männer mal ganz intim...
neulich sagte ein mann zu mir:
"tja, und dann haben wir etwas gemacht, was nur männer können: wir haben uns auf einen ast gesetzt, geraucht, geschwiegen und ab und zu einen fahren lassen. da unten am fluss. war gut. war richtig gut."
ja. das ist echte nähe. der gipfel der intimität...
der gipfel? neinneinnein! der gipfel ist zusammen auf einer verranzten couch zu sitzen, biertrinkenderweise fußball zu gucken, taccos in sich reinzustopfen und nachher über seine gefühle zu sprechen.
etwa so: "ich weiß gar nicht, ob ich mich freuen soll, dass aachen gewonnen hat..."
ja, da fragt man sich doch, warum unter den großen lyrikern so viele männer sind. wie machen die das? nie drüber sprechen, dafür aber umso kunstvoller drüber schreiben? oder geht es um das möglichst stilvoll in worte gefasste poem, das schema, die struktur. war goethe am ende gar nicht wütend, als er prometheus geschrieben hat, gar nicht verliebt beim werther?
ich versteh sie nicht, die männer. pupsen, fußball, bier, taccos, schweigen oder kurze sätze.
sich einfach wohlfühlen. ohne große worte. und pupsen. zusammen pupsen.
???
wie passt das denn zusammen? warum heiraten wir? also zwischengeschlechtlich?
versteh einer die welt.
wie gut, dass es instinkte gibt.
