Sonne, Mond und Sternchen

29.05.2008 um 16:09 Uhr

42

Die Antwort auf alle Fragen. WIE viele Sätze hat die Sunny heute geschafft? Ja! Richtig! Sehr gut. Zweiundvierzig.

Darüber hinaus grandiose Ideen für die Methodik. Es werden täglich mehr. Kommt alles ins Protokoll.

Genial. Genial. Genial. Ich schüttel die genialen Einfälle geradeso aus dem Ärmel.

Plumps.

Wieder einer.

Schön, schön.

29.05.2008 um 10:43 Uhr

Die Welt ist bunt.

 

 

Die Magie ist das Hinsehen...

 

mohnbunt

 

 

 

28.05.2008 um 19:23 Uhr

Ohr an Kleinhirn


Schizoider Phonetiker-Wahnsinn:


"Ohr an Kleinhirn: Das war kein Diphthong."

"Kleinhirn an Ohr: Doch du Doof, da gehört schließlich einer hin"

"Ohr an Kleinhirn: Es ist nicht so, wie du denkst, sondern so, wie du hörst..."

"Kleinhirn an Ohr: Klugscheißer!"

"Ohr an Kleinhirn: Selber!"

"Kleinhirn an Ohr: Wieso eigentlich 'KLEINhirn', du Pisskopp?"

"Ohr an Kleinhirn: Nenn mich nich Pisskopp."

"Kleinhirn an Ohr: Es heißt 'nichT'."

"Ohr an Kleinhirn: Oh Mann! Wie oft denn noch? Heißtes nich! Und jetz nimm den Pisskopp zurück." 

"Kleinhirn an Ohr: 'JetzT'. Und hab ich Pisskopp gesagt? Es muss doch Pisskopf heißen."

"Ohr an Kleinhirn: Ich geb's auf."

"Kleinhirn an Ohr: Na also!"

"Ohr an Kleinhirn: Bis morgen dann."

"Kleinhirn an Ohr: Muss ja, muss ja."

 

55 Sätze! Heute. Hintereinander! Und immer so weiter. Ich werd zwar bekloppt dabei, aber irgendwie auf eine wahnsinnige, geisteskranke, hysterische und schizophrene Art und Weise macht es Spaß. Also hinterher zumindest...

 

 

 

28.05.2008 um 10:27 Uhr

Mohnfarben

In den Baumarkt bin ich gegangen, in die Gartenabteilung. Mohn wollte ich kaufen, und unschlüssig war ich über die Farbe. Für Rot entschied ich mich. 'Lieber Weiß', dachte ich an der Kasse. Zu spät war es.

Eingepflanzt habe ich es, mein kleines Mohnpflänzchen. Gegossen, gedüngt, geküsst.

 

Und offensichtlich wäscht eine Hand die andere:

 

 

 

mohn

 

 

 

 

27.05.2008 um 13:49 Uhr

Schneidezahnfüllungen

Na? Is das'n fieses Wort? Ja-ha-ha! Hab ich heut bekommen. Vier Füllungen an den Schneidezähnen. Das hat schlappe 57 min gedauert und war ein Fest der Sinne.

Jetzt sitze ich hier und sehe aus wie Chiara Ohoven, schick frisch aufgespritzte Lippen nach einer kurzen, aber leider nicht schmerzlosen Spritze unters Lippenbändchen.

Zahlt alles die Kasse.

Ich bin begeistert.

 

26.05.2008 um 12:45 Uhr

Motivationsschubs

Busse sind ja gar nicht gut für die Motivation. Man könnte da vielleicht noch was stricken, nach dem Motto: tja, so'n Bus, so'n riesiger, schubst einen in die nächsten acht Arbeitsstunden, man ist froh, noch einmal mit dem Leben davongekommen zu sein, und schuftet wie ein Berserker (wat ist das eigentlich? aha: Als Berserker wird in mittelalterlichen skandinavischen Quellen ein im Rausch Kämpfender bezeichnet, der keine Schmerzen oder Wunden mehr wahrnimmt. Wie passend.)

Jedenfalls nix mit Motivation heute. Mein Verhaltensmuster bei Busunglücken ist die 'Kopf in den Sand'-Methode. Wo ein Bus ist, finden sich schließlich auch noch mehr. Also keinesfalls bewegen, wer weiß, was noch alles schief geht. Dummerweise ist nicht der Bus an sich das Schlimme, sondern die Angst vor dem Bus. Den Bussen. Und sagt mal, wie wahrscheinlich isses denn, dass noch einer führerlos die Böschung runterjagt? Mh? Genau. Lassen wir die Busse Busse sein. Sie sind ein Produkt meiner lange gepflegten Neurosen, das nächste Padautz werde ich hören, wenn sie vor meinen Augen einfach so zerplatzen.

Drum: Auf in den Kampf, der Elfenbeinturm ruft. Und auch wenn ich da nicht hinwill, wäre es doch schade um den Schlüssel zu seiner Pforte, den ich dann ja schließlich mein eigen nenne und nicht benutzen MUSS.

Halte dir alle Möglichkeiten offen, hat ein kluger Mann mal zu mir gesagt, gezwungen werden kannst du nur von dir selbst.

Deshalb hängt auch über meinem Schreibtisch eine rote Karte mit der Aufschrift:

 

WER A SAGT,

MUSS GAR NICHTS.

 

Heißt das, dass ich jetzt nicht weiterarbeiten muss? Irgendwie ist hier keine Linie drin. Aber das entspräche auch nicht meinem subtilen und komplexen Persönlichkeitsbild.

Also: Bis 15 Uhr werden es 25 Sätze sein, und danach mach ich eine dicke fette Zigaretten-Pause.

Na? Ist DAS subtil? Mh?

26.05.2008 um 01:06 Uhr

Der Bus

Haltet den Bus auf. Kann mal einer den Bus stoppen? Führerlos rast er auf mich zu, wird schneller und schneller, größer und größer, das rote Aufblitzen der Kühlerhaube ist das letzte, was ich sehe und

---

PADAUTZ!

 

Aua.

 

Irgendwie waren die Zeiten angenehmer, als ich ihn nicht kommen gesehen habe.

Aber immerhin habe ich inzwischen einen Erste-Hilfe-Koffer.

Entschuldigt mich bitte, ich muss nach Pflastern und Jod kramen.

 

Mannmannmann, irgendwo hier drin müssen sie doch sein, Erste-Hilfe-Koffer ohne Pflaster, gibts doch nicht, Rettungsdecke, Augendusche, Einmalhandschuhe, Dreiecktücher, Beatmungstuch, verflixt nochmal, ich brauch ein Pflaster, ein stinknormales Pflaster, was soll der Schnickschnack, Scheißbus, elender, blöder bepisster verfickter Riesenscheißbus, Kacke Mann, immer ich, ah hier Kühlspray, das nehm ich erstmal, autsch, iiiih, das brennt, kann mir mal einer 'n Pflaster geben, wenn schon niemand den Bus aufhält, na wenigstens das kann man doch erwarten, ich werd nicht mehr, Scheiße hier, verfluchte Scheiße -

 

 

23.05.2008 um 19:27 Uhr

Lebensgeschichte

 

Kann es sein, dass die eigene Lebensgeschichte lediglich aus einer Kette von mehr oder minder lose aneinander gereihten Missverständnissen mit sich selbst besteht?

Immerzu versteh ich mich selbst nur mit zeitlicher Verzögerung. Aber immerhin. Die Abstände werden kürzer. 

 

21.05.2008 um 15:00 Uhr

Beim Ei des Columbus!

Heureka! Sex! Sex, Leute!!! Es ist der Sex! Alles sexuelle Energie! Bewegung. Antrieb. Leichtigkeit. Ob nun aus postkoitaler Freude oder präkoitaler Aufregung, alles geht schneller, leichter, besser von der Hand. Posen, putzen, possieren. Was ein Spaß. Alltag? Wäsche? Geschirr? Staub, Schmiere, Kruste? HA! Ich mache eine heroische wegwerfende Geste und sage: LARIFARI! Mühe? Vergesst es. Fröhlich summend geht die Frau ans Werk. Die Welt ist rosa, zuckrig weich und süß.

Wie ich drauf komme? Post- oder präkoitale Stimmung? Keines von beiden.

Aber wär schön, oder?

Was machen wir uns das Leben schwer... Absurd. Völlig absurd.

 

20.05.2008 um 15:17 Uhr

Sonnenfarben


19.05.2008 um 18:09 Uhr

Irrglaube

 

Der Glaube an das Wort ist fatal, findet doch das wahre Leben zwischen den Zeilen statt. Es tanzt dort - von vielen unbemerkt - einen unergründlichen Reigen.

 

19.05.2008 um 14:41 Uhr

Fünf...

Ach du Schande. Fünf. Bilanz ist fünf. Fünf klägliche Sätzchen. Jetzt aber. Wenigstens noch an der Zwanzigermarke kratzen. Mannmannmann.

Laster Nummer 1: Das Telefon. Gehört abgschafft.

Laster Nummer 2: Das Fernsehen. Gehört zwar abgeschafft, aber ich konnte es heute umgehen.

Laster Nummer 3: Das Internet. Gehört abg-, gnnnnn, ähm, reduziert. 

In diesem Sinne bis 16.00 durchhalten.

Ohren auf und durch.

 

19.05.2008 um 12:05 Uhr

Wie gut, dass ich nochmal nachgesehen habe...

HA! Ich kann mich beruhigen. Es handelt sich um eine so genannte Haupt-, nicht aber um eine Todsünde.

Todsünden entstehen aus den Hauptsünden, auch Laster genannt. 

Ist eine von sieben schlimm?

Naja, wenn ich genauer hinschau, vier. Das doofe ist, dass die ja alle interpretierbar sind. Völlerei? Fehlanzeige. Maßlosigkeit? Erwischt. Bei Wollust und Hochmut muss ich ohnehin sofort passen. Höm. 

Und gegen die Trägheit kämpfe ich an.

Seht ihr dieses Licht?

Ich ziehe mich an meinen langsam ergrauenden Haaren (uppsi, Eitelkeit) aus dem Morast und werde die Silben klingen lassen in meinen Ohren, auf dass sie transkribiert werden, in geradezu mystischer Genauigkeit, zum Wohle der Wissenschaft, der Gemeinschaft und aller Elfenbeintürme der Welt (uppsi Eitelkeit, ich dreh mich im Kreis, komme, was wollust, äh wolle, uppsiuppsiuppsi)

12.04 - die Trägheit ist hinter mir her. Ich transkribiere, um meine Seele zu retten. Na, wenn das kein Ansporn ist...

 

19.05.2008 um 11:51 Uhr

Trägheit, auweiha, Todsünde

Mannomann. Gut, dass ich nicht katholisch bin. Oder vielleicht gar nicht gut? Vielleicht hätt ich dann so große Angst in die Hölle zu kommen, dass ich mir Trägheit einfach nicht erlauben würde?

Nun. Sie stört mich so oder so. Todsünde hin, Todsünde her. Spaß macht das nicht. Und ich spreche nicht von Entspannung. Nicht von Faulenzen. Ich spreche von kleinen Gewichten, die an meinen Synapsen ziehen, sie einfach an der zielorientierten Vernetzung hindern, die eine Art Handlungsunfähigkeit zu bewirken scheinen.

Ich sags Euch: Alles nur dumme Ausreden, um nicht beginnen zu müssen. 

Also muss mal wieder ein Etappenziel her. Am Wochenende sind es zwar keine zwölf, aber immerhin acht geworden. Heute müssen es wieder einmal mindestens vierzig werden.

Etappenziel bis 14.00:  25

Etappenziel bis 15.00: Tabellenvervollständigung

Etappenziel bis 16.00: weitere 15

 

HEUT SCHAFF ICHS!!

 

16.05.2008 um 23:10 Uhr

Mohnklatsche

mohn

16.05.2008 um 15:12 Uhr

23+17=40

Ach! noch 17 Stück. Und die fehlenden drei nur wegen des Ziegen, ach quatsch, ich pfeif auf den Genitiv, wegen dem Ziegenkäsebrot und der Frau Kallwass, die ich mir eine Viertelstunde zusammen gegönnt habe.

Lecker.

Also die Frau Kallwass nich so. Obwohl... Nee. Aber die Kombination machts: Ziegenkäse in Kombination mit Frau Kallwass. Großartig.

So. Vierzig, also. Mh. Am Wochenende noch zwölf, dann hammer die 52.

Soll ja regnen...

 

16.05.2008 um 13:08 Uhr

23

Oje, die Verschwörungszahl.

Zwei Punkte zu meiner Ehrenrettung:

Rasenmäher vor dem Arbeitszimmerfenster erschweren phonetisch auditive Arbeiten ungemein.

Die Nachbarin war zwanzig Minuten da, um mir zu erzählen, wie schlecht sie mit allem vorankommt.

Man könnte zynisch werden...

 

Ok, weiter gehts. noch mindestens zwanzig sind machbar...

 

16.05.2008 um 11:05 Uhr

Jemals Frau Dr. Sunny?

Also: Wenn ich das mit dem akademischen Titel, der mir leider Gottes NICHTS bedeutet, jemals schaffen will, brauche ich ein Disziplinprogramm. Denn: Keiner schaut mir auf die Finger. Der Betreuer mag keine autoritären Strukturen und hält mich für erwachsen (uiuiui, da sieht man, dass man auch in einer Professur nicht vor schweren Denkfehlern gefeit ist), eine Deadline gibt es keine und Geld fließt auch noch recht lange in Strömen, weil man mich für genial hält und die Idee und meine Auffassungsgabe und dann noch diese, ja, ähm, diese Vernunft...

Tja.

Tjatjatja.

Da haben wir den Salat. 

Abbrechen gildet nicht.

Also: Augen auf und durch. Jetzt werde ich zwei Stunden durcharbeiten und bis dahin möchte ich das Etappenziel 52 geschafft haben.

(52 was? 52 Sätze. Malgenommen mit jeweils 5 Wortformen, macht, eins im Sinn, äh, 260 Wortformen. Machbar in zwei Stunden? Nee. Ok. Revidiere hiermit und reduziere auf 30.)

Also, Etappenziel bis 13.00:

30! 

 

 

 

15.05.2008 um 12:11 Uhr

Die Erde dreht sich immer im Kreis, immer im Kreis...

Und immer weiter. Alles fließt, nichts dauert. Es können die schrecklichsten Sachen passieren. Die Sonne geht immer wieder auf, scheint mal hinter Wolken, mal dazwischen, sie geht unter, der Mond schaut mal dick mal dünn auf uns herab, Blätter werden grüner, Blüten fallen faulig herab, Früchte werden dicker und dicker, bis auch sie die Kraft verlieren. Tod - Leben, Tod - Leben, Tag und Nacht, immer weiter, kein Halten. Und irgendwie kommt mir das gerade ganz fürchterlich grausam vor, wie eine unüberwindliche, unerschütterliche Maschinerie, die über unsere Köpfe hinweg weiter und weitergeht.

Ja, es geht weiter. Immer weiter. Unaufhaltsam.

Es dämmert in meinem Hinterkopf ein Gedanke. Ein Gefühl, ein Hauch von Wärme, von Geborgenheit. Fügen wir uns doch in den Lauf der Dinge...

Es geht immer weiter, unaufhaltsam vielleicht, aber keinesfalls unveränderlich.

Nichts bleibt. Das gilt für die schönen und für die hässlichen Dinge.

In grausamen Zeiten ist es ein Trost.

 

14.05.2008 um 09:27 Uhr

Warum die Sonne nicht immer zu uns durchdringt...

Wolken