<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#">
<channel>
<title>Nachtschattengedanken</title>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1</link>
<description>Trau schau wem.</description>
<language>de</language>
<dc:creator>sunnysightup</dc:creator>
<dc:publisher>sunnysightup</dc:publisher>
<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 23:08:00 +0200</pubDate>
<sy:updatePeriod>daily</sy:updatePeriod>
<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
<item>
<title>Warum Prinzessinnen nicht pupsen, und Ikonen sich ab und zu am Arsch kratzen sollten.</title>
<description>Seit ich keine Prinzessin mehr bin, pupse ich wieder. Ich darf das jetzt. Natürlich nicht in echt. Natürlich nur bildlich, versteht sich, versteht sich. Aber</description>
<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 23:08:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Warum-Prinzessinnen-nicht-pupsen-und-Ikonen-sich-und/3793/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Warum-Prinzessinnen-nicht-pupsen-und-Ikonen-sich-und/3793/</guid>
</item><item>
<title>allein so klein</title>
<description> 
Manchmal frage ich mich, ob ich nicht anders kann... Kann ich nur allein? Kenne ich nur Alleinsein? Allein sein ist kein Zustand, sagt mein indischer freundlicher Geist. Allein sein ist eine Eigenschaft, sagt er. 
 
 
Und jetzt?
 
 
Das seltsame ist, dass diese Eigenschaft nicht so weh tut, wenn wirklich niemand da ist. Je mehr um mich herum schwirren, umso mehr wächst das Alleinsein. Zum Alleinsein kommt das Kleinsein. 
 
 
Ist es Alleinfühlen? Und Kleinfühlen?
 
 
Lauere ich auf jede Gelegenheit, allein gelassen zu werden? Will ich verlassen sein? Mache ich es den Menschen so leicht, mich zu verlassen?  Tun sie es am Ende gar nicht?
 
 
Erst im vollständigen Alleinsein verlässt mich die Angst verlassen zu werden.
 
 
Ihr weicht zurück, weil ich euch verscheuche. Wenn ich das sehe, warum seht ihr es dann nicht? 
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Sat, 01 May 2010 01:06:43 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/allein-so-klein/3806/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/allein-so-klein/3806/</guid>
</item><item>
<title>Das Licht geht aus</title>
<description> 
Und wieder spür ich, wie langsam um mich herum das Licht ausgeht. Müde. Schwerfällig. Mutlos. Das hatte ich lange nicht mehr. Das Licht geht aus. Die Traurigkeit verlässt mich. Keine Tränen.
 
 
Ich schalte ab.  
 </description>
<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:48:42 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Das-Licht-geht-aus/3805/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Das-Licht-geht-aus/3805/</guid>
</item><item>
<title>indischer freundlicher geist</title>
<description> 
ich bin traurig. ich bin todtraurig und ich versinke in einem dunklen see. langsam sinke ich tiefer und tiefer hinab, so wie du es mich gelehrt hast, indischer geist. ich sinke auf den tiefsten grund meiner traurigkeit. du lehrst mich, dass dies ein moment ist. und in der nächsten sekunde, minute, stunde, morgen werden neue kommen und sie lösen sich ab, diese momente, und ich muss nichts fürchten, denn ich habe nichts verloren, denn in mir ist alles vorhanden, was ich brauche, um die momente kommen und gehen zu lassen.
 
 
es gibt keine kausalen ketten. es gibt keine verbindungen zwischen dem jetzt, dem gestern und dem morgen. es ist losgelöst. ich bin losgelöst. ich bin heute.  
 </description>
<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 11:36:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/indischer-freundlicher-geist/3804/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/indischer-freundlicher-geist/3804/</guid>
</item><item>
<title>eben nicht eisberg...</title>
<description> 
da war mir kein wort eingefallen.
 
 
ich wollte so ein richtig scharfes spitzes wort.
 
 
und mich danach mal so richtig schön selbst auf die schippe nehmen.
 
 
aber dazu kam es nicht...
 </description>
<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:49:44 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/eben-nicht-eisberg/3803/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/eben-nicht-eisberg/3803/</guid>
</item><item>
<title>Fröhliche Weihnachten nachträglich...</title>
<description>  
 
 Normal 
 0 
 21 
 
 
 false 
 false 
 false 
 
 
 
 
 
 
 
 MicrosoftInternetExplorer4 
 
    
 
 
  
 
 
 
/* Style Definitions */
table.MsoNormalTable
{mso-style-name:&quot;Normale Tabelle&quot;;
mso-tstyle-rowband-size:0;
mso-tstyle-colband-size:0;
mso-style-noshow:yes;
mso-style-parent:&quot;&quot;;
mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
mso-para-margin:0cm;
mso-para-margin-bottom:.0001pt;
mso-pagination:widow-orphan;
font-size:10.0pt;
font-family:&quot;Times New Roman&quot;;
mso-ansi-language:#0400;
mso-fareast-language:#0400;
mso-bidi-language:#0400;}
 
 
 
 In einem rosa gerüschten
Wohnzimmer sitze ich auf einem schneeweißem Sofa. Um mich herum ein Meer von
erzgebirgischen Weihnachtsschmuck. Ein Plüschelch singt Jingle Bells und Uschi
meine Stiefschwiegermutter gibt in Begleitung einer sich drehenden
Porzellanballerina Stille Nacht Heilige Nacht zum Besten. Dass mir das Atmen
schwer fällt, ist normal in diesen Tagen. Dass aber selbst die bescheidene
Luftzufuhr durch die...</description>
<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 00:33:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Froehliche-Weihnachten-nachtraeglich/3802/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Froehliche-Weihnachten-nachtraeglich/3802/</guid>
</item><item>
<title>...was die Angst sagt.</title>
<description> 
Unser alter Meister holt also tief Luft. &amp;quot;Angst...&amp;quot; man hört, dass er
sich wie auf Eiern bewegt, ein sensibles Thema, weiß Gott. &amp;quot;Angst ist
vielleicht kein Gefühl. Es ist ein Gedanke. Ein Gedanke, der Stress,
Herzrasen, Schweißausbrüche und Kurzschlussreaktionen auslöst.&amp;quot; 
 
 
Ich schau ihn nachdenklich an. Joah, damit konnte ich was anfangen. 
 
 
&amp;quot;Die damit einhergehenden Gefühle sind allesamt unangenehm.&amp;quot; 
 
 
oha. Bis dato waren alle Gefühle gleich vor seinen meisterlichen Augen. 
 
 
&amp;quot;Und dadurch, dass sie von außen kommen, sind sie schlechte Ratgeber.&amp;quot;
 
Ok. 
 
&amp;quot;Auch ich habe Angst.&amp;quot;
 
 
Aha.
 
 
&amp;quot;Und meine Erfahrung sagt, dass man sich nicht gegen sie wehren kann.&amp;quot;
 
 
&amp;quot;Aber nicht wehren, heißt weglaufen!&amp;quot; Ich kann mich nicht zurückhalten. Der Einwurf muss sein.
 
 
Der weißhäuptige Doc schüttelt den Kopf. &amp;quot;Man muss das Gefühl zulassen.
Vielleicht zulassen, dass es schlimmer...</description>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:55:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/was-die-Angst-sagt./3801/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/was-die-Angst-sagt./3801/</guid>
</item><item>
<title>...und nicht tun...</title>
<description> 
Stumm werden also die feinen Socken angestarrt. Ich habe den Ball und schaue mich hilflos um. Die Therapeuten ertragen ja Stille mit stoischer Gelassenheit. Ich nicht. Ich tue, was ich immer tue, wenn alle schweigen. Ich beginne zu plappern:
 
 
&amp;quot;Also zum Beispiel: Ein Vortrag. Ich soll einen Vortrag halten. Ich kann ZU-, aber ich kann auch ABsagen. Ist meine Sache. Ich SOLLTE ihn halten, den Vortrag, und ich WEISS auch, dass ich es KANN. Aber die Angst. Die Angst sagt nein. Das fühlt sich an, als ob ich den Vortrag nicht halten WOLLTE. Aber ich weiß AUCH, dass ich mich schlecht fühle, wenn ich ihn absage.  Dann habe ich gekniffen. GeNAU das, was die Angst will. Wie widerstehe ich dieser Scheißangst?&amp;quot;
 
 
Man beliebt zu schweigen. Na gut, ich hab noch einen.
 
 
&amp;quot;Oder mein Handy. Neulich schrieb ich eine sms. Und in diesem Moment stürzte mein Handy ab. Gottseidank neben einem Handyladen. Und die sagten mir, dass irgendwas Ernstes mit der Software nicht stimmt. Und ich...</description>
<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 19:21:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/und-nicht-tun/3799/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/und-nicht-tun/3799/</guid>
</item><item>
<title>Das Gefühl aushalten...</title>
<description> 
Es war in einer dieser unsäglichen Gruppentherapiesitzungen, als ich
über mich hinauswuchs und freiwillig den blöden bunten Ball nahm und
sagte: Ich habe etwas zu sagen.
 
 
Alle schauten mich an. Der gute alte Therapeut war gespannt.
Vielleicht wusste er, dass ich nur spreche, wenn mir wirklich etwas auf
dem Herzen liegt. Und ich? Ich sagte das folgende:
 
 
&amp;quot;Was ist eigentlich mit Angst?&amp;quot;
 
 
Schweigen.
 
 
&amp;quot;Ich meine... Also... Wir lernen hier authentisch mit Gefühlen
umgehen. Weint, wenn ihr traurig seid, schreit, wenn ihr wütend seid,
lacht, wenn ihr traurig seid. Aber was tue ich denn, wenn ich Angst
habe?&amp;quot;
 
 
Schweigen. Blasse Gesichter starren mich an. Der Therapeut sieht
mich ratlos an. Die Co-Therapeutin nickt langsam und bedächtig mit dem
Kopf: &amp;quot;Das ist ein sehr gutes Thema.&amp;quot;
 
 
Schweigen.
 
 
Oh. Offensichtlich nicht. Denn weiterhin starren mir diese
ausdruckslosen Gesichter entgegen. Und keiner sagt etwas. Ich beginne
zu...</description>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 13:14:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Das-Gefuehl-aushalten/3798/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Das-Gefuehl-aushalten/3798/</guid>
</item><item>
<title>Der Ernst der Lage</title>
<description> 
Fast ein halbes Jahr bin ich ohne Einträge hier ausgekommen. Ich hatte diesen Blog für Notfälle eingerichtet. Lange Zeit war nahezu jeder zweite Tag ein Notfalltag. Der Ernstfall? Täglich. Gewohnheit. Mit dem Ernstfall konnte ich leben. Notfälle waren unangenehm. Katastrophen waren, was sie eben waren. Überrascht haben sie mich jedenfalls  nicht. Ich war stets gut vorbereitet.  
 
 
Und jetzt? Das Leben ist kein Ernstfall mehr. Und ich? Ich auch nicht. Meine Umgebung ist es nicht. Die Umstände erst recht nicht. Der Ernst der Lage? Ach hört mir auf. Ich bin nicht im Krieg. Und sollte ich es dennoch irgendwann sein, werde ich mich anpassen.
 
 
Was für eine Leere sich zunächst eröffnet, wenn man das begreift. Verdammt, womit soll ich mich denn beschäftigen, wenn nicht mit all diesen Abwehr- und Angriffsstrategien, mit dem Kreisen um das nächste Worst Case Scenario, wo auch immer es sich befindet? 
 
 
Und dann noch ein Umdenken: Es ist keine Leere. Es ist Raum. Wat? Raum? Jawohl....</description>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 10:53:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Der-Ernst-der-Lage/3790/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Der-Ernst-der-Lage/3790/</guid>
</item><item>
<title>Tränen</title>
<description> 
Schatten oder Licht?  So einfach isses immer gewesen. Ja, und so schwer habe ich es mir damit gemacht. Wer weint, sitzt im Dunkeln. Wer lacht, wendet sich dem Licht zu. Und so lächelte ich mich tapfer durchs Leben. Tränen wurden unterdrückt, zwischen vermeintlichem Licht und dem gemiedenem Schatten lag die Leere. Beruhigend, vertraut, eine trügerische Sicherheit. 
 
 
Wann immer ich an Tränen dachte, hatte ich ein Bild. Mal wieder war das eine der Therapiesitzungen, in der der Therapeut sich gespannt nach vorn lehnte. &amp;quot;Tränen sind nicht gut.&amp;quot; flüsterte ich vor ungefähr zwei Jahren mit tränenerstickter Stimme. &amp;quot;Mhm.&amp;quot; brummte er, wie er es immer tat, wenn er einen Ausbruch vermutete. Ich schluckte. Schluckte und hörte auf zu atmen. &amp;quot;Atme.&amp;quot; sagte er. Nein. Jeder Atemzug tat weh. Trotzig hob ich den Blick. &amp;quot;Ich habe ein Bild für Tränen.&amp;quot; &amp;quot;Ja?&amp;quot; Seine Haltung war an Körperspannung nicht zu überbieten. Wir schwiegen eine Weile. Er gespannt wie...</description>
<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 00:22:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Traenen/3795/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Traenen/3795/</guid>
</item><item>
<title>Angst, Angst, die alte Angst...</title>
<description> 
Sie hat mich wieder in ihren Fängen. Streckt ihre klebrigen langen Finger nach mir aus, umfasst mich, würgt mich, lässt mich nicht los, und selbst, wenn ich mich für eine Weile losreiße, streicht eine ihrer Fingerspitzen spinnwebengleich meinen Rücken entlang. Sie ist immer hinter mir, mein Herz ist ein pochender Eisklumpen, mein Magen ein heißkalter Stein, die Rippen schmerzen, die Luft ist dünn, mein Atem geht schnell und doch schreit meine Lunge, mein Körper nach Befreiung. Alles scheint eng zu sein, in diesen Tagen, wie groß die Räume auch sein mögen, eng sind sie, eng, Menschen zu fern, zu nah, Augen auf mich gerichtet, wenden sich ab, verächtlich schnaubend.
 
 
Wovor habe ich Angst? Wovor?
 
 
Diffus, irrational, nicht greifbar, unantastbar ist sie, die Angst, die Angst, die alte Angst.
 
 
&amp;quot;Es gibt zwei Arten von Ängsten&amp;quot;, so sagte mein guter alter Therapeut mal zu mir.  &amp;quot;Die Angst vor dem Tod, zum einen.&amp;quot; Mit schwebender Intonation hielt er inne und...</description>
<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 11:22:40 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Angst-Angst-die-alte-Angst/3794/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Angst-Angst-die-alte-Angst/3794/</guid>
</item><item>
<title>sehnsucht</title>
<description> 
manchmal vermisse ich dieses gefühl. das prickeln im hals, die wärme im bauch, das karussell im kopf, das sich langsam in bewegung setzt. alles wird bunter, wärmer, lustiger, mit jedem schluck...
 
 
da können andere drogen nicht mithalten...
 
 
höm.
 
 
&amp;nbsp;
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 23:23:28 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/sehnsucht/3792/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/sehnsucht/3792/</guid>
</item><item>
<title>Schon wieder guter alter Therapeut...</title>
<description> 
Da sitzt er wieder mit seinem neutral-gütigen Altmännlein-Gesicht (aufgemerkt!) und schaut mich an. Weder auffordernd noch mitfühlend noch neugierig. Das muss er lange geübt haben. Tapfer. Sehr tapfer.
 
 
Nun, ich habs aufgegeben, das Spiel mit &amp;#39;Wer-zuerst-spricht-hat-verloren&amp;#39;, ich will schließlich was von ihm, er nicht von mir.
 
 
&amp;quot;Ich war brav.&amp;quot; beginne ich und wühle in meiner Tasche. Er grinst, als ich grad nicht hingucke, aber ich hab ja den sechsten Sinn, was er eigentlich wissen müsste. Mit ein paar Zetteln in der Hand richte ich mich wieder auf. &amp;quot;Hier, ich hab das Märchen geschrieben.&amp;quot; Er neigt seinen Kopf. Ich überreiche ihm die drei schon ein wenig mitgenommenen Seiten. &amp;quot;Für die Akten.&amp;quot; grins ich schief. Er lächelt unbestimmt, big Sunny is watching him.
 
 
&amp;quot;Also, was mein inneres Kind betrifft. Klein Sunny...&amp;quot;
 
 
Kunstpause. Er hebt die Augenbrauen. Got you!
 
 
&amp;quot;Ich mag sie nicht besonders.&amp;quot;
 
 
Jetzt...</description>
<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 23:44:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Schon-wieder-guter-alter-Therapeut/3791/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Schon-wieder-guter-alter-Therapeut/3791/</guid>
</item><item>
<title>Müde</title>
<description> 
Es flimmert um mich herum. Letztens war der Tank noch halb voll, jetzt ist er leer. Nein, nicht halb leer, ich Pessimistenfrau, leer, leer, leer. 
 
 
Es ist die Wiederholung. Die ewige Wiederholung. Vielleicht der Kreis. Brumm-brumm-brumm. Vielleicht aber auch die breite Straße, der graue Asphalt, das vertrocknete Gras am Straßenrand, der Staub, die Räder, die Geschwindigkeit, die grelle Sonne, der schnurgerade Mittelstreifen, der geradewegs ins Nichts führt.
 
 
Am Horizont lauert die Hoffnung, die alte Schlampe, die mich davon abhält, mich in die Büsche zu schlagen.
 
 
Es ist nicht mein Weg. Ich gehe ihn mit jemand zusammen. Ich bleibe stehen, überhole, gehe rückwärts, seitwärts. Ich schlage Räder, Purzelbäume, ich singe, keife, schreie. Ich renne, schlurfe, krieche, hüpfe auf einem Bein. Lache, weine, schlage um mich. Und nichts davon wird etwas daran ändern, dass ich mich immer geradeaus bewege. Mitten hinein ins Nichts.
 
 
Ich kenne die lauschigen Pfade, die...</description>
<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 00:30:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Muede/3789/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Muede/3789/</guid>
</item><item>
<title>Wenn der Schmerz nur noch ein Schmerz ist...</title>
<description> 
Es ist kein trauriger Tanz mehr. Kein dunkler Schleier, hinter dem blaue Augen sich mandelformvollendet mit Tränen füllen. Kein subtiler leidender Zug um die fein geschwungenen Lippen. Kein Marmor. Keine Starre. Kein Stolz mehr...  
 
 
Irgendwann tut es eben einfach nur noch weh. 
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 01:27:53 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Wenn-der-Schmerz-nur-noch-ein-Schmerz-ist/3788/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Wenn-der-Schmerz-nur-noch-ein-Schmerz-ist/3788/</guid>
</item><item>
<title>Und Sisyphos lachte...</title>
<description> 
Und es kam der Tag, an dem Sisyphos dem Stein beim Poltern zusah. Ja, eines Tages hatte er einfach mal genauer hingesehen als an den anderen Tagen der Ewigkeit. Ein Tag in der Ewigkeit ist weder kurz noch lang. Und der Stein tat das, was er jeden Tag tat. Er polterte den Hang hinab. Badumm, badumm, badumm. Sisyphos sah ihn springen und rollen. Sah, wie er von anderen Felsbrocken abprallte, mal nach rechts mal nach links ausschlug, auf seinem unausweichlichen Weg ins Tal, zum Ufer des Bergs.
 
 
Und dann lachte Sisyphos. Er lachte so sehr. Seine Augen quollen aus den Höhlen. Sie füllten sich wieder und wieder mit tiefen Seen der Trostlosigkeit des Daseins. Alle seine Muskeln waren zum zerreißen gespannt. Sie schienen zu bersten, und dass er sie nun zum ersten Mal seit langem wieder wahrnahm, steigerte sein Lachen in Hysterie. Tränen der Verzweiflung mischten sich in die der Ausgelassenheit. Der Wahnsinn hat Methode, dachte Sisyphos. Und das stimmte. Und die Beschaffenheit dieser Wahrheit ließ...</description>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 01:34:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Und-Sisyphos-lachte/3787/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Und-Sisyphos-lachte/3787/</guid>
</item><item>
<title>Die gläserne Kugel, Teil Drei</title>
<description> 
Das Mädchen hielt inne, schwieg lange und richtete seinen Blick nach innen.
&amp;quot;Was ist dein Begehr.&amp;quot; wiederholte der Zauberer eindringlich und ließ
sanft sein Glockenspiel erklingen. Und ganz leise, ganz plötzlich ertönte eine
zarte Stimme und Glöckchen bemerkte erstaunt, dass es seine eigene war:
 
 
&amp;quot;Die Hexe... Sie soll verschwinden.&amp;quot;
 
 
&amp;quot;So sei es.&amp;quot; ertönte die gütige Stimme des Zauberers, die sich in
den wunderbaren Klang des Glockenspiels mischte, das abermals in seiner
betörenden Melodie Glöckchens Herz berührte.  Und es geschah etwas ganz Bezauberndes: Glöckchens Lachen kehrte zu ihr zurück. Sie konnte es tief in sich
hören, wie es mit einem klaren Plätschern nach oben drang. Tief aus ihrem Bauch
perlte das Lachen hervor und rieselte wie ein glitzerndes Bächlein in
das dunkle Turmzimmer. Tausende von bunt schimmernden Perlen schwebten durch
den Raum, vervielfältigten sich und drangen durch die Ritzen der finsteren
Mauern. Glöckchen...</description>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 20:01:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Die-glaeserne-Kugel-Teil-Drei/3785/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Die-glaeserne-Kugel-Teil-Drei/3785/</guid>
</item><item>
<title>Die gläserne Kugel, Teil Zwei</title>
<description> 
Der Zauberer schaute das Mädchen gütig an und sagte: &amp;quot;Nun, wenn das
dein Begehr ist, so kann dir geholfen werden.&amp;quot; Mit einer geschmeidigen
Handbewegung ließ er das gläserne Glockenspiel erklingen und dessen
Klang erfüllte Glöckchens Herz mit so viel Wärme und Glückseligkeit,
dass es jauchzend in die Hände klatschte. Gläserne Scherben flogen
durch die Luft und fügten sich von selbst wieder zur Kugel zusammen,
die funkelte und glänzte, als sei nie etwas gewesen.
 
 
Um
Mitternacht erschien die Hexe und sah, dass ihre Kugel wieder heil war.
Aber anstatt sich zu freuen, fing sie erneut an zu zetern und zu toben.
&amp;quot;Dabei hat dir der Teufel geholfen!&amp;quot; kreischte sie und warf die Kugel
an die Wand, wo sie abermals zerbrach. Sie besah sich die Scherben und
hob den Besen. &amp;quot;Sieh, was du angerichtet hast, du nutzloses Ding!&amp;quot; 
Wieder gab die Hexe dem Mädchen bis Mitternacht Zeit, die Kugel zu
einem Ganzen zusammenzufügen. &amp;quot;Und wenn du es nicht schaffst...</description>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 19:58:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Die-glaeserne-Kugel-Teil-Zwei/3784/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Die-glaeserne-Kugel-Teil-Zwei/3784/</guid>
</item><item>
<title>Die gläserne Kugel, Teil Eins</title>
<description> 
Es war einmal ein kleines Mädchen, das lebte mit seiner Mutter in einer kleinen Hütte im Wald. Sie waren arm, der Vater war früh gestorben, und es waren schwere Zeiten, aber sie hatten zu essen und in der Mitte der Hütte stand ein großer Ofen, für den in kalten Zeiten stets Brennholz da war. Von der Mutter wurde das Mädchen liebevoll Glöckchen genannt, weil es ein glockenhelles Lachen besaß, das allen Menschen, die es hörten, das Herz wärmte. Immer wenn Glöckchen die Arbeit im Haus erledigt hatte, durfte es hinaus in den Wald, dort kletterte es mit den Eichhörnchen um die Wette, suchte mit den Wühlmäusen nach Nüssen und Früchten und tanzte mit den Vögeln, Bienen und Schmetterlingen durch den Wind und die Sonne. Dann war es so glücklich, dass sein Lachen ertönte und den Wald in hellere Farben tauchte und alle Menschen freuten sich an ihm.
 
 
Eines Tages wanderte eine böse Hexe durch den Wald. Als sie Glöckchens Lachen hörte, wurde ihr warm ums Herz, und die Hexe hasste dieses...</description>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 21:29:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Die-glaeserne-Kugel-Teil-Eins/3783/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/sunnysightup1/Die-glaeserne-Kugel-Teil-Eins/3783/</guid>
</item></channel>	
</rss>
