Boah...
Das ist JETZT schon das langweiligste Silvester, das ich jemals erlebt habe! Selbst dasjenige, das ich allein mit meinem Hund verbracht hab, war spannender als DAS hier! Jetzt red endlich!!!
Das ist JETZT schon das langweiligste Silvester, das ich jemals erlebt habe! Selbst dasjenige, das ich allein mit meinem Hund verbracht hab, war spannender als DAS hier! Jetzt red endlich!!!
Oh, es geht wieder. Blogigo weiß schon, wie es sich interessant hält... - das wollte ich grade schreiben, als es wieder für vier Stunden abstürzte. Nun ja. Ich sach nix mehr...
Ich wollte auch nur bescheid sagen, dass ich nicht sterbe. Also zumindest nicht jetzt. Ich kann mich nämlich wieder bewegen ohne in das Gefühl eines Todeskampfes einsteigen zu müssen. Ich kann sogar LAUFEN!!!
Es war wohl weniger mein innerer Glaube an eine möglichen Heilung als vielmehr die Antibiotika, die ich mir heute morgen besorgt habe, die diese Wende herbeiführten. Dafür kann ich jetzt nicht mehr gucken. Es läuft aus allen Öffnungen. Die triefende Nase sorgt für einen halbmeterhohen Taschentuchberg und aus den Augen tränt es permanent. Ein bisschen nervig sind noch die Niesanfälle, die unter fuffzehn fiesen Niesern pro Anfall nicht vorübergehen. Eigentlich niese ich auch ganz gerne, aber fünfzehn mal??! Ich krieg die Augen kaum noch auseinander. Nun schüttelt also abwechselnd der Husten und ein Niesen mein Zwerchfell (oder wasauchimmer), aber alles in allem bin ich dankbar, dass ich doch noch lebe... ;-)
In diesem Sinne: Frohes und gesundes Jahr 2009 für euch/uns alle!
Ich sterbe. Ganz ohne Witz, ich sterbe. Beziehungsweise, ich weiß gar nicht ob ich noch am Leben bin. Jedes einzelne Körperteil (sogar die Kniekehlen) tut weh. Jedes! Ich gehe wie eine Achtzigjährige und brauche ungefähr zehn Minuten bis zum Klo (was nicht heißt, dass meine Wohnung so groß wäre!) Wenn ich huste, flammt ein brennender Schmerz durch meine Brust, der einem die Tränen in die Augen schießen lässt, und wenn ich einschlafe, träume ich, ich wohne im Haus meines Bio-Lehrers... Horror!
Ich dachte schon bei meinen Qualen gestern und auch vorgestern, das müsste doch jetzt der berühmte Zenit gewesen sein, aber es wurde immer schlimmer statt besser. Wirds denn jetzt besser? Jetzt ganz bald? Ich brauche doch nur einen Funken Hoffnung! *rabäh, selbst-bemitleid*
So, jetzt haben sich die Viren endlich richtig für mich entschieden. Halsschmerzen und Husten sind´s geworden, und natürlich die obligatorische schlechte Laune, die sich bei mir bis hin zu obsessiven Aggressionen steigern kann.
An dieser Stelle bitte ein mitfühlender Gedanke an die Menschen, die es in meiner Umgebung aushalten müssen. *Schweigeminute*
Weihnachten war schön, wie immer eigentlich. Und viel zu schnell wieder vorbei. Die Zeit rast, und das ist jetzt keine Phrase. Ich hab schon überlegt im nächsten Jahr einfach vier Wochen Urlaub zu nehmen, um die Vorfreude auf Weihnachten ohne Kompromisse komplett aufzusaugen. Jeden Tag zum Weihnachtsmarkt, jeden Tag Glühwein, Marzipan, Waffeln und gebrannte Mandeln. Dazu schön im Unterhemd nach draußen, damit man auch mal was von der Kälte hat, wenn sie denn da ist. Weil an Heiligabend ist dann sowieso wieder zwölf Grad und Nieselregen.
So wirds gemacht. Ich freu mich.
Als wir noch klein waren, ist Opa mit uns in den Wald gefahren und wir haben Moos für die Krippe gesammelt. Die wurde draußen in der Laube getrocknet und an Heiligabend wie ein grüner Teppich in die Krippe gelegt, auf dem Maria, Josef und das Christkind dann ziemlich wackelig standen. (Historisch nicht besonders genau - ich weiß, aber Wüstensand ist in der norddeutschen Tiefebene so schwer zu bekommen...)
Am Abend krabbelten immer die letzten kleinen Käfer aus der Krippe, denen unter den ganzen Lampen dann doch zu warm geworden war und suchten Zuflucht im Tannenbaum. Das war lustig.
Seit einigen Jahren ist mein Opa tot, und seitdem liegt in der Krippe (die mein Opa übrigens selbst gezimmert hatte) nur noch eine grüne Serviette. Kein weicher, dicker Teppich mehr, keine Käfer, sondern einfach eine Serviette.
Mit Opa ist das Moos verschwunden. Das Moos fehlt, und Opa noch viel mehr. Frohe Weihnachten für dich da oben. Ich hab dich lieb!
Wenn alle Kleider ihren Weg auf den Fußboden gefunden haben, geht es im Hollywood-Film folgendermaßen weiter: Auf cremefarbenen Seidenbettlaken beginnt eine vollkommene Choreographie der Lust. Zwei gertenschlanke Körper verschmelzen zu einer ekstatischen Symphonie. Jede Drehung mündet in eine kamasutrische Umarmung, jede Armbewegung wirkt lückenlos leidenschaftlich. Die Beine finden immer einen Weg, den höchst attraktiven Partner anmutig zu umschlingen und zwischendrin gibt es zahlreiche Augenblicke, in denen ein tiefer, emotionsgeladener Blick getauscht wird, ohne dabei den Akt stimmungsgefährdend zu unterbrechen...
Wenn in der norddeutschen Tiefebene die Kopulation in vollem Gange ist, sind sich meist zwei Wohlstandsbäuche im Weg, und es passiert auffallend häufig, dass, sollte man das Wagnis eines Stellungswechsels eingehen, einer der beiden Kopulierenden durch einen versehentlichen Kinnhaken außer Gefecht gesetzt wird. Auch eine etwas zu weit berechnete Rolle nach oben resp. unten birgt Gefahren, ist doch schon so mancher Partner einfach aus dem Bett herausgekullert und fand sich mit blauen Flecken auf dem Boden wieder. An leidenschaftliche Blicke ist nicht zu denken. Vielmehr wird sich auf die Wahrung einer einigermaßen bequemen Position konzentriert, um stimmungsgefährdene Krämpfe in Wade oder Schulter zu vermeiden. So wird deutlich, warum die beiden Liebenden sich dort nach dem erfolgreich vollzogenen Verkehr mit krebsroten Gesichtern zufrieden nickend ansehen und sagen: "Na, Hauptsache nicht verletzt!"
Fortsetzung folgt...
Wir befinden uns in einem Hollywood-Film. Sex liegt in der Luft. Zwei wunderschöne Menschen küssen sich, erst langsam, dann immer leidenschaftlicher. Der Mann fasst mit sehnigen braun gebrannten Händen an das seidene Nichts, das den Oberkörper der Frau bedeckt, und wie von Zauberhand fliegt es über ihren Kopf und landet auf dem Boden. Die Jeans? Kein Problem, auch hier fasst der Mann wieder zu, ohne die Augen zu öffnen oder auch nur ein Milli-Bar an Kusskraft einzubüßen und schwupps - gleitet die Hose über die schlanken Beine der Frau, und landet ebenfalls auf dem Boden...
So. Soweit. Wenn in der norddeutschen Tiefebene Sex in der Luft liegt, läuft das ganze hingegen etwas anders ab. Der Mann fasst schon gar nicht erst mit seinen Händen, die im Übrigen weder sehnig noch braun gebrannt, sondern eher käsig und behaart sind, nach dem Pulli. Dessen muss sich die Frau selbst entledigen. Und am besten auch gleich der drei Schichten, die darunter sind: T-Shirt, Unterhemd, Nierenwärmer, BH, etc... Da fliegt auch nix wie von Zauberhand. Da wird geruckelt, und in den Haaren hängen geblieben, und sich der Arm verrenkt. Danach sieht sie aus, als käme sie gradewegs aus einem Schneesturm im Himmalaya, von der sorgsam gerichteten Frisur ist nichts mehr übrig. Noch schlimmer ist es mit der Jeans.
Bevor die auf den Boden "gleitet", muss die Frau aufstehen, erstmal ein bisschen hüpfen, damit die Schwerkraft das hauteng geschnittene Kleidungsstück überhaupt wieder aus ihren Fängen lässt, und dann verheddert sie sich in den Beinen und stolpert. OK, die Stimmung ist noch nicht komplett gekillt, also schnell zurück ins Bett. Aah, Mist! Die Unterhose hätte sie aber gleich mit ausziehen sollen. Da hätte sie wirklich dran denken können! Nun muss die auch noch aus, und das passiert folgendermaßen: Die Frau fasst mit beiden Händen ans Bündchen, und windet sich im Liegen wie eine Schlange, die langsam ihre alte Haut abstreift. Wenn sie da so schaukelnd liegt, ist natürlich der sich in etwaiger Erwartung über sie gebeugte Galan im Weg, so dass der erst mal unsanft zur Seite geschubst wird.
Wenn dann alle Klamotten beseitigt sind, ist die arme Frau so aus der Puste und so verschwitzt, dass an Kopulation nicht mehr zu denken ist. Hm, sagt der Galan mit einem leicht angeekelten Strinrunzeln, Duschen wär ne gute Idee...
Fortsetzung folgt....
Nein, ich mache nicht blau! Ich kam nur grade nach einem Termin quasi an meiner Haustür vorbei, und da sitzt ein kleiner Kaffee ohne schlechtes Gewissen doch wohl drin, oder?
Ich denke: Die Pressefreiheit ist in unserem Land zu einem theoretischen Gerüst verkommen. Es wird geklüngelt und gemauschelt was das Zeug hält. Und jeder weiß es.
Ich z. B. habe mir die örtliche Kommune und einen Herrn Ministerialrat (oder so ähnlich) zum Feind gemacht, weil ich die wahre (!) Geschichte über ein kleines, halb blindes Mädchen veröffentlicht habe, das von eben dieser Kommune gezwungen wurde, seinen Alltag und sein Schulleben zu regeln als wäre es vollkommen gesund. Jede Hilfe verweigert, und das, wo der Vater sich als Geringverdiener den Buckel wund arbeitet, um wenigstens ein paar Hundert Euro im Monat zu haben.
Herr Ministerialrat bekam Wind davon, rief stante pede meinen Chef an, um sich über mich zu beschweren. "Diese Frau fährt eine Kampagne gegen uns!" soll er empört ausgerufen haben. Nur mein Wissen um den Rückhalt, den ich bei Chef und Kollegen in solchen Situationen habe, lässt mich nicht panisch werden angesichts dieser Hirnis, die die Geschicke der Region in der Hand haben. Naja, zum Glück ist dieser Ministerialrat inzwischen so hinreichend als korrupt bekannt, dass böse Zungen sagen, seine Feindschaft adele mich gradezu.
Aber wenn ich eben noch dachte, dies sei ein Einzelfall, so wurde ich jetzt eines Besseren belehrt. Herr Verwaltungsdirektor und Herr Chefarzt nötigen mich bei einer gemütlichen Tasse Kaffee mit einem charmanten Lächeln, die Zahlen zu beschönigen. (Heißt bei ihnen: zu vedoppeln!) Herrlich! Werd ich natürlich nicht machen.
ABER: Ich werd auch nicht die ganze Wahrheit schreiben können. Denn das ist die dunkle Seite der Macht: Wir sind im Endeffekt auf die genauso angewiesen wie die auf uns. Und das wissen die. Wenn wir das Band ganz durchschneiden, haben wir ein leeres Blatt und stehen im Regen. Soviel hab ich gelernt. Musste ich lernen.
All dies passiert auf kleinster Lokalebene. Und jetzt können wir uns alle zusammen mal Gedanken machen, was in Berlin, London und Washington so abgeht.... von Moskau oder Peking mal ganz zu schweigen... *schauder*
Und schon wieder hat se nix zu berichten, außer dass ein neues Schmuckstück ihren Luxus-Körper schmückt!
Geschichte: Ich habe im Sommer 2006 mein heiß geliebtes Lippenband-Piercing rausgenommen, um - und jetzt halte man sich fest angesichts meiner Dämlichkeit- auf Bewerbungsfotos seriöser auszusehen. (Man sah es halt nicht mal wirklich....Aber im Übereifer bin ich eben druchgedreht)
Ein paar Monate später, nach ein paar erfolglosen Bewerbungsgesprächen hab ich mir schon in den Hintern gebissen! Argh! Kacke! (Waren so ungefähr meine Gedanken damals...)
Dann aber hatte ich einen Job und es sprach nun wirklich absolut nichts mehr dagegen. Darum bin ich vor einem Jahr mal zu einem Fachmann gegangen, um es wieder durchstechen zu lassen. "Geht nicht", sagte der, "das Lippenbändchen ist gerissen."
Hab ich ihm geglaubt. Warum auch nicht. War ja ein Fachmann.
Bis ich meine Freundin Jule kennen lernte. Die was ist? Ja genau, Piercerin. (Scheinbar hab ich ne krasse Affinität zu dieser Berufsgruppe) Und ihr diese Story erzählte. "Zeig mal" sagte Jule, und: "Wieso, ist doch noch ganz. Das geht!"
Der Rest ist Geschichte. Heut war ich bei ihr und hab "es" machen lassen. Jetzt ist es wieder da und ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind! Das kann sicher keiner nachvollziehen, son blödes kleines Stück Silber, aber für mich eine wirklich große Sache! Ick freu mir!!!
Leider wird meine friedliche, adventlich gestimmte Vorfreude auf ein verdientes Wochenende gestört. Durch einen Hintern. Aber von vorne...
Ich sehe von meinem Wohnzimmer aus auf einen Kirchplatz, der am Rande der Innenstadt liegt. Dort sah ich vorhin einen etwas orientierungslos wirkenden jungen Mann herumgehen. Meine untrügliche Menschenkenntnis sagte mir sofort: Psycho-Alarm!
Tatsächlich beobachtete ich ihn noch fünf Minuten, wie er suchend auf dem Kirchplatz hin und herging, als er plötzlich die Hand an seine Hose legte, den Gürtel aufschnallte und sie runterzog. Hmhm.. dachte ich geistesgegenwärtig, da guck ich mal lieber weg, und legte mir die Hand auf die Augen. Eklich! Aber ich habe natürlich durch die Finger gelinst... Neugier ist meistens stärker als Ekel.
Nachdem er kurz mit heruntergelassener Hose auf dem Platz herumstolperte, schien er sich in letzter Sekunde doch noch zu besinnen, und zog sie notdürftig wieder hoch. Dann lief er mit offener Hose wieder suchend herum. Und verschwand unter der Treppe zur Bibliothek. Was er dann da gemacht hat, dafür kann ich mich nicht verbürgen. Vielleicht ein Häufchen? Ich will es gar nicht wissen....
Ach du scheiße! Es geht wieder. Nich zu fassen. Das war MEINE Sms an den Herrn Kornfresser. Ganz sicher. Hundertpro.
Was mich an mir selbst erstaunt hat ist, dass ich plötzlich voll und kopfüber in die community eingetaucht bin. Bei sternenschein. Ich hab mich um Kopf und Kragen geschrieben und mich entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten völlig integriert.
Ich finde es irgendwie seltsam, dass ich da so plötzlich immer und ganz viel reden konnte. Mit Fremden. Vielleicht weil ich keine Verantwortung hatte, weil es nicht mein Blog war... Vielleicht war es auch nur die Ausnahmesituation.
Aber schön wars. Und noch schöner ist es, dass ich jetzt wieder hier bin. In meinem Wohnzimmer. Wo eh keiner zuguckt... ;-)