Sonne, Mond und Sternchen

26.03.2008 um 00:52 Uhr

Dr. House

"Hey," sagte heute Dr. Cameron zu Dr. Foreman über ihr Verhältnis zu Dr. Chase, " es ist nur Sex."

"Es ist niemals nur Sex", hat Foreman überraschend weise geantwortet.

Ich geh noch einen Schritt weiter und sage: Es ist niemals nur Liebe.

Gute Nacht allerseits.

 

25.03.2008 um 12:10 Uhr

Und darüber hinaus...

 

 

...ist eine glückliche Ehe gut für den Blutdruck.

 

Meiner ist ja schon immer zu niedrig gewesen... 

 

 

25.03.2008 um 11:54 Uhr

Frau Sunny sucht das Glück

Glück soll also erblich sein . Also die Fähigkeit glücklich zu sein. Ähm, nee, besser die Tendenz zur Sorge. Nee, zum wenig Sorgen machen. Und zur Kontaktfreudigkeit. Kontaktfreudigkeit ist erblich. Pflichtgefühl auch. Ja, und wer pflichtbewusst, kontaktfreudig und tendenziell sorgenfrei ist, der ist glücklich.

Mensch! Da haben sich aber die englischen Wissenschaftler wirklich Gedanken gemacht. Also ehrlich, wer hätt's gedacht? Wenig Sorgen = tendenziell glücklich. Und anhand von eineiigen versus zweieiigen Zwillingen hat man die diesbezüglichen Erbanlagen geprüft. Oha. Irgendwas stand da von halbe halbe, aber ich habe mittendrin aufgehört zu lesen und bin zum letzten Satz gesprungen:

Auch wenn es genetische Einflüsse auf Glück und Zufriedenheit zu geben scheine, könne jeder Mensch Wege zu seinem Glück finden, betont Dr. Alex Linley von der Universität von Pennsylvania. Es ist wie in dem alten Sprichwort: Vielleicht geben mir die Gene die Karten in die Hand, aber es hängt von mir ab, wie ich sie spiele.

Ok, da haben wir es wieder: Die Welt ist bunt und der Weg ist das Ziel und hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Amerikanische, äh englische Wissenschaftler haben es mal wieder bewiesen... 

 

22.03.2008 um 13:12 Uhr

Mal wieder Eier...

So um Ostern kommt man ja um das Eierthema nicht drumherum. Eier anmalen, Eier aufhängen, Eier verstecken, Schokoeier, Waffeleier, Hühner- und Gänseeier, natürlich Haseneier (großes Thema, wo der Hase die Eier her hat, er legt sie ja nicht und MUSS sie geklaut haben), aber eines ist stets an mir vorbeigegangen: Eier ausblasen. Hab ich nie gemacht. Nie. Hab immer nur gehört, dass es anstrengend sei, dass einem dabei die Augen aus dem Kopf quellen, wie bei einer Geburt, nee, hab ich da gedacht, nee-hee, ich koch die Dinger und dann werden die angemalt, das MUSS doch reichen.

Jetzt haben wir aber keine mehr für den Osterstrauch. DIe bunten Plastikdinger hängen in der Hecke, und da nehm ich sie auch nicht mehr weg. Die gekochten aufhängen? Unmöglich. Also Zeit für den Selbstversuch, wartet mal kurz.

[...] 

HA! Ein Klacks. Man pustet oben rein und unten kommt die Soße raus. Pusten, fließen, pusten, fließen. Wo ist das Problem? 

Zugegeben, durch die Löcher, die ich gebohrt habe, passen mindestens Geschenkbänder, aber was solls? Die nehm ich dann aber auch.

Cool. Eier ausblasen. Ich mach noch ein paar. Rührei. Eierkuchen. Kaiserschmarren, Omelette, is doch alles lecker, achja, Kuchen, Kuchen, Kuchen...

Nur nicht an die Hosen denken.

Ist ja Feiertag...

 

20.03.2008 um 18:24 Uhr

ALDI-Impressionen, die zweite...

 

Und Hauptsache, wir haben uns alle frohe Feiertage gewünscht...

 

 

20.03.2008 um 11:46 Uhr

Aldi-Impressionen

Und da war da noch diese kleine graue alte Dame im ALDI. Diejenige, die volle Lotte gegen die Scheibe lief, weil sie den Ausgang suchte.

BONG machte es und dann sah ich sie, wie sie sich die faltige Stirn unter den weißen Haaren rieb. Der hellblaue Hut saß nun etwas schief, und so irrte sie zwischen den Regalen umher, ging zur Eingangstür, wartete auf die Öffnungsfunktion, die natürlich nicht funktionierte, weil sie auf der falschen Seite stand. Wie eine kleine weißhellblaue beduselte Fliege surrte und suchte die alte kleine Dame herum und sah, mit Verlaub, absolut bescheuert dabei aus.  

Ich sah nicht minder bescheuert aus, denn ich suchte seit einer halben Stunden das Knäckebrot. Stein und Bein hätte ich schwören können, dass es in der Brotabteilung unauffindbar war, um die ich aber dennoch wie eine Besessene drumrumschlich.

Aus den Augenwinkeln beobachtete ich das zarte verwirrte hellblaue Vögelchen, das nunmehr im Kreis torkelte. Ich hielt es nicht mehr aus. "Sie suchen den Ausgang?" Ängstlich und haltsuchend schaut mich die alte Dame an und nickt. "Da müssen Sie einmal um dieses Regal herum, auf der anderen Seite ist die Kasse."

"Ach."

"Ja."

"Ich bin gerade gegen die Scheibe gelaufen."

"Ja, ich habs gehört. Tut es sehr weh?"

"Nein."

"Sie haben sich bestimmt sehr erschreckt?"

"Ja. Man rechnet ja mit sowas nicht."

"Nee", sag ich. "Da rechnet keiner mit. Ist mir aber auch schon passiert"

"Ja?" Hoffnungsfroh strahlen mich wässrige blaue Omaaugen an.

"Aber ja", red ich in beruhigendem Tonfall weiter. "Das Schlimme ist, man kommt sich völlig bekloppt dabei vor."

Jetzt strahlt sie. Sie kichert sogar. "Ja," *prust "völlig bekloppt, Sie sagen es."

Einen kurzen Augenblick schauen wir uns in die Augen. Und da ist er, dieser Moment von Verbundenheit zwischen völlig Fremden. Immer, wenn ich das erlebe, schreck ich ein bisschen zurück vor der Intensität, die zwischen Menschen herrscht. Kategorienfrei. Wir sind nicht verwandt, wir sind nicht befreundet, haben keine Beziehung. Aber, BUMS, manchmal schaust du den Busfahrer an und du weißt, er denkt geNAU das Gleiche wie du, oder die Kassiererin oder der Teenager, die schicke Dame oder der feine alte Herr in der Bahn oder in der Fußgängerzone.

Sie hat den Ausgang nicht gefunden. Als ich Stunden später mein Knäckebrot gefunden hatte und bezahlen wollte, wanderte sie mit abwesenden Blick im Kassenbereich hin und her.

Sie hat mich nicht wieder erkannt.

Und ich hatte es eilig.

Mein Gott, ist die Welt scheiße...

Unser Blick fürs Wesentliche ist kaputt, und wie sagte noch ein kluger Mann in meinem Leben?

"Das Verkorksen hat System."

 

15.03.2008 um 08:10 Uhr

Der frühe Vogel fängt den Wurm...

Zeit meines Lebens bin ich ein Nachtmensch gewesen. Der Morgen? Geht mir weg mit dem Morgen. Nicht so wirklich, dass ich schlechte Laune habe. Kein klassischer Morgenmuffel. Das gerade nicht. Aber die Augen auf? Nö. Augen auf ist doof. Nochmal rumdrehen? Jipp. Genau. Schön nochmal rumdrehen. Und ich bin nicht sicher, ob ich den Erfindern der Schlummertaste dankbar sein soll, oder ob ich ihnen die Unterstützung meiner Schwäche nicht doch besser nachtragen sollte.

Heute morgen allerdings machte ich die Augen auf und war wach. Um 7 Uhr. Kein Feilschen. Kein Rumdrehen. Kein schlafwandlerisches Wachkoma.

Bupps. Wach.

Hallo Welt!  

Ich geh jetzt den Wurm suchen. Was es wohl damit auf sich hat...

 

12.03.2008 um 15:27 Uhr

Die Gänge...

...fehlen manchmal. Zu schwer oder zu schnell. Diese beiden Extreme kenn ich. Stillstand oder Sprint. Kann ich nicht einfach mal spazieren gehen?

Oder wandern?

Schlendern?

Bummeln?

Zumindest vorwärts sollte es gehen...

 

11.03.2008 um 14:24 Uhr

Zeit...

Was ist nur mit der Zeit los? Gestern habe ich eine Bekannte getroffen. Wir haben ein bisschen gequatscht. Sie heiratet bald. Naja, in zwei Monaten hieß es. Ich sagte: Es mag absurd klingen, aber falls wir uns bis dahin nicht sprechen oder über den Weg laufen, wünsche ich Euch einen großen Tag.

Morgen ist die Hochzeit.

Das Gespräch scheint gestern gewesen zu sein.

Hat aber im Januar stattgefunden.

Sag mal...

Zeit. Tss...

09.03.2008 um 17:26 Uhr

bloggiert

Wenn ich zu viel nachdenke, bin ich blockiert. Der Nudelsalat meiner Gedanken drängt und presst sich dann zu einem festen Klumpen zusammen, bleibt vorm Kanal stecken und keine noch so kleine Gedankenspaghetti will sich so recht formen, alles hängt dann mit allem zusammen, die Sonne, der Mond und das Sternchen.

Vielleicht müssen einfach ein paar Erbsen und Fleischwurstwürfelchen dazu.

Pfeffer, Salz, fertig.

Und mal wieder wird es dadurch nicht im Geringsten übersichtlicher.

ich bleibe dran...Â