Nachtschattengedanken

19.03.2008 um 15:40 Uhr

auf dem kopf stehender berg mit engel in schwarzweißfarbe

 

Der Berg löst sich auf

Die Welt steht Kopf

Und ein farbiger Engel löst sich auf im Schwarzweiß. 

 

Ich mache einen Malkurs. Tschuldigung...

 

09.03.2008 um 20:05 Uhr

Die Woge zersplittert

Es gab mal eine Woge. Die konnte ich schon von weitem sehen. Dann hat sie sich in den Augenwinkeln aufgebaut. "Nö. Kein Tsunami." dachte ich jedes Mal. Und rums. Schlug sie über mir zusammen. Luft anhalten. Das alte Gefühl der Atemlosigkeit. Des Ertrinkens. Keine Luft. Kein Licht. Kein Gefühl.

Nix neues soweit. Hab ich schon oft erzählt. Der Bus. Die Angst. Die Leere. Blablabla...

Danach: Auftauchen. Überleben. Weitermachen. Auf die nächste Woge warten. 

Und jetzt? Die Woge ist zersplittert. Auf manchen Wellen reite ich mühelos. Riesenspaß. Durch andere tauch ich durch. Huste. Schwimm weiter. Lass mich von der einen mit geschlossenen Augen davontragen und von der nächsten hinterrücks überraschen. Bei Wind bekomm ich Wasser in die Augen. Seh nix mehr, kämpfe, strampel, und dann kommt die Sonne raus und alles glitzert, hebt sich, senkt sich, hebt sich, senkt sich, ganz regelmäßig, ein- und ausatmen, und wieder und wieder schwappt es schaumig in mein Gesicht, tauchen, schwimmen, wellenreiten, tragen lassen, Sonne tanken, um Luft kämpfen, einatmen, ausatmen.

Poah! Anstrengend. Mann-mann-mann. Anstrengend. 

Und irgendwie unübersichtlich.

Mit Kontrolle hat das nichts zu tun. Und das Vertrauen lässt auf sich warten.

Dumdidumdidum...