Warum ist Schlaf so tröstlich?
Schlaaafen, immer nur schlaaafen. Jede Gelegenheit nutzen, die Augen schließen, schlafen, nicht da sein, weg sein, niemand sieht mich im Schlaf. Warum ist das so tröstlich und warum ist es so schrecklich aufzuwachen, festzustellen, dass man immer noch da ist. Die Welt sich weiter dreht, es weiter geht, die Leiter steht, der Reiter fleht, der Gleiter weht, ähm, hüstel, Reime, wie inspirierend, ach Scheiße, warum ist es so tröstlich weg zu gleiten ins Unterbewusste, dort warten sie doch auch die Gespenster, sind sie dort weniger real?
Kann mir einer da draußen sagen, wie es ist unbeschwert zu erwachen?
Ich weiß es nämlich nicht.

Offensichtlich haben sich bei dir viele belastende Dinge angehäuft und nun trägst du deine Last - zur Er-Leichterung kann nur Ent-Lastung führen.
Es nützt gar nichts, sich darüber zu beschweren, denn auch das ist nur wieder eine weitere Erschwernis, die als Last auf dir liegt.
Die Augen zu verschließen, wegzusehen, etwas nicht im (Über-)Blick zu haben, also davonzulaufen...der einfachste Weg dahin scheint der Schlaf zu sein. Aber danach kommt das (manchmal "böse") Erwachen.
Jeder Tag ist eine neue Chance, etwas von der Last zu bewältigen,die auf dir liegt. Sieh dir an, was du davon geschafft hast und schaffen kannst - und verharre nicht im Anblick all der Dinge, die noch unerledigt sind und dich daher belasten.
Wer den Tag mit einem "Ich will dich nicht begrüßt", der wird am Abend recht haben, weil er sich mit ganzer Kraft dafür und damit gegen sich selbst daraf konzentriert hat.
Unbeschwertheit beginnt beim ersten Gedanken an einen neuen Tag, indem wir sie erreichen und haben wollen!
ich freu mich.