Sonne, Mond und Sternchen

26.06.2009 um 22:20 Uhr

Ich brauche...

Stöckchen sind was feines, wenn man gute Laune hat...

Gefunden bei Shadowfax , vielen Dank! Is ganz einfach "Dein Name braucht" googlen und gucken, was passiert und passt. Also schauen wir hier:

 

Sunnysightup braucht dringend Hilfe.

Sunnysightup braucht Familie.

Sunnysightup braucht ihre Medizin.

Sunnysightup braucht nicht lang.

Sunnysightup braucht einige Minuten Bedenkzeit.

Sunnysightup braucht jemanden.

Sunnysightup braucht nicht nur Klamotten.

Sunnysightup braucht jetzt ein ganz großes Wunder.

Sunnysightup braucht ein Rücklicht für ihr Fahrrad.

 

Stimmt alles! Irgendwie. Vor allem das letzte. Besonders gut gefällt mir das 'nicht lang'.

15.06.2009 um 01:14 Uhr

Konvention

Man sagt über mich, ich sei ein unkonventioneller Mensch. Ich freu mich dann immer, denn das wollte ich immer sein...

Manchmal frage ich mich aber, was das heißt, welche Konsequenzen das hat, wie das durchzuhalten ist, ohne die ständige Angst etwas falsch zu machen...

Was falsch machen... Seltsamer Gedanke, wenn man beschlossen hat, die Regeln nicht zu beachten. Wie schwer ist es, sich gegen die Regeln zu stämmen?

Fragen wir doch mal anderherum: Wie schwer ist es denn, die Regeln zu befolgen? Irgendwoher kommt er doch, mein Impuls, genau das NICHT zu tun... Und nächste Frage: Welche Regeln? Sind ja doch nur ungeschriebene Gesetze. Konventionen eben. Die bieten Sicherheit. Orientierung. Schauen wir doch einfach nach rechts und links und machen es genauso wie der Nachbar. Zu einfach? Zu einfach.

Komisch mit dieser Selbstfindung. Hat man einen kleinen Teil seines Ichs entdeckt, gibt es kein Zurück mehr. Und dann? Dann quält und jauchzt man sich so durch die Gefühlslagen, von denen es von außen immer heißt, sie seien unwichtig, nebensächlich, man sei doch jetzt erwachsen und die Rente und die Karriere und der Garten und die Fenster und die Förderung der Kinder und schließlich will man ihnen auch was bieten...

Ja, was denn eigentlich? Wir kämpfen gegen Windmühlen - uns wird eine Suppe vorgesetzt, die wir auslöffeln sollen, und wehe dem, der den Löffel beiseite legt.

'Sei nicht traurig', heißt es. 'Reiß dich zusammen.' 'Du bist aber auch empfindlich.'

Neulich sagte eine Freundin bezüglich eines Problems: "Da musst du drüberstehen. Das geht vorbei. Mach einfach weiter und lass es ruhen..."

Hilfe, die 'Ja-da-musst-du-Leute'. Nein zum Teufel. Ich werde nichts verändern, wenn ich weiter mache und es ruhen lasse. Bei mir nicht und in der Welt nicht.

Ich habe davon geträumt, dass es einfacher wird, wenn ich auf mich selbst höre. Dass ich sicherer werde. Vertrauensvoller. Vertrauen in mich selbst, meine Gefühle, meine Überzeugungen. Mit so einer Gratwanderung habe ich nicht gerechnet.

Lausche in dich hinein, die Antworten sind alle in dir.

Sich selbst zuhören... Wenn es da draußen nicht so laut wäre, ach, wenn es da draußen nicht so laut wäre.

Dranbleiben. Bleiben wir einfach dran. Alles, was ich habe, ist der feste Glaube, dass es sich lohnt...