Sonne, Mond und Sternchen

27.11.2007 um 16:13 Uhr

Herbst?

von: sunnysightup   Kategorie: Skurriles

Während die Bäume nackter und nackter werden, die Kälte uns in die Knochen kriecht, die Heizungen auf vollen Touren läuft und ich wieder überlege, aus reinem Lichtmangel ins Sonnenstudio zu pilgern, hat sich ein kleines Pflänzchen, hellgrün und zart, mit weißen kleinen Blütenblättern ans Licht gearbeitet.

Ich habe heute - kein Witz - ein Schneeglöckchen entdeckt. Der Tag des ersten Schneeglöckchens im Jahr, der dieses Jahr sehr früh lag, Anfang Januar glaub ich, ist für mich ein schöner Tag, was zum Feiern.

Heute hab ich ein komisches Gefühl. Bin kopfschüttelnd weitergegangen. Schneeglöckchen im November? Ich werde es beobachten. Ich wünsche ihm eine gute Zeit bis zum ersten Frost. Obwohl man schließlich nicht genau weiß, ob sich die Sache mit dem Frost und dem Winter nicht ein für alle Mal erledigt hat.

Zumindest hat es sehr hübsch ausgesehen, und ein bisschen Sonne gab es heute auch noch. Warum nicht? Frühling im Herbst? 

Ich bin verwirrt... 

 

26.11.2007 um 16:41 Uhr

Punx not dead III

Ok, für alle, die es wissen wollen: Ich habe ein Loch im Ohrknorpel, dadurch führt ein schicker Ring, mit einer kleinen Kugel darin und es sieht ganz goldig aus und heilt ganz gut ab, ich kann sogar darauf schlafen.

Alles nur halb so schlimm, keine Aufregung.

Dennoch versucht mir nahezu jede Person, der ich es zeige oder die es zufällig sieht, einzureden, dass ich mich da wohl nicht richtig erkundigt hätte und dass das SAUgefährlich war und dass ich davon

Gesichtslähmung

(oho, oho)

bekommen könnte usw. usf.

Wer weiß, wenn es nicht so spontan gewesen wäre, hätte ich mich vielleicht DOCH erkundigt und all die Gefahren und Risiken an mich heran gelassen und dann hätt ich den Teufel getan und einen Wisch unterschrieben, in dem ich alle Schuld auf mich nehme.

Jedenfalls hielt mir Annika, nachdem ich in einem sehr großen Ledersessel Platz genommen hatte, eine Art Stift ans Ohr, der seltsame Pieps und Klingelgeräusche machte. Der, so erklärte sie mir, sollte die Akkupunkturpunkte ausmessen. Piepste es: Kein Akkupunkturpunkt. Klingelte es: Akkupunkturpunkt. Bei meinem Ohr klingelte es unentwegt, woraufhin Annika zu dem hageren Zahnlückenmann rüberlachte und lakonisch und fachmännisch ihre Meinung über mein Ohr kund gab: "Kirmes-Ohr!", rief sie durch den Laden.

Oha - ich habe ein Kirmes-Ohr. Und was heißt das? Nunja, es gab offensichtlich nur genau EINEN Punkt, wo ich bohren lassen konnte, das erleichterte mir das Aussuchen.

Dann bekam ich Angst. Angst vor den Schmerzen. Und Annika sagte: "Hey, ich war 15, als ich mein erstes Piercing gemacht habe, das habe ich selber gemacht und es hat anderthalb Stunden gedauert. Das, was jetzt kommt, dauert 10 Sekunden." Und das sagt sie jemandem, der mal zehn Stunden in den Wehen lag? Uppsi, das muss ich wohl laut gesagt haben, denn sie schmettert mir ein glückliches: "Ach so! Du bist Mutter? Mütter können alles!!" entgegen und dann legt sie an und es wird ganz heiß an meinem Ohr und dann nochmal und dann is vorbei und mein Ohr glüht und Annika hat mich nun doch in ihr Herz geschlossen, strahlt mich an, begutachtet mich fachkundig und freut sich mit mir: "Eine ausgezeichnete Stelle!" "Ja, ne?" "Freuste dich?" "Ja, doll" "Toll, darum liebe ich meinen Job." "Ja, äh, alles klar."

Strahlend zahl ich das viele Geld, strahlend und kopfschüttelnd schaut mir Annika nach.

Mein erster Ohrschmuck. Ich bin volljährig. Ich bin Mutter. Ich kann alles.

Und vielleicht hat die Gesichtslähmung die ein oder andere Falte auf der Stirn korrigiert...

 

26.11.2007 um 14:14 Uhr

Punx not dead zweieinhalb

Nachdem sich nach meinem Gefühl ein Punk sein zu WOLLEN, zunächst das Gefühl ausgebreitet hat, ein PUNK ZU SEIN, dieses jedoch durch diverse Kommentare und Bemerkungen der bösen Ahnung der Lächerlichkeit gewichen ist, breitet sich nun langsam etwas Neues, ganz Besonderes und Überraschendes in mir aus:

Angst.

Angst vor Gesichtslähmung!

Aber immer der Reihe nach: Patschnass gelangte ich in das zweite Stockwerk, durch die mit "Piercings und Tätowierungen" beschriftete Glastür in einen schummrigen Flur, wo mir ein hagerer, farbenfroh schillernder und funkelnder junger Mann mit großer Zahnlücke begegnete, der mich freundlich ansah. Da sieht man übrgens wieder, wie sehr man sich von Vorurteilen lenken und leiten lässt, denn ich war offensichtlich der Meinung, dass ein solch bemalter und durchbohrter und durchschossener Mensch mit mangelnder Zahnpflege keinesfalls ein freundliches, allenfalls ein zynisches Mitglied dieser Gesellschaft sein könne.

Aber nö. Sein Grinsen war ein Lächeln, und er fragte ganz liebenswürdig, was mich zu seinem Hause führt, und ich antworte wahrheitsgemäß, dass ich gepierct werden wolle, und zwar (mit routiniertem und eifrigen Handgriff wies ich auf meinen rechten Ohrknorpel) 'hier'.

"Kein Problem, da wendest du dich am besten an Annika." Er wies auf einen weiteren Raum zu seiner Linken, wo es im Grunde wie beim Friseur aussah. Aha. Das ist also Annika... Sind schwarz gefärbte Haare, 75% bebilderte Haut und mindestens 257 Löcher im Körper eigentlich Voraussetzungen für die Einstellung? Naja, mit 'Einstellung' hat das ja schließlich auch ne Menge zu tun. Ich möchte ja schließlich auch in die Nähe einer solchen Einstellung rücken. Sie allerdings schaut tatsächlich ein wenig zynisch.

"Ja?"

"Äh, ich will mich piercen lassen."

"Aha?"

"Ja. Will ich."

"Und wo bitte?"

"Öhm... Hier?"

Irgendwie verlässt mich langsam meine Entschlossenheit. Annika schnaubt. Wie auch immer, ob nun verächtlich, genervt oder einfach nur resigniert, sie schnaubt. Was gibt es da zu schnauben, frage ich mich verzweifelt.

"Hast du Fragen?"

Äh, habe ich Fragen? Muss man was fragen? Habe ich den Codex nicht beachtet? Ich geh der Sache auf den Grund:

"Sollte ich denn Fragen haben? Muss ich was wissen?"

Annika schnaubt.

"Ja. Du musst was wissen." Sie zückt einen Textmarker und ein beschriftetes DIN A 4 Blatt. Dann rasselt sie, den Text wild markierend, eine Litanei herunter. Dass mein Ohrknorpelpiercin mindestens 12 Wochen zur Abheilung bräuchte, dass Akkupunkturpunkte ausgemessen werden müssten (Na, Gottseidank), sonst könne ich dauerhaft Migräne und schlimmeres bekommen (iiiiiiiiiiiiiiiiiiiik), dass ich vier Wochen zwei Mal am Tag desinfizieren müsse, dass ich 6 Wochen nicht ins Schwimmbad und in die Sauna und kein Haarspray benutzen dürfe, dass die Nachkontrolle nach zwei Wochen kostenlos, dass aber alles halb so schlimm sei und ich mir keine Sorgen machen solle. (letztere beiden Sätze standen nicht im Text und bezogen sich auf meine schreckensgeweiteten Augen.)

Ach was. Ein Ohrknorpelpiercing machen zu lassen erfordert einiges an beachtenswerten Dingen. Akkupunkturpunkte - keine Schimäre also. Oje. Fieberhaft überlege ich, ob ich auf dem Absatz kehrt machen soll.

"Ja und?" Annika schnaubt schon wieder. Ein bisschen mehr Respekt könnte sie haben, sie könnte schließlich meine Tochter sein.

"Na denn..." Ich fummel mir verlegen am Mantelknopf rum. "ich hab noch nie ein Piercing machen lassen... Noch nicht mal Ohrlöcher hab ich..." (Nun ist es raus, soll'se doch lachen, die olle Annika, obercoole Punkerin, die! Menno!)

"Dann wird es aber Zeit!" Annika spricht ein Machtwort. "Unterschreib mal hier, und dann kommste mal mit!

Ich unterschreibe, dass ich die gute Annika nicht für eventuelle Folgeschäden belangen kann, und folge demütig in einen Raum, wo es aussieht wie beim Zahnarzt.

Gibt es noch ein Zurück?

 

- Fortsetzung folgt -

 

22.11.2007 um 19:15 Uhr

Punx not dead II

Nachdem ich freundlich darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass ein Ohrknorpelpiercing mit Punk nix zu tun hat, möchte ich ebenso freundlich darauf hinweisen, dass in einer Mittdreißiger Eltern-Community Piercing und Tätowierung regelrecht mit Punk gleichzusetzen sind, wobei 'Punk' hier für "Sag mal, du bist ja jetzt wohl VÖLLIG übergeschnappt. Und das in deinem Alter!" steht.

Jedenfalls war meine nächste Anlaufstelle ein Alternativ-Schmuckladen, der etwas ranzig aussah, da dachte ich, die wissen bestimmt, wo man so was machen lassen kann, wenn sie es nicht sogar selbst im Hinterzimmer machen.

Dazu muss man außerdem wissen: Noch nie habe ich irgendwelche Löcher in meinen Körper bohren oder schießen lassen. Meine Ohrläppchen, Nase, Bauchnabel, Zunge, Lippenbändchen und was sonst noch so durchbohr- und durchschießbar ist: Alles unversehrt,

Genau mit dieser Naivität rechnet natürlich keiner. Als ich die Verkäuferin im Alternativ-Schmuckladen sah, da wusste ich: Hier bin ich richtig! Eine Kugel hing ihr aus der Nase, eine hing im Mudnwinkel, an den Augenbrauen glitzerten ungefähr dreißig kleine Ringe nebeneinander, ein Weihnachtsbaum war nichts dagegen, von Mundwinkel zum Ohr führte eine dünne Kette, also wurde auch mit Lametta nicht gespart.

Ich frag: "Macht ihr auch Ohrlöcher?"

"Nä." Sie grinst kaugummikauend. (Bleiben Kaugummis nicht an all dem Metall hängen?)

"Und wo kann ich das machen lassen? Ich will eins hier." Wieder weise ich eifrig auf meinen rechten Ohrknorpel.

Ihre Augen weiten sich: "Ey, mach das lieber nicht."

Hä? Wie kann mir jemand, der wahrscheinlich ohne 12 h Schmuckentfernung nicht durch die Sicherheitsschleuse des Flughafens gelangt, von einem Ohrknorpelpiercing abraten?

So muss ich wohl auch geschaut haben, dann zeigte sie mir ihre Ohren und siehe: Der Ohrknorpel war unversehrt, das Lametta mit einer Art Schiene befestigt. Ok, die Ohrläppchen konnte man kaum noch sehen, aber weiter oben: Nüschte.

"Ohrknorpel", wurde ich aufgeklärt, "sind am empfindlichsten. Das tut SAUweh! Außerdem liegen da Akkupunkturpunkte. Du kannst dauerhaft Migräne davon kriegen. Würd ich nie machen lassen. Echt nicht. Vergisses."

Sie schüttelt sich klirrend, sagt mir aber dann dennoch, wo ein Piercing-Studio ist.

Wie gesagt: Wenn ich mich einmal festgebissen habe, weiche ich keinen Millimeter. Ich laufe auch einen Kilometer durch den Regen, wenn es sein muss. Patschnass komm ich vor einer Tür an, auf der "Piercings und Tätowierungen" steht.

Das Ziel. Endlich. Noch immer will ich ein Punk sein.

 

- Fortsetzung folgt -

 

22.11.2007 um 14:48 Uhr

punx not dead I

Spontane Entscheidungen sind ja häufig die besten. Schön, wenn man sie spontan in die Tat umsetzen kann. Ich neige ja dazu, mich an solchen Vorhaben festzubeißen, investiere nutzlose Stunden in Projekte, die sich locker nochmal durchdenken ließen, um Zeit zu sparen, aber nö, alles - und zwar sofort!!

So fand ich mich heute ganz plötzlich in einem Juweliergeschäft wieder und fragte: "Machen Sie auch Ohrlöcher?"

Es war einer dieser ganz feinen Schmuckläden mit uniformierten, perfekt geschminkten Damen, die mich mit meiner Sturmfrisur (Ja, die Haare wachsen wieder) und meiner fusseligen Jacke (warum kommt man sich in solchen Läden immer so schäbig vor?) mitleidig ansah und langsam und argwöhnisch nickte.

"Auch hier?", fragte ich unschuldig und wies auf meinem Ohrknorpel.

Das geschminkte Gesicht der feinen Dame hinter dem glitzernden Tresen verzieht sich zu einer angeekelten Grimasse, dann schüttelt sie den Kopf, als hätte ich nach einem Intimpiercing gefragt.

Ich entdecke ein goldenes Schild, in dem in schnörkeligen Buchstaben 'Piercings' zu lesen ist. Aha. Ok, alles zu seiner Zeit, alles an den richtigen Stellen.

Ich verlasse den Laden, die Dame schaut mir entgeistert nach. Durchs Schaufenster seh ich sie wild gestikulierend auf ihre Kollegin einreden. Ich bin Abschaum. Ich will ein Punk sein.

 

- Fortsetzung folgt -  

11.11.2007 um 14:46 Uhr

übrigens...

mein mann trägt mich offensichtlich auf händen.

das problem ist mein zappeln...

09.11.2007 um 20:20 Uhr

Haare Krishna

Friseure. Ts. Wer braucht sie schon? Warum, verdammt nochmal, zahl ich eigentlich so viel Geld dafür, dass ich jemanden zwanghaft Komplimente für einen Haarschnitt machen muss, den ich nicht mag?

Seit ca. anderthalb Jahren züchte ich meine Haare lang. Das geht ganz gut. Denn: Meine Haare wachsen richtig schnell. Nach ein paar Monaten ging ein Zopf, nach ein paar mehr sogar ein geflochtener. Großartig. Meinem Ehrgeiz war Genüge getan, die Meinungen über meine Haarlänge gingen auseinander, ich selbst wusste auch nicht so recht, ob ich es mochte, allerdings wusste ich eins: Die Rundbürste und ich werden keine Freunde. Pflegeintensiv, so konnte man meine Haarlänge bezeichnen.

Ging gar nicht. Jeden Morgen zwanzig Minuten fönen und glätten und Wachs und Schaum, nur um danach wie Frauke Ludowig auszusehen?

Also ging ich nach einem Jahr zum Friseur und sagte: Schneiden Sie mir die Haare wieder kurz.

"Och nö, die schönen Haare."

"Ja, aber die Pflege..."

"Kommen Sie, wir versuchen es nochmal. EIn bisschen Stufe rein, dann geht das schon mit dem Styling."

Ging es aber nicht. GAR NICHT.

Aber jedes Mal saß ich da, mit liebevoll rundgebürsteten Haaren.

EIn seufzendes Danke entfuhr mir regelmäßig. Sie hatten sich ja so viel Mühe gegeben. Und dann ging ich mit meiner Rundbürste klärende Gespräche führen.

Die aber nichts brachten...

Also ging ich alle sechs Wochen zum Friseur, bezahlte 30 bis 40 € und sah immer wieder genau aus wie vorher.

Und jetzt hatte ich genug. Und ging frischen Mutes zum Friseur. Und sagte: "Kurz bitte. Ich komme mit den langen Haaren nicht klar." "Ach nö, die schönen Haare." Oh Gott, nicht schon wieder. "Wie wärs mit ein paar Stufen? Ich könnte hier und hier und hier was wegnehmen, dann sind die Haare auch nicht mehr so schwer." "Nö. Bitte kurz" "Aber, wenn ich jetzt hinten was länger und vorne fallen sie dann ganz weich und oben was fransig..." "Nö. Kurz bitte." Und immer wieder sagte ich: "Nein, bitte kurz."

Und dann dieser Langhaarschnitt.

Kurz (!) davor, danke zu seufzen, überlegte ich es mir kurz (!) vor knapp anders.

Ich wehrte mich: "Äh..."

"Nicht zufrieden?"

"Die sind lang."

"Ja-ha!" (Sie nickt energisch)

"Und mit Rundbürste gefönt!"

"Ja-ha." Stolz. Sie platzt fast vor Stolz.

"Ich komm nicht klar mit Rundbürsten."

"Ach, ein bisschen Übung. Dann geht das schon. Noch ein bisschen Wachs?"

Zweehunnert Puls!

"NEIN!", schrei ich plötzlich los, "NEIN-NEIN-NEIN! Kein Wachs! Und die Erde ist keine Scheibe!!! Verdammt noch eins! Ich habe Kurzhaarschnitt gesagt. Dann schneiden Sie mir auch einen. Wo sind wir denn hier? Ich will doch was haben, oder? Deshalb komm ich doch hierher, oder? Und ich hab doch auch gesagt, was ich haben will, oder? Habe ich etwas von komplizierter Fönfrisur gesagt? Oder von Rundbürsten gefaselt? Habe ich gesagt, dass ich einen Kurzhaarschnitt haben will oder habe ich das nicht gesagt? SAGEN SIE ES MIR DOCH; WAS ICH GESAGT HABE. ICH WERD HIER BALD WAHNSINNIG!!"

"Kundinnen, die sich nicht klar ausdrücken, sind meiner Meinung nach selber schuld."

"Hä?"

"Der Friseur-Beruf ist vor allem ein Kommunikationsberuf."

"Hallo?"

"Ich habe Ihnen gesagt, was ich machen will."

"Ja. Und ich habe NEIN gesagt."

"Aber nicht konsequent genug."

Während die Chafin, der Azubi und die Kollegin um die Ecke linsen, schau ich böse in den Spiegel. Ich zeige auf meine Ohren: "HIER ABSCHNEIDEN!", zeige auf meinen Nacken: "Und hier!" Zeige auf meine Stirn: "HIER AUCH!"

Sie zögert.

"Verdammt nochmal. Ich kann es nicht selber. Deshalb komme ich hierher! Also drücke ich mich hiermit klar aus und Sie tun, was ich sage, ok?"

"Soll ich jetzt nochmal nachschneiden?"

"Ja. Tun Sie das!"

'Klar ausdrücken', im Friseurdeutsch: Alles zwanzig Mal sagen und keinesfalls höflich sein.

Ok, wieder was gelernt...

 

06.11.2007 um 15:05 Uhr

jetzt auch ich...

HA!!! Jetzt hab auch ich 255 ungelesene Nachrichten! Ich freu mich so!!! Mann, mann, mann, was freu ich mich. Jetzt mach ich mich erst mal ans Lesen, dann ans Beantworten, zwischendurch werde ich meine Dissertation zuende schreiben und publizieren, ich bin ja so froh, dass ich einen Plan habe!!!