tagesgeldvergleiche

04.02.2012 um 01:25 Uhr

Tagesgeld

Ein Tagesgeldkonto als Anlageform ist immer dann sinnvoll, wenn der Anleger sich nicht lange binden möchte, aber gleichzeitig auch keine völlig niedrigen Zinsen bekommen möchte wie beispielsweise auf dem Sparbuch oder dem Girokonto.

Auch wenn die Zinsen derzeit mit gut drei Prozent im Schnitt nicht besonders hoch erscheinen mögen, so ist der Anleger dennoch auf der sicheren Seite, denn auf das Tagesgeld hat er jederzeit Zugriff und zwar ohne jegliche Verluste. Bei Wertpapieren und anderen Anlagen erhält der Anleger zwar eine höhere Rendite, aber wenn er das Geld vorzeitig benötigt, dann ist dies häufig nur mit einem Verlust möglich. Derzeit sind die Zinsen auf einem sehr niedrigen Niveau, aber es ist davon auszugehen, dass die Zinsen in den kommenden Monaten und Jahren wieder ansteigen werden. Wer sich jetzt mit langfristigen Anlagen festlegt, hat bei einem Zinsanstieg nicht so schnell die Möglichkeit auf eine bessere Anlage zu setzen.

Auf das Tagesgeldkonto kann täglich und zu jeder Zeit zugegriffen werden. Das Geld wird dabei für einen unbestimmten Zeitraum angelegt. In der Regel gibt es lediglich eine Mindestanlagendauer von 30 Tagen. Die Zinsen werden unterschiedlich verrechnet, denn einige Banken schreiben die Zinsen monatlich gut, andere dagegen nur vierteljährlich oder gar nur einmal im Jahr. Dieser Aspekt sollte bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos beachtet werden. Bei der monatlichen Gutschrift ergeben sich geringfügig höhere Zinsen bei gleichem Zinssatz durch den Zinseszinseffekt.

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