Sonne, Mond und Sternchen

23.02.2007 um 14:17 Uhr

Der neue Nachbar

Eben klingelt es. Ich gehe an die Tür mit dem Telefon am Ohr, an dessen anderem Ende meine weinende Freundin Cora Schneuzgeräusche macht. Darüber hinaus habe ich eine bekleckerte Brille auf der Nase und eine schon vor Stunden eingezogene Gesichtsmaske auf meiner zarten Haut, die dadurch glänzt und funkelt wie eine Speckschwarte.

Ich öffne die Tür und da steht, naaaa? Da steht ein Traum von einem Mann, dunkelhaarig, schlank, verschwitzt, mit einem leichten freundlichen Lächeln im Gesicht und er hatte die gesamte unterste Etage herausgeklingelt und fragte mit sonorer Stimme, ob er seine Arbeitsplatte durch unseren Garten transportieren darf.

Ja und ob!

Aber keiner der drei Menschen im Treppenhaus sagte etwas. 

Man hört lautstarkes Schniefen und Quieken aus meinem Telefon dringen.

Und dann sagt jemand was, nämlich der freundliche ältere Herr neben uns. Und er sagt das Folgende:

"Das können Sie schon machen. Allerdings haben Würmer einige kleine Häufchen aufgewühlt. Die sind klebrig. Da müssen sie aufpassen."

Was für eine Warnung.

Aus meinem Telefon dringt ein im Treppenhaus nachhallender Schluchzer. Ich weise entschuldigend auf mein Ohr und schließe die Tür. 

Der muss uns alle für Irre gehalten haben.

Er hat die Arbeitsplatte nun doch durchs Treppenhaus geschleppt.

Na denn mal auf gute Nachbarschaft... 

 

21.02.2007 um 01:48 Uhr

Und der Herrgott machte einen Witz...

Ey, das ist jetzt vielleicht nicht wirklich was Neues, aber als Gott den Menschen schuf, da machte er einen Witz.

Alles andere meinte er ernst, das mit dem Licht und dem Wasser und die Tiere und das Land und die Pflanzen, aber dann beschaute er sich sein Werk und dachte bei sich, das ist zu gut, das ist zu perfekt, das ist irgendwie, ja wie soll ich es sagen, äh, humorlos?

Ja und dann kam ihm der Einfall! Er schuf Männer und Frauen.

"Jawoll!" so dachte er, "Ich mach jetzt Männer und Frauen. Muhaha. Denkende Wesen, unterschiedlich denkende Wesen wohlgemerkt, die fortpflanzungstechnisch aufeinander angewiesen sind." Der liebe Gott klopft sich auf die Schenkel. "Die einfach nicht miteinander auskommen können. " Er  kichert albern. "Die Frauen, hihi, die werden Wert legen auf Romantik, auf Gefühle" , nun gröhlt er,  "auf Verständnis", er schmeißt sich weg, "auf Reflektion und Interesse", lautes Gackern auf der himmlischen Bank, "auf Reden" *prust* und die Männer, hohoho, das ist der Witz schlechthin", Gott kriegt sich nicht mehr ein, "werden ihre Ruhe haben und" er schnappt nach Luft, "wohlgemerkt UND ficken wollen." 

"Das wird nicht gehen, kicher, das wird niemals funktionieren, und sie werden es dennoch miteinander versuchen müssen, denn sonst sterben sie aus."

Harr-harr!

"Und das Beste daran: Die Männer werden die Kirche erfinden! Und das heilige Sakrament der Ehe."

... 

"Wow. Bin ich genial."

Na vielen Dank auch. Ich bin nicht amüsiert. 

 

17.02.2007 um 10:15 Uhr

Was geht?

Heute beim Yahoo Magazin: Hippe Phrasen, die man nicht mehr sagen darf. Sie wurden in entlarvender Manier von einer Autorin gelistet und zum No-Go 2007 erklärt.

http://de.lifestyle.yahoo.com/09022007/378/11-dinge-2007.html  

Die meisten sind alte Hüte, wieso soll man denn nicht mehr 'geil' sagen?

Und wieso geht denn ein gedehntes 'okaaayyjj' nicht, wenn etwas eben nicht ok ist?

Wieso denn nicht?

Ein TREND, oje, ein so genannter (ich mach jetzt mal so "" mit den Fingern) Sprachtrend... 

Nett, diese selbsternannten Sprachwächter, die glauben, meine Zunge hüten zu müssen.

Sprache ist ein so kluges System. So komplex. So autark.

Sprache weiß schon alleine, was geht...

 

 

16.02.2007 um 13:13 Uhr

Kumm loss mer fiere!!!

Nein, nicht "Komm! Los! Wir Viere!" Neinnein, kommt lasst uns feiern, heißt dieser wundervolle Satz in wundervoller Köllener Mundart.

Und so sollte es gestern auch sein. Wenn schon die Polizei dafür sorgt, dass wir Spaß haben können, dann möchte ich sie nicht enttäuschen.

Also schön machen angesagt, Haut zeigen, fröhlich sein und SCHUNKELN.

So der Plan...

Es gab mal einen Karnevalstag vor zwei Jahren, der war magisch. Ich fühlte mich wie die Fleischwerdung einer Göttin, Augen hingen an mir, Hände griffen nach mir und schreckten voller Ehrfurcht vor einer Berührung zurück, ich schwebte (nein schwob) durch den Raum, die Füße zehn cm über dem Boden und dann traf ich auch noch einen witzigen Mann, der tanzen konnte.

Humor und Tanzbegabung!

Mensch!

Unfassbar.

Letztes Jahr so habe ich gehört, war er wieder da und hat nach mir gefragt.

Schön.

Und schön war auch, dass Imke Spass hatte vor zwei Jahren. Sie hatte einen Rocker kennen gelernt. Und den fand sie super! Sie sah gemeinsame Metal-Konzerte auf sie zukommen, leider hatte sie es versäumt Kontaktdaten zu vermitteln. Sei's drum. Imke hatte vor zwei Jahren Spaß und es war eine Freude ihr zuzusehen.

Der witzige Mann mit der Tanzbegabung war nicht da.

Dafür der Rocker.

Da dacht ich, Mensch, wie toll, zumindest Imke wird Spaß haben.

Jessica war auch da. Und wir schunkelte, um die Wette, während wir Imke im siebten Himmel und im wild tätowierten Arm des Rockers wähnten.

Blöd jetzt, dass dessen Augen voller Wohlgefallen auf Jessica ruhten.

Und die wiederum findet Metal-Konzerte zum Kotzen (was sie später am Abend auch noch musste)

Ein Mittfrühlingsnachtstraum, der seinesgleichen sucht. Imke (Helena) schwärmt für den Rocker (Demetrius), dessen Herz (oder so) für Jessica (Hermia) schlägt, die wiederum den Cowboy (Lysander) mochte

Ich würde jetzt gerne sagen, dass ich (Puck) an all dem meine Freude hatte. Nö. Irgendwie hatte ich auch meinen Liebestrank verloren. Und die vielen Eselsköpfe um mich rum... Mir war langweilig und ich sorgte mich um das zerbrechlich' Gut der Freundschaft. Von Schweben kann nicht die Rede gewesen sein. Ich eitler Fratz hatte die neuen Stiefel an, sie zerdrückten meinen Fuß in höchst ungesunder und schmerzhafter Weise. Dazu noch das Bier, das permanent in meinen Rücken geschüttet wurde und dieses Fallen im Raum, dass dadurch zustande kam, dass alle so dermaßen den Arsch zu hatten und immerzu einfach umfielen...

Und dann noch was: Was ist das eigentlich für eine neue Mode, dass junge Menschen bei wilder Musik, wo sie gerade stehen und tanzen, den Mund aufreißen und im schnellen Rhythmus der Karnevalsklänge ihre Zungen propellergleich umeinander wirbeln?

Mal wieder sei's drum.

Jessica nahm einen frühen Bus. Und Imke wünsch ich, dass sie den Liebestrank noch fand, der mir aus der Hosentasche gefallen sein musste.

Kumm, loss mer fiere,...

...nit lamentiere.

15.02.2007 um 12:18 Uhr

Alaaf!

Überall Polizei.

Sie schleppen Autos ab.

Sie riegeln die Straßen ab.

Sie sichern die Bürgersteige.

Sie tun es mit Ernst und Eifer.

Ausnahmezustand. 

Es muss alles seine Ordnung haben.

Heute ist schließlich SPASS angesagt.

Und da sagt der eine Polizist zu dem anderen: "Kann ich mal Ihren Führerschein sehen?"

Das ist Humor.

Das ist  Leichtigkeit.

Das ist Bumsfallera.

Alaaf!

 

14.02.2007 um 12:23 Uhr

Rosenköpfe

Hoffentlich ist es kein böses Omen, aber drei Rosen, die ich in letzter Zeit besessen habe, wurden geköpft.

Novemberlicht, Novembertemperatur, Novemberregen, Novembergefühl - zwei Frauen vom regionalen Radiosender drücken mir eine Rose in die Hand, sagen fröhlich ihren Spruch auf, mein Herz puckert nicht, ich stehe mit Fahrrad, Tasche und Rose dankend in der Hand auf der Straße im Regen, ein Bus rast auf mich zu (mein Bus) und ich weiß nicht mehr weiter.

Ich schaffe es heil über die Straße, heil in den Bus, die Tasche, das Fahrrad, die Rose, ich, alles heile...

Der Bus fährt los, da zupft mich jemand energisch am Ärmel, eine heiser Stimme flüstert: "Ich habe doch geschellt." und große faltige Augen starren mich furchterregend vorwurfsvoll an.

Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiik, horror, eine alte Frau will mir was.

Ich raff das gar nicht, sie sagt, sie habe doch gesschellt. Bei mir? Hab ich nicht aufgemacht? Liegt es an meinem Fahrrad? Steh ich im Weg? Was hab ich verpasst? Was getan? Was überhört? Was nicht verstanden?

Aha. Der Bus. Der Busfahrer ist an ihrer Haltestelle vorbeigefahren. Man klärt mich auf. Die alte Dame steigt an der nächsten Gelegenheit aus und köpft meine Rose. Mit Absicht. Sie sieht es zumindest und nickt sich selber beifällig zu. "Geschieht ihr Recht, dem jungen Ding."

Jawoll. Ein junges Ding bin ich. Dessen Herz puckert. Wütend puckert und den Rosenkopf betrachtet, der rotsamten auf dem novemberlichen Valentinsschlick des öffentlichen Verkehrsmittels hin und herrollt. (Ja. Man sieht nur mit dem Herzen gut.) Ich heb ihn auf, mein Fahrrad fällt. Ich heb es auf. Mein Rock reißt. Der Rock reißt am Saum, die Tasche kippt um, meine Stabilostifte rollen durch den Bus, helfende Hände reichen mir meine Sachen. Ein älterer Herr hält mein Fahrrad. Mit rechts stopf ich die Stifte in meine Tasche, den Rosenkopf in meiner linken schwitzend zerdrückt. Meine Haltestelle. Der Bus fährt vorbei. Ich habe nicht geschellt.

Nächste Gelegenheit steigen wir aus, mein Fahrrad, meine Tasche, der Rosenkopf und ich.

Ich laufe im Regen nach Hause. 

Meine Knie zittern.

Na also!

Zittrige Knie, schwitzende Hände, puckerndes Herz - unbezahlbar.

Wie schön, dass heute alles so gut zusammenpasst. 

 

 

14.02.2007 um 08:22 Uhr

i love milka

heute also valentinstag...

jooah.. 

blumen sind heute teurer, mehr pralinen werden abgesetzt, dessous, schmuck, musik, was die liebe und der geldbeutel so hergibt.

ich hoffe, für den einen oder die andere da draußen erfüllt sich heute ein traum.

zittrige knie, verschwitzte hände, puckerndes herzchen. 

das ist unbezahlbar...

 

12.02.2007 um 14:28 Uhr

Konsum

Manchmal sehne ich mich nach alten Zeiten zurück. In alten Zeiten war ich noch klein, zwar nicht sorglos, aber klein, ich wuchs noch, hatte noch alles vor mir, war ein viel versprechendes Talent mit glatter Haut und blanken Augen. In diesen Zeiten wurde Konsum vorne betont, vorne betont und kurz, hinten unbetont und kurz: KONN-summ, und dort ging man einholen, nicht einkaufen, ein Konsum war ein Einkaufsladen, in dem es die Grundnahrungsmittel gab, man sagte zu Butter Butter und zu Leberwurst Leberwurst, die grobe und die feine, Brot gab es helles und dunkles und das kostete Einheitspreis 50 Pfennig, Eier waren Eier, wenn es sie gab, Shampoo war Haarwaschmittel, und Kaffee, den kauften wir gar nicht, den ließen wir uns aus dem Westen schicken.

Eine tolle Zeit, eine Zeit, in der man sich vorher ausrechnen konnte, wie viel Geld man braucht, um einholen zu gehen, wenn man eine ordentliche Einholliste geschrieben hatte, man nahm einen Stoffbeutel und ging mit 2,50 M in der Tasche 6 Eier, ein halbes Pfund Butter, 10 Brötchen und ein Brot kaufen und behielt 0,50 M übrig, die man in 10 Kugeln Vanille-Eis oder wahlweise 5 Kugeln Erdbeer investieren konnte - was anderes gabs nicht.

Als Mama mir sagte, wir gehen in den Westen, war ich fürchterlich traurig, aber ich dachte an die Vorteile. Man hatte mir gesagt, wie viel Sorten Eis und Wurst es dort gab und überhaupt, wie viel Auswahl. Außerdem durfte ich nicht drüber reden, es war ein großes Geheimnis, und die Verwandten starrten mich an, als wäre ich schon tot oder zumindest von diesem Planeten gelöscht. Irgendwie abenteuerlich. Helle Aufregung, wir reisten aus, wir machten rüber, bezeichnenderweise 1984, vom Stasi-Land ins Orwell-Land, nur dass die Mama dachte, dass wir auf der Farm der Tiere wären und uns aufmachten in die freie Natur.

Dass es dort Eis in allen Farben gab, Wurst seltsamerweise auch, das war auf die Dauer ermüdend, zumal das alles nicht schmeckte. Müde, das war der Zustand, in dem ich mich damals monatelang befand, überall blinkte und blitzte es, die Busse bunt, die Plakate bunt, Einkaufstaschen waren aus buntem PlastIK nicht Plaste und die Aschentonnen  hießen Mülltonnen und der Fleischer Metzger, die Leute sagten Viertel nach statt Viertel und lächelten immerzu, aber mit dem Mund nicht mit den Augen, und bei den Nachbarn durfte man nur klingeln, wenn man vorher angerufen hat.

So etwas wie einen Blog hat es damals nicht gegeben, Internet war noch undenkbar. Was, wenn das Internet VOR der Wende erfunden gewesen wäre? Aber ähnliche Informationsvervielfältiger wie Kopierer oder Telefon waren rar, und das natürlich, um die Leute in Schach zu halten, die Stasi bewachte uns, aber es war zumindest bekannt und es geschah zu unserem Besten.

In das bunte Trallala-Land zu kommen, ist ein Schock gewesen. Eine  Reizüberflutung, die mich und meine Erziehungsberechtigte in schlimmeren Schach hielt, als es  tausend Mikrofone und Überwachungskameras je vermocht hatten.

Man hätte zufrieden sein können mit der Stofftasche und den billigen, leckeren Knautschbrötchen. Man hätte sich entfalten können, zwar in den vorgegebenen Grenzen, aber auch die boten Anreize, selbst wenn es der war, sie zu überschreiten. Die Freiheit kann dich sowas von zukleistern, dass du deine Flügel vergisst.

Wie es schon die Kindliche Kaiserin sagte: "Tu, was du willst. - Eine der schwersten Aufgaben überhaupt."

 

11.02.2007 um 23:03 Uhr

Blockade

Ich hab jetzt extra nicht 'Bloggade' geschrieben, haha, nee im ernst, das nimmt mich schwer mit, dass ich nicht einfach sagen kann, huch, Blogigo geht nicht, also schreib ich einen hübschen Text in Word oder auf ein Blatt Papier, mal sehen, wie er wird, vielleicht veröffentlich ich ihn ja, wenns wieder geht.

nö. stattdessen guck ich tatort und merk mal wieder, wie doof deutsche krimis sind, aber ich guck ja jeden scheiß, wenns sein muss, und schreiben ohne blogg, vielleicht nur auf einen Block, einen Schreibblock, haha, nö, das mach ich nicht. Tausende Ideen, aber ich bin blockiert, wegen einer nicht funktionierenden Website, das darf doch einfach nicht sein...

 

 

 

09.02.2007 um 00:23 Uhr

Die Weiche...

Ab morgen backe ich Vollkornbrot...

09.02.2007 um 00:22 Uhr

Stopfen

Nein, es geht nicht um Kuchen...

Ich mache meine Zigaretten jetzt selber. Echte Handarbeit. Ich habe eine Stopfmaschine und kann hervorragend damit umgehen. Wo gehobelt wird, fallen natürlich auch Späne. Der Schreibtisch, der Teppich, das Sofa, das ganze Arbeitszimmer vollgekrümelt, aber ich mache jetzt meine Zigaretten selber. Das macht mich froh und gibt mir ein gutes Gefühl von Selbständigkeit und leichte Anflüge von Stolz habe ich auch.

Stopfen. Mein neues Hobby... Meditativ, produktiv, konstruktiv...

Man sagt ja, Süchtige versuchen, eine Leere in ihrem Leben zu füllen...

08.02.2007 um 00:01 Uhr

Wow.

mir fällt grade auf: ich sag zu oft 'wow'.

ich seh zu viel sponge bob. 

wow.

 

07.02.2007 um 23:55 Uhr

Wir sind Superstar

Wow. Sie haben das Casting überstanden. Den drei harten Tagen im Recall ins Gesicht gelacht. Allen Widrigkeiten getrotzt, gekämpft, geblutet, hingefallen, wieder aufgestanden, es war nicht immer leicht, können sie weiterhin den Druck aushalten, den Kampf austragen, habe ich schon erwähnt, dass sie die Castings überstanden haben? Und den Recall? Dass es hart war, dass sie unter 30.000 Kandidaten ausgewählt wurden? Die Castings überstanden haben und den Recall? Dass es nicht immer leicht war? Dass der Druck nun immer größer wird.

Mannmannmann.

Sie haben das Casting überstanden.

Und den Recall. 

Sie sind auf dem Weg.

Für einen von ihnen erfüllt sich ein Traum.

Und Bohlen schreibt einen Song.

Da haben wir auch alle was davon. 

Wir sind Superstar. 

 

06.02.2007 um 01:24 Uhr

Falco

Wow. Es war zwar eine schlechte Doku, aber zumindest eine ausgiebige, heute auf Kabel über den Hans.

Schade. Das Phänomen Falco ist so völlig an mir vorbeigegangen, vielleicht war ich einfach zu jung. Fand die Musik ok, aber WAS für ein geiler Typ der war...

Als Kind war ich wie verrückt in Elvis verknallt.

Als Teenager kam dann Morten Harket. Das war eine ernste Sache. Morten und ich. Das war was.

Heute ist es Robbie. 

Aber hätte ich Falco im richtigen Alter entdeckt, hätte es echte Besessenheit werden können...

Geiler Typ.

Mit massig Kuchen im Bauch von Falco träumen. Das mach ich jetzt... 

 

06.02.2007 um 01:00 Uhr

Kuchen

Gestern Besuch zur Kuchenzeit. Besuch bringt Kuchen. Wir backen Kuchen. Wir kaufen auch noch welchen. Kuchen, Kuchen, Kuchen.

Ein Kuchen ist ein Kuchen ist ein Kuchen.

Da machste nix. Und wenn die Käsesahnetorte aus einer ausgezeichneten Konditorei nun mal übrig ist und da so im Kühlschrank rumsteht, dann muss sie verzehrt werden.

Und da können mir alle meine Freunde, die Weight Watchers machen, noch so viel über 10 Punkte erzählen, die so ein Stück Kuchen hat, das ist mir Wurst (und die hat schließlich noch mehr Punkte).

Also rein mit dem Kuchen in die Sunny, direkt zwei Stücke gedeckter Apfel und Käse-Mandarine, ich habe ein wohliges Gefühl und werde den Bauch heute beim Einschlafen so richtig weit rausstecken.

Lecker war's!

 

01.02.2007 um 01:46 Uhr

Gewissen

darf man schlechte sachen schreiben, so über echte lebende personen, über die man sich aufregt, so hier im blog, wo es die halbe welt lesen kann, auch so ohne 'also ich mag die ja eigentlich total gern, aber...'-rechtfertigungen? darf man das? darf, sollte, muss man vielleicht auch mal schriftlich lästern? mündlich tun wirs doch alle...

ich denke darüber nach.