sind auch die Herrschaften dabei, die für Umzüge und Büromöbel zuständig sind. Die Bemerkung, dass es meine Schränke sind, haben sie aber einfach überhört. Sind ja nicht meine. Ich werde gefragt, wie viel Umzugskartons wir denn brauchen. Keine Ahnung, da hätte man mich doch vorher mal fragen sollen, dass ich mir das mal hätte ansehen können. So hab ich entschieden, dass wir nur wenige Kartons brauchen.

Einer der Herren grinst mich an und meint, sie ziehen doch nicht mit, oder? Sie haben doch einen neuen Arbeitsplatz. „Ähmm, ja.“ Das war mir schon unangenehm, aber was wahr ist, ist wahr. Ich werde diesen Umzug nicht miterleben. Nun, ich werde so gut es geht Vorarbeit leisten.

11.01.2007 um 19:24 Uhr

Absolut stressiger Tag.

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Und mitten im arbeiten kriege ich eine Fehlermeldung, dass man mir den Zugriff verweigert. Hää? Den ganzen Vormittag kann ich ohne Probleme auf alle Ordner zugreifen und plötzlich nicht mehr? Ich denke, ach du liebes bisschen, wer hat denn da wieder nicht nachgedacht und einfach was beschränkt? Ich frage im Büro und im Nebenbüro keiner hat mehr Zugriff auf unsere Dateien. Wenigstens liegt es dann nicht an mir. Ich hab gleich mal eine Fehlermeldung abgesetzt und hoffe dass es bis morgen bereinigt ist. Aber in diesen Situationen kann man mal sehen, wie abhängig man doch von so manchen Arbeitsmitteln ist. Ich wollte dann die Eingaben selber schreiben, denn die Makros, die wir üblicherweise benutzen, waren dort, wo ich nun nicht mehr ran kam, gespeichert. Es ist auch ganz klar, dass man genau weiß, wie die Eingaben zu machen sind – aber es war als hätte ich einen Knoten in den Fingern. Ich hab getippt wie ein Anfänger.

10.01.2007 um 19:25 Uhr

es könnte ja sein, dass jemand zuhört

von: GEF   Kategorie: Frondienst

Heute schon wieder meine ehemalige Klassenkameradin getroffen. Wir haben wieder viel gelacht. Irgendwann hab ich dann gesagt: „bitte keine Namen, man weiß ja nie wer zuhört“. Da hat sie mir zugestimmt. Auch wenn man keine Namen benutzt, kann doch mancheiner aus dem Inhalt auf die beteiligten Personen schließen. Genau wie ich vor ein paar Wochen, als ich in der Straßenbahn saß. Hinter mir saßen zwei Frauen und bei deren Gesprächsthemen hätte ich gut mitreden können, denn sie waren meine Kolleginnen. Wir arbeiten zwar nicht in der gleichen Abteilung, aber doch in der gleichen Firma.