Dinge, die hilflos machen, die keiner heilen und messen und aufschreiben und erzählen kann.
Man, ha (!), ICH, ich, ich, ja ICH stehe hier und möchte etwas sagen und ich fühle mich schuldig und kann mich nicht verteidigen und es ist doch so schreiend ungerecht und mir möchten die Tränen kommen vor hilfloser Wut und ich möchte herausschreien, UNRECHT; UNRECHT; UNRECHT und es kommt nix, es kommt dieses erdrückende Grunzen, dieses würgende, peinliche Geräusch, direkt aus meiner Kehle, das nix sagt, das den Schrei ersetzt, das Umstehende zum Hin- und wieder Wegschauen, zum Kopfschütteln bewegt, zum Schulterzucken, denn da ist nichts zu sehen, nur dieses grauenvolle Elend in mir drin, das seine Fühler und Tentakel tief in mir verwurzelt und verschlungen hat, das Grauen, das mir sagt, der Täter bin ich, nenn mir meine Schuld und ich nehme sie hin und wehrlos bin ich, ausgeliefert, tu mir weh, denn von mir wird keine Verteidigung kommen, meine Schreie sind aufgebraucht, gehört hat sie keiner, sind zum nichtssagenden Krächzen verkümmert, verkommen, ich kann dir nichts tun, das zumindest kann ich versprechen, hass mich, schlag mich, verletz mich, ich kenn das, ich kann das, ich verdien das, ich will das, ich wehr mich nicht, ich blute nicht, ich schreie nicht, keine Narben, keine Beweise, keine Henker, keine Richter, außer uns, nimm dir die Macht, denn über mich gibt es keine, niemals hast du Befriedigung, denn der Täter bleibe ich, du wirst, du sollst, du DARFST nicht Täter sein, das bin schon ich, immer bin ich schon an dem Ort, an dem du beißt und stichst und haust und leckst und speichelst, immer, ich versprech dir, IMMER werde ich es schon vor dir getan haben, reiß sie auf die Narben, wenn es dir hilft, eine freie Stelle wirst du nicht finden, neue Spuren kannst du nicht hinterlassen, das Grauen war vor dir da, HAHA, und töten, das wagst du dich nicht, das wage nicht einmal ich.