summer in the city
man hat sich ja an das donnergrollen inzwischen gewöhnt. mit stabilität hat das nichts zu tun, worauf man sich allerdings verlassen kann, ist, dass die sonne ja doch immer mal wieder ihr gesicht zeigt, aber dann wird es auch wieder so fürchterlich warm, zumindest hier in der tallage (lies: Tallaaasche, haha), und ich hab also schon mal die erste hälfte dieses sommers am schreibtisch gesessen. und dinge gemacht, die mir keinen spaß machen. nunja. daran muss sich was ändern. dringend. kann mir einer sagen, ob alle menschen da draußen so getrieben sind? vielleicht wissen sie es ja gar nicht, das ist aber vielleicht gar nicht das schlechteste, es ist eklig, es zu merken und änderungsbedarf zu verspüren und den mut nicht aufzubringen und dann doch wieder angetrieben werden, von einer mühle, die so groß erscheint, dass die aussicht sie zu bekämpfen, nunja, gering, gering gering, ich weiß hier fehlt ein verb und es ist mir egal, auch diese beiden hauptsätze trenne ich nicht mit einem komma, ach scheiß doch drauf.
muss sich wirklich mal etwas entladen? beim wetter ist das ja so. die wolken füllen sich mit regen, heiße luft trifft drauf, es gibt einen funken und einen riesenbums und die luft sollte etwas frischer sein.
hier unten muss man den wind immer selber machen und die sonne alleine freiräumen und dann wird einem gesagt, es gäbe kein schlechtes wetter, nur schlechte kleidung, na bravo.
und die omas, die haben immer gesagt: wer weiß, wofür's gut ist.
jaahaaha. späääter. viel später, da erkennt man häufig einen sinn. mit einem runzeligen busen soll ich dann erkennen, dass diese ganzen falsch erscheinenden schritte eine richtige erkenntnis gebracht haben. und wie wir alle wissen: es ist nie zu spät. nein. niemals. und wenn ich dann an die oma von billy elliot denke, die primaballerina hätte werden können? weiß der geier, irgendwie geht es schon weiter. eindeutig ist nichts und der weg ist ja auch das ziel, und mir fallen noch so viele gemeinplätze ein, die irgendwie gar nicht darauf angelegt sind, etwas zu ändern.
kommt zeit, kommt rat.
