phantasien
Stimmung: gut
Musik: 3FM
Den Kindern heute zuzuhören hat mich nachdenklich gemacht. Sie haben noch Träume und Phantasien und leben ab und an in ihrer eigenen Welt. Sie werden dafür jedoch nicht schief angeguckt, sondern man freut sich über soviel rege Phantasie. Zum Beispiel dann, wenn sie sich vorstellen auf Schatzsuche zu gehen, oder als Prinzessin auf einem Schloss zu leben. Dann werden alltägliche Gegenstände zu Schwertern und Kanonen, zu Drachen und stolzen Pferden. Doch wann kommt der Punkt an dem sich alles verändert? Ab dem man nur noch milde belächelt wird, weil man sich die Träumereien und die eigene Phantasiewelt erhalten hat? Wer entscheidet darüber ob es angemessen ist sich als Mitzwanziger aufwärts noch an solchen Träumen zu erfreuen? Ja, ich bin 23, aber ich tue das immer noch. Ich brauche das um abzuschalten und ab und zu für ein paar Momente den stressigen Alltag zu vergessen, auszublenden. Es tut mir gut mir einen imaginären Menschen zu schaffen, mit dem ich durch die Welt reise und mit dem ich schöne Dinge erlebe. Und der mich in meine Phantasie entführt um spannende Abenteuer zu erleben. Dinge, die ich vielleicht im realen Leben niemals erleben werde. Und wenn dieser imaginäre Mensch eine Person ist, die mich im realen Leben verzaubert hat, von der ich aber weiß das ich sie vermutlich niemals kennenlerne, dann sei das so. Ich möchte diese Fähigkeit nie verlieren und die Menschen die mich dafür nur belächeln, die wissen überhaupt nicht, was sie verpassen.


uNd vielleicht geht ja doch der eine oder andere Traum davon in Erfüllung irgendwann.
Liebe Grüsse